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Date of registration: Feb 26th 2010

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Location: Dort, wo Goethe "Wanderers Nachtlied" schrieb

1

Tuesday, January 3rd 2012, 6:24pm

Der Postkasten

Wenn einer dir was bringen will,
er draußen läutet – es bleibt still
und er nicht noch zum Überdruss,
bis du zurückkommst, warten muss,
wirft er die Post, so ist es Brauch,
hinunter in des Kastens Bauch.

Bist du zurück, führt dich dein Sinn,
als erstes zu dem Kasten hin.
Nicht nur der reinen Neugier hold,
ob einer etwas von dir wollt,
mehr zur Entsorgung wird geschaut,
was man ihm alles anvertraut.

Im Überfluss der neuen Welt,
wo nur dein Bestes zählt-dein Geld,
verfehlt gar vieles seinen Zweck,
du nimmst es raus und wirfst es weg,
es liegt an dir, du hast die Wahl,
dem Kasten selbst ist das egal.

viele Grüße
Benjamin
(C) Benjamin Spitz

Hazel

Moderator

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2

Wednesday, January 25th 2012, 1:55pm

Nettes Ding, keine riesen Aussage, ein klein wenig Humor und sehr flüssig zu lesen. Gern gelesen :-)
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

Perry

Lyrisches Licht

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3

Saturday, January 28th 2012, 6:55pm

Hallo Bejamin,

so recht kann mich dein Text nicht begeistern. Zuviel (zwei Strophen lang) Beschreibung des Posteinwurfs, bei der auch noch Unverständliches mitschwingt (Welcher Postbote kommt zur Tür, wenn er nur Post zum Einwerfen hat).
In der 3. Strophe folgt dann die kritische Aussage zur Werbeflut, die aber leider unscharf bleibt, denn man kann sich ja dagegen wehren (Bitte keine Werbung einwerfen) und was es mit "dem Überfluss der neuen Welt" auf sich hat, bleibt eher unklar (welcher Überfluss, welche neue Welt).
Vielleicht kannst du ja was mit meinen Hinweisen anfangen.
LG
Perry

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4

Saturday, January 28th 2012, 7:04pm

Hallo Benjamin,
also ich finde das Gedicht nicht zu lang. Ich denke, diese ausführliche Beschreibung des Posteinwurfs usw. sollte nur zeigen, wie aufwendig diese ganze Postgeschichte ist, und das alles nur für den Mülleimer. Was das alles jetzt aber mit dem Geld auf sich hat, versteh ich jetzt nicht so ganz, da hättest du dich vielleicht wirklich deutlicher ausdrücken können. Trotzdem ganz schön :) .
LG
Traumdenker

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5

Thursday, February 23rd 2012, 6:18pm

Hallo Freunde

ihr müsst das Gedicht nicht so sehr analytisch zerpflücken.
Es ist doch nur eine kleine Gedankenspielerei, die jeder von Euch nachempfinden kann.
Natürlich gibt noch genügend Post, die nur gegen Unterschrift abgegeben wird.
Und dann der ganze Werbemüll und die gar nicht bestellten Zeitungen, die den "Postkasten" verstopfen.
Mir war es jedenfalls ein Bedürfnis darüber etwas zu dichten.
Ich danke Euch natürlich trotzdem für Eure Anregungen.

Bis später
Benjamin
(C) Benjamin Spitz

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