Traumbild
©Hans Hartmut Karg
2012
Du, die Du die Sonne bist
Meines ganzen langen Lebens,
Du verlängerst diese Frist
Unseres Gebens, unseres Nehmens.
Ohne Deine Liebesnähe
Wäre ich nicht mehr am Leben.
Wenn ich Deine Augen sehe,
Fängt mein Herze an zu schweben.
Selbst im Traume füllst Du mir
Meine manchmal bange Seele,
Treibst mir aus manch wildes Tier,
Das des nachts mich angstvoll quälet.
Und mein Kranksein wird leicht flüchtig,
Wenn Du fragst und mich umsorgst,
Denn ich bin Dir immer wichtig,
Weil Du mir die Hoffnung borgst.
Auf ein wohl erfülltes Dasein,
In dem Du der Kraftquell bleibst,
Bau ich, weil ich nicht allein,
Wenn Du Mails voll Liebe schreibst.
Halte mich noch lang im Bilde,
Dass ich immer selig schwebe
Und das animalisch Wilde
Mich erbaut, so lang ich lebe.
Meine Zeit ist Deine Zeit,
Deine Liebe ist mein Leben
Und Du machst mein Herze weit,
Wenn Dein Lieben wird zum Geben.
*