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Merinda

Trainee

Date of registration: Feb 16th 2005

Posts: 4 wcf.user.activityPoints: 30

1

Wednesday, February 16th 2005, 10:23pm

Bahnfahrt

Bahnfahrt



Gespalten sehe ich sie an

wie man sie nur verstehen kann

Blicke durchdringend wie Eis

meine Stirn wird zunehmend heiß.



Ich schaue wieder aus dem Fenster

sehe niemanden, keine Gespenster

wende mich wieder um

da wird sie plötzlich stumm.

Schaut verstohlen herüber

wär’ jemand anders, lieber.



Erzwinge mir ein Lächeln

enttäuschen will ich sie nicht

Kaum wahrnehmbar ein Hecheln

aus der Richtung des Gesichts.



Spannung knisternd sich verteilt

ein Blick der mir enteilt

trifft den ihren

doch will nicht stieren.



Schaue zum Boden, wie blind

in meinen Augen ist sie ein Kind

doch treffen ihre Blicke

meine Herzens Stricke.



Ich kann nicht mehr

ich schaue einfach hin

ihre Augen die sind leer

so wie ich es bin.



Plötzlich ein lautes Signal,

ich schaue hinaus

der Himmel ist fahl

doch hier muss ich raus

und steige befriedigt aus.

Date of registration: Oct 2nd 2004

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Location: Meckenheim

Occupation: Physiotherapeutin

2

Thursday, February 17th 2005, 9:17am

Hat das einen besonderen Grund, dass du hinter jeder Zeile eine Leerzeile einfügst? Ich finde, das erschwert lediglich das Lesen.

Lieben Gruß,
Littleshine
Und ich frage mich: ist ein Bleistiftstrich den man ausradiert nicht total frustriert?
(Wise Guys)

Marot

Administrator

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Location: bei dir zuhause, wenn du willst, weiblich bist und Sommersprossen hast

Occupation: Bademütze

3

Thursday, February 17th 2005, 12:34pm

zusätzlich kann man leide rnichts gutes über das Werk sagen. erstens ist es für dieses bnaale Thema viel zu lang und zweitens kommt man gar nicht durch, weil die reime so schlecht sind.
Du wählst immer die naheligensten und abgenutztesten reime und offt sind sie dann auch noch unrein. Der paarreim simpliziert das ganze dann noch um so mehr. ich rate dir zum kreutzreim poder erstmal zu ungereimten gedichten. wenn man im eeimen nicht geübt ist ( keine sorge mit übung wird man auch schnell besser) versaut man sich seine gedicht schnell durch schlechte reime.
Geld ist teuer!

Heilige Johanna der Schlachthöfe / Bertholt Brecht

vunkenvlug

Intermediate

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Location: Göttingen/Schmargendorf/Dahme. und mein geist hat hoffentlich von vielen etwas aufgenommen, das er zu erkennbar eigenem amalgamiert.

Occupation: ich wurde nicht berufen, nicht einmal beflüstert.

4

Tuesday, February 22nd 2005, 12:04pm

bin anderer meinung, zwar nicht über dies gedicht, aber über die verwendung ungereimter verse.
m.m.n. sollte man getrost traditionalistisch beginnen. das rhythmusgefühl schärft sich so allmählich, die wortwahl wird freier, man nimmt nicht den erstbesten reim mehr, der einem das weitere geschehen diktiert.
die großen freien verse von Klopstock bis heute wurden von dichtern ersonnen, die alle soz. durch die klippschule der einfachen formen gegangen waren. erst wenn man die jamben, daktylen, spondäen usw. quasi mit dem sonnengeflecht wahrnimmt, fällt man mit freien formen, die leicht zur geistigen verwahrlosung verführen, nicht peinlich auf die nase.

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Location: Meckenheim

Occupation: Physiotherapeutin

5

Tuesday, February 22nd 2005, 6:00pm

Genau das ist die Kunst der Dichtung: Sich eben nicht von den erstbesten Reimen verleiten und weiterführen lassen, sodass alles nur auf den nächsten reim ausgerichtet ist...
Und ich frage mich: ist ein Bleistiftstrich den man ausradiert nicht total frustriert?
(Wise Guys)

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