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Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

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Location: von draußen vom Walde...

1

Tuesday, March 30th 2010, 6:32pm

ich bin nur

verkantet
mit den Versen
in schlag gelöcherte Bögen
gestolpert
auf der Suche wortwärts
die Tiefe zu ergründen
und irgendwo auf gerader Linie
verloren gegangen
im festen Glauben
anzukommen
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Erik R. Andara

Glasphasen-Moderator

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Location: Wien

2

Tuesday, March 30th 2010, 6:50pm

hall alexa;

gleich vorweg: klasse gedicht;

der bogen den du schlägst, die erwartung die du mit der ersten zeile erzeugst (die ich übrigens evtl aus em titel nehmen würde und in den text einfügen - ich denke dies hier wäre prädestiniert für "ohne titel") und erfüllst, spätestens mit: ich bin nur... verloren gegangen, nichts weiter macht euch keine sorgen um mich!

die ironie des unterstatements beißt sich fest und läßt nicht mehr los; ganz großes theater!

kommt zu meinen perlen!

(anregung/überlegung: im schlaggelöchteren bzw. im/n schlag gelöcherter bogen/bögen.... gedanke nicht beendet, aber beim dritten mal lesen bin ich hier kurz hängen geblieben)

lg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

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Location: von draußen vom Walde...

3

Tuesday, March 30th 2010, 9:13pm

Hallo Erik,

ich denke, du hast Recht. Ich ändere mal die dritte Zeile zu: in schlag gelöcherte Bögen
und archiviere hier die erste Version. Von den Lauten her passt es jetzt auf jeden Fall besser, ich hadere da nur immer noch mit dem Wort Bögen. Ein Bogen, aber Plural Bögen? Zwei Bogen? Zwei Bögen? Gibts das Wort so überhaupt? Klingt so merkwürdig.
Den Titel hatte ich anfangs als erste Zeile im Text, da mir aber kein Titel einfiel und "ohne Titel" so fantasielos klingt :) hab ich eben den ersten Satz genommen.
Vielen Dank für deine Hilfe.

L.G. Alexa

ich bin nur
verkantet
mit den Versen
im schlag gelöcherten Bogen
gestolpert
auf der Suche wortwärts
die Tiefe zu ergründen
und irgendwo auf gerader Linie
verloren gegangen
im festen Glauben
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(Winston Churchill)

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Perry

Lyrisches Licht

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Location: Bayern

4

Tuesday, March 30th 2010, 11:20pm

Hallo Alexa,

ich lese einen Dichter, der sich mit seinem Werk kritisch auseinandersetzt.
Bis auf zwei Dinge gefällt mir dieser selbstbetrachtende Blick ganz gut.
Das erste ist das "nur" am Anfang. "Verkantet" hat etwas Absolutes, da ist für mich ein "nur" eher störend.
Das zweite sind die "in schlag gelöcherte bögen". Das Wortspiel gefällt mir schon, aber das Bild macht in der Praxis für mich keinen Sinn. Man kann vielleicht noch um Schlaglöcher einen Bogen machen, aber hier steht das Bohren von Bögen im Vordergrund und das geht nun mal nicht, weil Bohrer immmer gerade sind.
LG
Perry

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

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Location: von draußen vom Walde...

5

Tuesday, March 30th 2010, 11:36pm

Hallo Perry,

und danke für deine Antwort. Nun ja, an eine Schlagbohrmaschine die Bögen oder heißt es jetzt doch Bogen? bohrt hatte ich hier weniger gedacht. :D

Mit dem nur hast du Recht- da oben fügt es sich nicht gut ein, aber ich brauchs weiter unten, sonst wirkt der Text nicht.

Lieben Dank und
Grüße von mir
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

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