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Date of registration: Feb 26th 2010

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Location: Dort, wo Goethe "Wanderers Nachtlied" schrieb

1

Wednesday, March 10th 2010, 8:48pm

Die Geschlechter

Wie wäre doch die Erde leer,
wenn die Geschlechtlichkeit nicht wär.
Ursprünglichkeit würde regieren,
kein Wald, kein Tier, den Globus zieren.
Bemerken würde es nicht einer,
denn wo nichts ist, da sieht auch keiner.
Gedankenfrei wäre die Welt
und niemand da, dem sie gefällt.

So ist es aber nicht gekommen,
weshalb, warum, das bleibt verschwommen.
Die Einen meinen ungeniert,
nur Gottes Hand hat das kreiert.
Die Anderen glauben felsenfest,
das alles sich berechnen lässt.
Doch ungeachtet allem Streits,
sind die Geschlechter weit verteilt.

Entdeckt haben wir schon als Kind,
das Jungs und Mädchen anders sind.
Aus Scham scheiden sich beide Sorten,
tun vieles an getrennten Orten.
Doch wenn erst das Gefühl erwacht,
dann spüren sie die neue Kraft
und altbewährtes Seelenheil,
verkehrt sich dann ins Gegenteil.

Und so verpaart sich Jahr für Jahr,
die Artenvielfalt wunderbar.
Ob Mensch, ob Hai, ob Wegerich,
Hauptsache ist, sie finden sich.
Damit erfüllt sich ihr Bestreben,
dem Ur-Bedürfnis nachzugeben.
Doch sinngetäuscht dienen sie nur,
der Arterhaltung der Natur.
(C) Benjamin Spitz

J.Locke

Professional

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2

Wednesday, March 10th 2010, 9:32pm

Hi Beny,

Da kann man nicht viel Interpretieren, es ist alles nüchtern und Glas klar beschrieben,um was es geht.
Vor allem die nüchterne Art, wo zugleich ein riesen Thema unter einem Hut gebracht wurde, mir wirklich gut gefallen konnte.
Ich musste dabei als ichs fertig gelesen habe schon irgendwie Lächeln.

LG
JL

PS: Beny schreib doch zu anderen Gedichten auch was, weil du sonst keine Reflexion bekommst. Was schade wäre.

PSS:

Hab die vielen Fehler noch verbessert. Solche Rechtschreibe Fopas habe ich noch nie gesehen, dennoch irg. amüsant.

hier:

Wie wäre doch die Erde leer,
wenn die Geschlechtlichkeit nicht wär.
Ursprünglichkeit würde regieren,
kein Wald, kein Tier, den Globus zieren.
Bemerken würde es nicht einer,
denn wo nichts ist, da sieht auch keiner.
Gedankenfrei wäre die Welt
und niemand da, dem sie gefällt.

So ist es aber nicht gekommen,
weshalb, warum, das bleibt verschwommen.
Die Einen meinen ungeniert,
nur Gottes Hand hat das kreiert.
Die Anderen glauben felsenfest,
dass alles sich berechnen lässt.
Doch ungeachtet aller Streits,
sind die Geschlechter weit verteilt.

Entdeckt haben wir schon als Kind,
das Jungs und Mädchen anders sind.
Aus Scham scheiden sich beide Sorten,
tun vieles an getrennten Orten.
Doch wenn erst das Gefühl erwacht,
dann spüren sie die neue Kraft
und altbewährtes Seelenheil,
verkehrt sich dann ins Gegenteil.

Und so verpaart sich Jahr für Jahr,
die Artenvielfalt wunderbar.
Ob Mensch, ob Hai, ob Wegerich,
Hauptsache ist, sie finden sich.
Damit erfüllt sich ihr Bestreben,
dem Ur-Bedürfnis nachzugeben.
Doch sinngetäuscht dienen sie nur,
der Arterhaltung der Natur.

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Location: Dort, wo Goethe "Wanderers Nachtlied" schrieb

3

Saturday, March 13th 2010, 5:31pm

Hi John,

vielen Dank für Deine liebenswerte Kritik.
Du sollst ja auch gar nicht interpretieren. Meine Art von Lyrik ist die Wiedergabe der erlebten Wirklichkeit als erzählende Versdichtung.
Völlig unpoetisch, doch wie Du es schon sagst, irgendwie amüsant.
Konventionen kümmern mich wenig, ich denke alles ist erlaubt, außer Rechtschreibefehler :D .

PS:
Ich habe schon viele Gedichte im Forum gelesen.
Nicht alle finde ich :thumbsup: , doch sind auch für meinen Geschmack sehr gute Arbeiten dabei.
Mit den Reflektionen könntest Du Recht haben.
Allerdings würde ich ein gutes Gedicht auch loben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Jetzt darfst Du interpretieren :-) .
Ab und an gebe ich auch mal meinen "Senf" dazu.

v.G
Benjamin
(C) Benjamin Spitz

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