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Wir zwingen uns würgend zu Einsicht und Ruhe
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was mir hochgestoßen ist beim lesen ist das aufeinandertreffen von lautlos und restlos
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ich habe den text auch weniger als sehnsüchtig als vielmehr einen fluchttext aufgefasst; und da würde dann das galoppierende durchaus reinpassen; das lich wird ja nicht verlassen, es verlässt; also da drängst von haus aus nach vorne und nicht nach innen; (auch wenn man solche texte natürlich nach innen lenken kann) die intelektuelle niederkunft am schluß solltest du übrigens dann wahrscheinlich doch rhythmisch niederschlagen lassen oder zumindest zäsieren;
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Gerade der Abgang deutet an, dass die Rückkehr des lyrischen Ichs wieder und wieder erfolgt ist,
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Inhalt und Metrik wollen irgendwie nich so recht ineinandergreifen
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Ist das beabsichtigt? Sonst ließe es sich leicht umgehen indem man "bind´schweigend die Schuhe" schreibt.
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Behalt es im Mund, binde schweigend die Schuhe
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Geht doch auf, oder?
Behalt es im Mund, binde schweigend die Schuhe
xX x x X xx Xx x Xx
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Ich schlucke es später im Ganzen beim Gehen
Laut vor dem ohnehin schweren m in der Präposition. ich hab n bisschen Mühe, mein Problem zu fassen - aber vielleicht verstehst du es auch so. die Silben am Ende wirken irgendwie "zu groß", als dass ich da ohne Hänger drüber käme.
eine Lösung könnte schon ne Veränderung in der Satzstruktur sein - wirkt glaube ich nicht halb so schwer, wenn die Sachen (im Ganzen, beim Gehen) nicht direkt nebeneinander stünden.Date of registration: Sep 14th 2003
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ich würde sagen nicht ganz! streng genommen wird der vers so herausgehört: xXxxXXxXxxX
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die letzte Zeile finde ich besonders schwer, wahrscheinlich wegen des betonten zu.
ich kenne dich ja nicht und frag mich, wie man solche zeilen aus dem kopf oder gefühl heraus überhaupt so schreiben kann. aber gut gelungen.
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Anm.: Da mich ja doch einige ein wenig kennen: Das ist nicht autobiographisch!
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ich kenne dich ja nicht und frag mich, wie man solche zeilen aus dem kopf oder gefühl heraus überhaupt so schreiben kann. aber gut gelungen.
im grunde genommen gebe ich dir recht, lieber hazel, nur in einer ausnahme muss ich dir widersprechen. ein wort mit zwei silben, das eine weiche endung hat, wie z.b. "binden" hat generel, als erste silbe einen harten anfang. sprich: Xx. soviel dazu. allerdings hat man als dichter, bei einsilbigen wörtern, wie etwa: "du" "nur" "froh" usw. die wahl zu entscheiden, ob man der silbe einen weichen oder harten ton geben möchte; etwas genauer gesagt, die wörter mit einer silbe kann man, so wie man sie braucht, zum rhythmus des verses anpassen. komplizierter wird's wenn man jetzt noch wörter mit drei silben einschalten würde. aber, das villeicht ein andermal.
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Aber man kann es auch anders betonen und die vorhergehende Metrik gibt doch eigentlich den Leitfaden dazu. Es gibt ja in der Rhythmik sehr oft solche Stellen, die man verschieden betonen könnte, allerdings auch flüssig in einen herrschenden Fluss einlesen kann.
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