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Zitronenbaum

Registriert

Date of registration: Sep 3rd 2009

Posts: 17 wcf.user.activityPoints: 140

Location: Chemnitz

Occupation: Schueler

1

Saturday, December 25th 2010, 3:17pm

Klavierstück.

Das Radio da auf dieser Bank,
liebevoll von mir Roxanne genannt,
flüstert mit vorgehaltner Hand;
die Naricht von dir für mich auf Band.

Die kalte Dusche hinterher;
abzulenken fällt so schwer.
Und selbst das Toastbroat erinnert mich daran,
dass ein Morgen ohne dich nicht schmecken kann.

Das Wetter draußen lacht mich aus.
doch der Regen läd mich ein, ach komm doch raus.
Am liebsten laufe ich zu dir,
doch die Melodie deines Klaviers,
erinnert mich daran,
dass man Liebe nicht reanimieren kann.

Das warme Bad hinterher,
nachzudenken fällt so schwer.
Also lasse ich mich treiben;
auf dem Meer ohne zu reisen.
Schon komme ich auf dem Grund auf,
schleppe mich den Berg hinauf,
sehe dein Porträt auf meinen Tisch stehen,
will davor fallen und flehen.
Doch ich reiße nur die Kiste auf,
schmeiße dich und deine Bilder raus.
Und eile schon ein letztes Mal zu dir,
Ein Brief auf deinem Klavier,
erinnert dich daran,
dass man mich nicht reanimieren kann.

Beko

Trainee

Date of registration: Sep 12th 2009

Posts: 20 wcf.user.activityPoints: 120

2

Wednesday, July 13th 2011, 3:35pm

Der Song/Text haut mich nicht wirklích um, aber dennoch (auch nach zwanzigmaligem Lesen): Die ersten beiden Zeilen sind der Hammer... :love:
Als der Strom weg war, kamst Du zu mir
und Du sagtest:
"Los komm, erklär mir:
In den Liedern, die Du spielst ist immer weniger von Dir selber drin."

"Stimmt genau," sag ich, "die sind so, wie ich selber bin."

(- Blumfeld, "Superstarfighter")

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