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Babac

Master

Date of registration: Feb 5th 2007

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Location: Saarbrücken

1

Tuesday, November 29th 2011, 9:02pm

die Klavierspielerin


Ich hör’ das schwungvolle Gleiten
als ob sie auf den Tasten reiten;
die Finger, die anfangen zu hasten;
um bald dann kurz zu rasten.
Sie lächelt mich an zur Melodie
nicht ohne dabei zu scherzen;
und wider Willen drängt sich die
Sehnsucht in meinem Herzen.
Sie spielt so handleicht die Stücke;
lustige, traurige, leichte, schwere –
und jede Wunde und unausgefüllte Lücke,
schließt und füllt sich in meiner Seele.

(c) Babac

Tamea

Professional

Date of registration: Apr 29th 2011

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2

Wednesday, November 30th 2011, 10:19am

lieber babac,
einzelnen noten lauschen, sitze ich hier bis der letzte ton sanft verklungen.
sehr schönes werk.

sei lieb gegrüßt
Tamea

Hazel

Moderator

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Location: München

Occupation: Germanistik-Student

3

Wednesday, November 30th 2011, 4:19pm

Mir gefällt es auch sehr gut. Ich liebe instrumentale Pianostücke und bekomme oft Gänsehaut, wenn ich mal jemanden spielen sehe.
Schön :-)
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

Babac

Master

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4

Wednesday, November 30th 2011, 9:57pm

Hallo ihr beiden,

ich freue mich über die gute Aufnahme des Gedichtes. Hazel und Tamea, ja, Klavier- Geigen und - - Melodien, zu vernehmen, sind Töne wie aus einer anderen Welt.

Grüße,
Babac

Chepre

Moderator

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Location: Gießen

Occupation: Student

5

Wednesday, November 30th 2011, 10:30pm

hallo, Babac

ich schleiche nun schon, seit du den Text gepostet hast, um selbigen herum wie eine Katze um den heißen Brei.
ein tolles Gedicht, das muss ich neidlos anerkennen! der Rhythmus ist dir ganz klasse gelungen. So gut haben Form und Inhalt wohl schon lang nicht mehr zusammengepasst bei allem, was ich so hier in letzter Zeit gelesen hab. den Text anzuschauen macht von mal zu mal mehr Freude, und auch die einzige Stelle, die ich am Anfang noch a weng seltsam fand (die vorletzte Zeile), stufe ich inzwischen als ein besonderes Schätzchen ein. :baby: nur die vorvorletzte auf die letzte Zeile - wenn das ein Reim sein sollte, hinkt er gewaltig. aber ich nehme mal an, das war so von dir gewollt, als "Bremse" am Ende vielleicht.
langen Geredes kurzer Sinn - das wahrscheinlich beste Gedicht, das ich von dir kenne. ich tu's mal in meine Perlen.

Gruß
Maria
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Babac

Master

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6

Thursday, December 1st 2011, 9:30am

Hallo Maria,

dein Kommentar überrascht mich auf eine angenehme Art und Weise. Das Gedicht, das gebe ich zu, hat seinen Reiz, aber es ist nicht das ausgereifteste, das ich geschrieben habe. Ich schätze ebenso wie du den vorletzten Vers. Was den vorvorletzten Vers aber betrifft, habe ich mir so gedacht, dass sich die zwei, zwar recht unterschiedliche Reime, dennoch ihre Hände reichen können, weil sie überwiegend von der Silbe "e" getragen werden. Man stelle sich zwei unterschiedliche Menschen vor, die eine Gemeinsamkeit verbindet, so oder so ähnlich, könnte man diese zwei Reime sehen.

Grüße,
Babac

meinich

Trainee

Date of registration: Nov 28th 2011

Posts: 48 wcf.user.activityPoints: 310

7

Thursday, December 1st 2011, 9:25pm

servus babac;

anfangs hatte ich mit den anfangszeilen etwas schwierigkeiten.

Quoted

Ich hör’ das schwungvolle Gleiten
als ob sie auf den Tasten reiten;
die Finger, die anfangen zu hasten;
um bald dann kurz zu rasten.
schwungvolles gleiten und auf tasten reiten und hasten und rasten habe ich irgendwie nicht als so zusammen passend gefunden. mittlerweile ist es schon nicht mehr so schlimm. im ganzen gefällts mir auch recht gut.

gruß meinich

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