Traumpartner sind was Schönes, nur leider halten sie der Realität meist nicht stand.
Formal hast du Reime gewählt, was dem Text einen guten Lesefluss gibt, leider aber auch an ein paar Stellen zu "Unschärfen" führt:
"spielst dein Solo in den Takt" -> "im Takt?"
"Gibst jedem Leben ein Gefühl" -> das klingt sehr nach was Göttlichem, da wäre weniger vielleicht mehr.
"Berauben, bomben, sprengen wir" -> hat was von Bonney und Clyde Absicht?
"Was muss, das muss!" hat viel umgangssprachliches Kolorit und schiebt den Text in die Humorecke (Absicht?).
Zugegeben, ich bin eben kein Fan von Reimgedichten, deshalb solltest du meine kleinen Mäkeleien nicht überbewerten.
Die Gesamtaussage ist für mich, dass wir uns mit unseren Träumen oft selbst im Weg stehen und gefällt mir durchaus.
LG
Perry