Hi, Billinger,
gefällt mir, dein Gemälde von deiner(?) Jugend, kann mich auch an solche Szenen erinnern...
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Deine Ausdrucksweise ist flüssig, souverän und treffend, auch wenn die Form stellenweise nicht sehr verdichtet ist. Kann man vielleicht eher als lyrische Prosa bezeichnen, denn als Lyrik. Dafür spricht auch der freie Rhythmus, eben nur nach dem 'Atem des Dichters'
Also, bereits das 'Sittengemälde' im ersten Teil des Textes ist interessant und könnte für sich stehen. Durch die Einführung der stillen Beobachterin setzt du noch eins drauf. Diese stumme, vielleicht nicht ganz normale Frau hat damals wohl schon bei den Jungs zur Selbstreflexion geführt und der Eindruck, den sie ungewollt, unbewusst hinterließ, wirkt bis heute nach, in etwas unheimlicher Form.
Für meinen Geschmack ein gelungenes Werk!
Viele Grüße
Amanita