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Babac

Master

Date of registration: Feb 5th 2007

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Location: Saarbrücken

1

Thursday, September 24th 2009, 12:10am

An den Mond

Über den himmlischen Gefilden
und den düstren Wolken thront,
mit seinem sanften milden
Gesicht, der Mond.

Und an den Wänden und im Zimmer,
wachen Schatten Wächtern gleich;
wie jeden Abend immer
zur gleichen Zeit.

Einen Trauerzug macht die Seele
schau’ ich zur Finsternis dort,
zum Fenster, der Türschwelle –
an jedem Ort.

(c) Babac

rude66

Master

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2

Thursday, September 24th 2009, 12:34am

Hallo babac,

gefällt mir, dieses Gedicht. Vornehmlich, weil ich darin dich lese. Deine Sprache, immer noch in ihrem 'gewohnt altmodischen' Stil, allerdings hast du sie in diesem Text von dem zu Viel an 'ich leg noch was Altbackenes drauf' befreit, das den Texten, die ich ansonsten von dir lese, für meinen Geschmack anhaftet. Hier stimmt sie sich sehr schön auf die Stimmung ein, & zeichnet ein sehr angenehmes Bild. Reim & Assonanz schön gesetzt, wirklich gefällt mir.

Bis auf die letzten 4 Verse (ob der Text in Strophenform gegliedert ist stellt das Display meines Telefons nicht dar); da würde ich nochmal drüber schauen, die wirken auf mich, als ob dir bei deren Verfassen die Konzentration verlorengegangen ist.

Bis dahin sehr gerne gelesen.
lG

versbrecher

bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonnerronntuonnthuuntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthurnuk

Babac

Master

Date of registration: Feb 5th 2007

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Location: Saarbrücken

3

Thursday, September 24th 2009, 7:46pm

es ist mir eine besondere freude von dir einen solchen kommentar zu meinem gedicht zu lesen, lieber rude. das gedicht ist in drei strophen gegliedert...

der stil und die sprache sind wie zwei gewichte auf einer waage, die bei mir oftmals nie das gleichgewicht halten, nur dann werden sie im reinen, wenn beide die gleiche portion an gewicht aufweisen. ich bin darum bemüht, dieses gleichgewicht zu finden.

beste grüße, babac

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4

Thursday, October 29th 2009, 2:18pm

Super schöön

:thumbsup: Total schönes Gedicht! Reimt sich und da steckt etwas tieefes und wahres dahinter

Babac

Master

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5

Thursday, October 29th 2009, 11:45pm

herzlichen dank dir steffyschatz. sonderbar dass du ein wenig gestöbert hast und darauf gestoßen bist. ich freue mich. ich wünsche das beste für dich.

Date of registration: Feb 26th 2010

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Location: Dort, wo Goethe "Wanderers Nachtlied" schrieb

6

Sunday, March 7th 2010, 11:39am

Hallo Babac

ein schönes Gedicht ohne jede Schnörkelei. Traurigkeit pur.
So etwas will gekonnt sein.
Es kann auch ein Spiegelbild der Seelenverfassung sein - unerfüllte Sehnsüchte oder nicht erreichbare Ziele.
Viele Interpreten besingen ihre persönlichen Höhen und Tiefen und finden damit den Anklang ihrer Hörer.
Ich denke, die Ausstrahlung eines Verses muss den Nerv des Lesers treffen, dann geht es auch
runter "wie Öl". Mach weiter so.

viele Grüße
Benjamin
(C) Benjamin Spitz

rivus

Professional

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Location: Branitz

Occupation: Nachtschwärmer

7

Thursday, September 2nd 2010, 11:31pm

ja babac,
du jung gebliebener romantiker. an den mond transportierte babac-melodie. einfach und doch melancholisch rührt es das gemüt. mir gefällts

die dritte strophe gefällt mir besonders und so steige ich nur allzu gern in deinen trauerzug ein. vielleicht finden wir ja beide noch den anderen, jenen ort :]

Lg, Rivus

franz

einfach nur franz

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8

Friday, September 3rd 2010, 9:45am

na wenn das mal nicht klassich Babac ist, ne!? y)
Eine wunderschöne Melodie die du hier zum Besten gibst! In Strophe eins, Vers drei würde ich zwischen sanften und milden ein Füllwort reinsetzen, denn so wie es jetzt dort anmutet, kommt es mir zu "nmnmnnmn"-lastig rüber. Zum Beispiel ein >>und<< käme hier nicht schlecht.
In der zweiten Strophe strahlt mich im ersten Vers ein beinaher Fauxpas entgegen.
>>Und an den Wänden in dem Zimmer, << ... muss das denn sein? Ganz davon abgesehen, dass es mal einfach (mit Verlaub) zum Würgen klingt, sehe ich keinen Grund weshalb man hier mittels >>dem<< genau auf eben das Zimmer hindeuten sollte. Nimm doch einfach die saloppe Lösung und mach ein >>im Zimmer<< draus!?
Ein wunderschöner und klassicher Text. Schreibenmag ich solch Klamotten nun nicht mehr gern, aber wenn es um das Lesen geht, dann habe ich es immer noch sehr gerne nahe 'bei den Wurzeln'.

Vielen Dank für diesen Ausflug, vom franz aus B.

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


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