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Original von konn0r
Ballast
Ein feines Relief in tiefen, schweren Farben,
Die Furchen tiefer, Stück um Stück.
Ich fühle, spüre nochmals meine tiefsten Narben
Und heule voller Wut und Glück.
Die Zeitenwinde schleifen unaufhaltsam,
Ich spüre, wie Vergang'nes erodiert.
Ich taste blind, wild, fahrig und gewaltsam
Wie jemand, der sein Innerstes verliert.
Doch drüben in der grauen Dunkelheit,
Da ist man frei und leicht ohne Ballast.
Ein leeres Blatt fliegt auf dem Hauch der Zeit,
In der ein glatter Teil zum Ganzen passt.
Gram
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) und freue mich, dass es euch gefällt 
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This post has been edited 1 times, last edit by "Biggy" (Nov 28th 2005, 12:39pm)
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Original von konn0r
wie verblüffend plausibel und stringent Gedichte auf verschiedenen Interpretationsebenen ihre Wirkung entfalten können ... Dieses Eigenleben der Strophen, ist wohl der eigentliche Zauber der Lyrik.