ja, du hast schon irgendwie recht, es ist natürlich Quatsch hier schon das Gesammtbild zu verurteilen, da muss man natürlich abwarten, auch alle Motive sind natürlich noch nicht erzählt. Also insofern nehme ich diese Vorabveruteilung etwas zurück.
Es ist eben nur so, dass einem alles so arg bekannt vorkommt, das man meint Büchner zu lesen oder die Realisten und nicht wirklich das Gefühl hat, hier schreibt ein autor den 21. jahrhunderts. Alte Stoffe verwenden ist ja gut und schön, ich bin der Letzte der da kritisieren könnte

, aber sie als reines Panoptikum einer vergangenen Zeit zu verwenden, das halte ich eben für die Domäne des Films.
Das hatte ich damit gemeint. Film kann Historie viel besser erzählen als Theater. Die kommen viel dichter an den Realismus der vergangen Zeit heran.
das theater braucht diese historische Realität gar nicht, das Theater kann sich in Traumbereichen abspielen in symbolischen Räumen, muss die Welt des 19 Jahrhudnerts gar nicht akurat nacherzählen. Die Themen sind wichtiger, das um was es wirklich geht.
Ich hatte damals bei meinem Hekrules auch versucht ein klassiches Sparchelemt hereinzubringen ( und das dan zu misen mit Neuzeitlcihen Slang) und schnell gemerkt das das völlig unnatürlich wirkt. Wir leben im 21. jahrhudnert, es hat wenig Sinn das zu leugnen.
Klar das ist jetzt reine Ideologie und insofern keine echte Textkritik. Es Ist ein wenig so wenn die Surealisten sich über die Naturalisten aufregen und umgekerht.
ich dachte nur weil hier ja "Gespräche" steht, trage ich es mal bei

Lieber gruß marot