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Date of registration: Jul 24th 2005

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Occupation: Anästhesiepfleger

1

Thursday, August 18th 2005, 12:36am

Ein Tag im Operationssaal

Ein Tag im OP



An jenem Morgen erwacht ich schnelle,
durch den Wecker-- sein Klang war grelle.
Nachdem ich mich labte, am frühen Mal,
ging ich zur Arbeit mit Hut und Schal.
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Ein Patient ward im Saal angekommen,
er blickte schon ganz und gar benommen.
Und nun, ganz problemlos mit Kopf und Listen,
wird er betäubt, durch den Anästhesisten.
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Nachdem Hier und Da lang ward rumgemehret,
wird die freie Fahrt in den Saal gewehret.
So waren weitere Minuten verflossen,
da haben wir den Patienten angeschloßen.
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Bedeckt von Tüchern bis Körpermitte,
beginnt die Op mit tiefem Schnitte.
Gewebe verfärbt sich unlängst levide,
nun ist sie bezwungen die Hämorhoide.
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Aus jenem Saale hört man es schallen,
dort ist etwas zu Boden gefallen.
Das Instrument ward steril nicht mehr,
nun denn, es muß wohl ein Neues her.
------
Nun ruft Sie, die Stimme klingt ganz benommen,
es möchte bitte jemand zu ihr kommen:
“Wo bist du edler Springer aus frühen Tagen,
mögest das neue Instrument zu mir tragen.”
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Nach Acht Stunden, kann man es nicht verwinden,
das die letzten Nerven und Kräfte schwinden.
Doch dann schreitet die Chefin durch die Türe.
Sie meint: ”Du kannst gehen es ist halb viere.”
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KRANKENPFLEGEL:
Wir desinfizieren mit Nutella,von Mamille bis Patella.

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Location: Meckenheim

Occupation: Physiotherapeutin

2

Sunday, September 25th 2005, 11:58am

*smile*
Morgen Krankenpflegel,

wie schade, dass ich dieses Gedicht erst jetzt in die Finger kriege. Ein lustiger Gedanke, den du verfolgtest und auch ganz gut gelungen, wie ich finde. Allerdings finde ich wie immer was zu meckern: Meines Erachtens lässt du dich in diesem gedicht sehr von den Reimen führen. Zudem verlängerst du die Wörter z.T. (Asche auf mein Haupt, mir fällt der Name dafür nicht ein -->zB rumgemehret, verwehret), was der Sprache einen edleren Klang gibt. In einem anderen gedicht wäre das vielleicht passend, aber hier wirkt es eher notdürftig als gewollt. In einem solchen Gedicht käme es denke ich besser an, die Wörter schlicht zu lassen und mit gewitzten Reimen (wie zB Listen/Anästhesisten) geltend zu machen. Auch nciht schlecht bekommen würden hier ein paar Fachwörter (lies dir doch zu diesem Thema mal "Lateralus" von MasterAdaM oder "Diagnose" von apple durch), die eine seriöseren Eindruck vermitteln ;)

Ansonsten gefällts :)

Alles Liebe,
Littleshine
Und ich frage mich: ist ein Bleistiftstrich den man ausradiert nicht total frustriert?
(Wise Guys)

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3

Monday, September 26th 2005, 11:56pm

re

Hallo littleshine

danke für deine Meinung. Bin froh bei Gedichteforen gelandet zu sein um mal statements zu bekommen, die mir weiterhelfen. Schnönen tag noch.


der Krankenpflegel
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