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ku4ka

Trainee

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1

Friday, December 2nd 2005, 2:26pm

Ironie

Im Gekritzel des Leidens saugen
meine Hände Untreue auf.
Meine Gedanken erschlaffen
nicht in Ekstase,
sondern in Geweine.
Ich bin zu schwach-
um zu atmen.
Aufs Papier nieselt stillschweigend
Gespötte des Grausens.
Laute Enttäuschung hält mich an .
Als ob rissige Lippen ´den Himmel schmeicheln
sternenlos. Stricken die Erinnerungen Gewitter
und lernen die Ungebundenheit kennen,
die der Wind mit gebrochenen Flügeln
unter den Wolken aufmischte.
Als falsche Auslegung(?) .
Lidiya Nonova

This post has been edited 1 times, last edit by "ku4ka" (Dec 3rd 2005, 1:12am)


ku4ka

Trainee

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2

Friday, December 2nd 2005, 11:23pm

Was bedeutet es,wenn die Leute einfach nichts schreiben???

Hallo,
ich habe nur zu einem meiner Gedichte mehrKritik bekommen.Und nun steigt in mir das Gefühl, dass die anderen einfach nichts besonderes sind, da sie niemanden zu etwas anregen... Ist das denn wirklich so???
Lidiya Nonova

xyz

Sage

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3

Friday, December 2nd 2005, 11:37pm

RE: Ironie

Das Forum funktioniert nur, wenn man auch kritisiert, kritisiert werden und kritisieren, geben und nehmen...
Du hast erst eine einzige Kritik geschrieben, und die besteht aus einem einzigen Satz, vielleicht könnte es daran liegen?

liebe Grüsse làgrimas
Up and down.
But in the end it's only round and round.
(Pinkfloyd)

winni

Querdichter

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4

Friday, December 2nd 2005, 11:57pm

RE: Was bedeutet es,wenn die Leute einfach nichts schreiben???

Hallo ku4ka !

Da mußt du dir nichts bei denken, wenn man nicht gleich auf ein Gedicht von dir eingeht.
Es ist jedenfalls keine Wertung !

Ich habe es mehrfach durchgelesen und fand es bemerkenswert. Es ist
wie ein Strauß verschiedener Blumen in einer Vase, die ebenso ihren eigenen Ausdruck haben und und oft verwirrend auf den Betrachter wirken !

Am Eingang hat mich irritiert, wie Gedanken in Ekstase erschlaffen könnten ..?... warum hast du das betont und im Geweine enden lassen ?
Ich erwähnte es nur, um auf einige Stellen, mit ähnlichen Aussagen hinzuweisen, die mich verwirrten.

Wie ich schon sagte, ein Füllhorn von Eindrücken, Winde mit gebrochenen Flügeln ( wenn Winde Flügel hätten !) in der Vielzahl ein Angebot, das, wie ich meine, ein wenig geordnet besser ankommen würde.

Gute Nacht und liebe Grüsse,
winni

Fabian_P.

Trainee

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5

Saturday, December 3rd 2005, 12:43am

ich finde das Gedicht gut.

Da du sagtest, du lernst erst seit vier Jahren deutsch, musst du ein unglaubliches Sprachentalent sein.
Worte, wie "Gekritzel, nieseln, stillschweigend, Grausen,.." lernt man in so kurzer Zeit normalerweise nicht. Respekt.

Im Gekritzel des Leidens saugen
meine Hände Untreue auf.
Meine Gedanken erschlaffen
nicht in Ekstase,
sondern in Geweine (Punkt)
Ich bin zu schwach-
um zu atmen.
Aufs Papier nieselt stillschweigend
Gespötte des Grausens.
Laute Enttäuschung hält mich an .
Als ob rissige Lippen ´den Himmel schmeicheln dem Himmel schmeicheln / hier ist mir nicht klar, wo das "sternenlos" hingehört. Zu "Himmel" oder zu "stricken"
sternenlos. Stricken die Erinnerungen Gewitter
und lernen die Ungebundenheit kennen,
die der Wind mit gebrochenen Flügeln
unter den Wolken aufmischte(Punkt)
als(?) falsche Auslegung . was bedeutet das Fragezeichen? passt wahrscheinlich besser hinter "Auslegung"

So würde ich es formal anders schreiben.

lg,Fabian

ku4ka

Trainee

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6

Saturday, December 3rd 2005, 1:06am

ironie

hallo winni und danke für die kritik.
aber gewiss doch könnten winde flügel haben.es ist eine personifizierung oder wie heisst dieses wort auf deutsch..? ?(


wenn man es so sieht, dann können die gedanken auch nicht erschlaffen und gespött kann auch nicht nieseln...und erinnerungen können auch nicht stricken.
also, wenn man zwischen meinen zeile lese, dann möge man das so verstehen:

das lyr.ich schreibt auf ein zettel über seine enttäuschung von einer beziehung ,annähernd bezeichnet enttäuscht von der untreue. deswegen erschlaffen die gedanken in geweine und nicht in ekstase , wie es sein könnte, wenn das lyr.ich was schönes geschrieben hätte.
und das wasdas lyr.ich gedichtet hat ist grauenvoll , zum gespötte.
und weil die handelnde person enttäuscht ist, hört die auf zu schreiben .
die Lippen schmerzen,sind ja rissig .Da kann man sich noch gedanken machen warum. Erinnerungen stricken Gewitter, es geht hier mehr um ein emotionales Gewitter, ein innerlicher Gefühlskampf. Diese Gedanken werden dann frei( lernen die Ungebundenheit kennen).Der Wind mit
gebrochenen Flügeln kann auch eine Seele sein, die einfach verletzt worden ist und das lyr.ich versucht dann unter den negativen gedanken ein wenig freiheit "aufzumischen".und das fragezeichen passt wie es aussieht doch hinter der "auslegung" besser.
so.schönen abend. ich werd mich in zukunft bessern.ich habe noch zu wenig feingefühl.
Lidiya Nonova

winni

Querdichter

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7

Saturday, December 3rd 2005, 9:41am

RE: ironie

Guten Morgen ku4ka, nun hast du es, um Kritik gebeten, Kritik erhalten !
Auch Fabian_P. gibt dir eine gute Note und empfiehlt nur kleine Änderungen.

Auch meine Empfehlungen sind nur subjektive Eindrücke, wie deine Gedanken evtl. besser den Leser erreichen könnten.

Die lyrischen Flügel des Windes habe ich auch so gedeutet, wie du sie haben wolltest, daß ich sie sähe, aber, ob der Leser auch dieses Willens ist ?

Wie ich es schon gesagt habe, mir gefällt dein Gedicht in der Fülle der Eindrücke und ohne sie `stranguliert´ wissen zu wollen, würde ich an der Form arbeiten.

Frohes Schaffen,
winni

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