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hera dam

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Occupation: Sprachtherapeutin

1

Sunday, November 27th 2005, 12:15pm

… der Ringeltaube? (Limerick)

Die Ringeltaube

Um den Hals der Taube ein Ringel
der Taube im Laube mit Klingel
nunmehr sucht’s, und er schnaubt
da Verstand ihm lang raubt,
weil die Hand ihm nur fand Gekringel.

revidierte Version, richtiggestellt habe ich darin die Silbenanzahl pro Zeile 9 - 9 - 6 - 6 -9 (oben habe ich in Z1, Z2, Z5 je 10 statt 9 Silben verwendet). Ob es dadurch verständlicher wird?


ehemalige Version
Die Ringeltaube

Um den Hals hat die Taube das Ringel
das der Taube im Laube mit Klingel
nunmehr sucht, und er schnaubt
da Verstand ihm lang raubt,
weil bisher fand die Hand nur Gekringel.
hera dam©

Meine Privat-Lektüre (Juli 2010):

Arthur Honegger "Die Fertigmacher"
Robert Gernhardt "Was das Gedicht alles kann: Alles"
"Komische Geschichten" versch. AutorInnen, Aufbau Verlag
Urs-P. Twellmann "Arbeiten mit Holz"


Elytis "Orientierungen", p. 122:
"Deute, strebe, begreife:
Auch von hinten besehen
Bin ich der gleiche"

This post has been edited 2 times, last edit by "hera dam" (Nov 29th 2005, 9:21am)


Toby

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2

Sunday, November 27th 2005, 12:45pm

Technisch ist der Limerick okay, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du unterwegs die Grammatik verloren hast.
Denn auch nach dem dritten Lesen verstehe ich noch nicht, worum es eigentlich geht... ?(
"Ach, aber mit Versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. Man sollte warten damit und Sinn und Süßigkeit sammeln ein ganzes Leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum Schluß, vielleicht könnte man dann zehn Zeilen schreiben, die gut sind. Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen."
(Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge)

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hera dam

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3

Sunday, November 27th 2005, 7:59pm

hoffentlich kein Grammatik-Fehler

Hallo NTSR,

hoffentlich ist es kein Grammatikfehler!

ich schrieb es in folgendem Sinn:

Um den Hals hat die Taube das Ringel, (ein fact, und das kann sie nicht verlieren noch finden)
das Ringel das der Taube im Laube mit Klingel nunmehr sucht, (so kann er es nicht finden, er sucht ein Ringel / im übertragenen Sinn z.B. seine Angebetete)
und er schnaubt (kriegt eine Wut),
da Verstand ihm lang raubt, (da ihm den Verstand raubt, wer? das Nichtfinden (5. Zeile))
weil bisher fand die Hand nur Gekringel. (weil er nur anderes (Gekringel) findet, statt sein Ringel)

hera dam
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Elytis "Orientierungen", p. 122:
"Deute, strebe, begreife:
Auch von hinten besehen
Bin ich der gleiche"

hera dam

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4

Tuesday, November 29th 2005, 9:24am

revidiert!

Hallo,
ich hab's nochmal geändert - ob es dadurch verständlicher wurde, etwas anders nuanciert scheint es mir auch?
hera dam
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Elytis "Orientierungen", p. 122:
"Deute, strebe, begreife:
Auch von hinten besehen
Bin ich der gleiche"

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