der 5. und letzte zug
ein bote kam eilends zum könig
und brachte ihm traurige kunde:
mein könig, vergangene stunde
ist einer aus unseren reihen
entführet vom unlicht der nacht.
wir suchten ihn schnell zu befreien
doch sie haben ihn umgebracht,
mein könig, was sollen wir tun?
berichte mir bote, wie konnt das geschehn:
zuletzt haben wir ihn auf d4 gesehn.
er drang in die mitte vom felde d2,
bedrohte den bauer c5 mit geschrei:
los kämpfe mit mir
auf dem schwarzfeld d4!
berichte mir, warum hat er dies getan,
so leichtfertig ließ er sein leben:
ihr selbst habt die order gegeben,
mein könig es war euer plan.
betrübt sprach der könig: es ist meine schuld,
was hat meinen sinn nur verwandelt,
ich habe voreilig gehandelt
und übte mich nicht in geduld.
ich habe den ältestenrat ignoriert
und eigenmächtig geboten,
nun trauern wir um jenen toten,
der fall wird genaustens studiert.
so schickt nun der frau, der familie, dem kind
die kunde vom tragischen tod,
wir helfen in jeglicher not,
wenn sie einmal in nöten sind.
berichtet mir weiter, was habt ihr gesehn,
wo hat könig unlicht sein schwarzes heer stehn,
wir müssen etwas unternehmen,
wer weiß wo wir sonst noch hinkämen?
a6 ist besetzt und auf c6 ein pferd,
auf d4 der bauer c5 mit dem schwert.
ein belgier soll auch mit von der partie sein,
man trinkt jedenfalls in dem heer seinen wein.
wir können d4 mit den reitern erreichen
und können dadurch materielles ausgleichen.
so soll es sein, sprach der könig alsdann,
hier ist die order, bring sie an den mann
und eil zu den reitern, nicht weit weg von hier,
der könig befiehlt Sf3 schlägt d4
und lass uns dann abhaun von hier.
dromerig: weiss * daniel: schwarz
1. e2 - e4 * c7 - c5 // 2. Sg1 - f3 * a7 - a6 // 3. Lf1 - e2 * Sb8 - c6 // 4. d2 - d4 * c5 x d4 // 5. Sf3 x d4 * = 0 - 1 nach aufgabe von dromerig