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Nina

Trainee

Date of registration: Jun 2nd 2005

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1

Monday, February 22nd 2010, 11:16am

Vor dem Tode

( Einzige Anmerkung: Zweiter Teil meiner Todestriologie. Kann im Zsammenhang mit "Nach dem Tode" gelesen werden, muss aber nicht.)


Vor dem Tode
1

Frau: Ich bin schwanger

Mann: …

Frau: Hast du gehört, ich bin schwanger

Mann: …

Frau: Hey, hörst du mich.

Mann: Ich höre dich gut.

Frau: Warum sagst du dann nichts?

Mann: Was soll ich denn sagen?

Frau: Ich weiß nicht, warum schreist du nicht, warum schlägst du mich nicht?

Mann: Warum sollte ich, was würde das nützen.

Frau: Nach dem Recht darfst du mich sogar töten.

Mann: Das ist ein dummes Recht

Frau: Wie kannst du so ruhig sein

Mann:....

Frau: Macht es dir denn gar nichts aus? Ist es dir so egal, dass ich einen Fremden gefickt habe?

Mann: Ein Fremder also. Ist er noch hier?

Frau: Nein, er ist fort.

Mann: Ihn würde ich töten. Das Kind, du behälst es nicht, wir schicken es fort, so bald es auf der Welt ist. Ich habe einen Freund, er ist ein Gelehrter. Seine Frau hat ein Kind verloren, erst vor ein paar Monaten, sie wird es mit Freuden nehmen.

Frau: Und wenn ich es nicht weggebe, wenn ich mich weigere?

Mann: Dann töte ich dich. Und tust du das je wieder, werde ich eine schlimmere Strafe als den Tod für dich finden. Du wirst ihn dir herbei sehnen.

2.
Soldat 1: Und wie war die Hochzeitsnacht?

Soldat 2: Wie es sich gehört. Hab sie bis zum Morgengrauen durchgenommen. Eine tolle Frau sage ich dir, einfach Weltklasse. Sie tut so unschuldig, aber glaub mir da steckt eine kleine Schlampe hinter der vornehmen Stirn.

Soldat 1: Redet man so von der eigenen Frau? Aber du bist schon ein Glückspilz. Ihr Vater ist ein Weingutbesitzer nicht wahr? Und er hat keinen Sohn wenn ich das richtig verstehe.

Soldat 2.: Ganz genau, glaubst du ich will mein Leben lang an diesem Tor herumstehen. Wenn der alte stirbt geht’s auf direkten weg in die Heimat. Dann mach ich nichts anderes mehr als den Trauben zuzusehen wie sie wachsen und mir Tag ein und Tag aus einen Blasen zu lassen.

Soldat 1: Klingt wie das Paradies. Ich für meinen Teil habe überlegt Gladiator zu werden. Ruhm, Ehre, Gold so viel man tragen kann und wenn man scheitert, stirbt man wenigstens schnell.

Soldat 2: Mach dich nicht unglücklich, dazu taugst du nicht. Wenn du ein guter Kämpfer wärst würdest du nicht an diesem gottverlassenen Tor stehen.

Soldat 1: Der Hauptmann hat mein Talent nur noch nicht erkannt. Warte nur ab in zwei Jahre steh ich mit Claudius zusammen in der Arena und töte Löwen und Sklaven

Soldat 2: Claudius? Wer soll denn das sein?

Soldat 1: Was du kennst Claudius nicht? Das ist der neuste Gladiator in der Arena. Ein Monstrum sag ich dir. Beim letzten Kampf hat er vier Löwen ganz alleine erschlagen. Er ist jung, aber warte nur, schon bald wird er der berühmteste Gladiator überhaupt sein. Neben mir natürlich.

Soldat 2: Was ist denn jetzt los? Hey Weib was wo rennt ihr denn alle hin?

Schaulustige: In einem der Dörfer ist das Königskind geboren worden. Jetzt gibt es wieder einen männlichen Thronfolger und das heißt, dasd es aus mit eurer Schreckensherrschaft ist. Der König wird euch Schweine in die Wüste treiben.

Soldat 1: Hey warte! Verdammt!

Soldat 2: Weiber! Zum Glück ist meine nicht so.

3.

Lehrer: Ich kann es nicht nehmen

Mann: Warum nicht, du hast doch selbst gesagt, deine Frau geht ein vor Kram.

Lehrer. Ich gehe auf Forschungsreise, in den Osten, zwei Kollegen begleiten uns. Meine Frau kommt mit.

Mann: Aber du kannst das Kind mitnehmen.

Lehrer: Einen Säugling? Er würde sterben.

Mann: Wolltest du nicht immer einen Sohn, den du lehren kannst, was du weißt.

Lehrer: Es ist die falsche Zeit.

Mann: Ich kann das Kind nicht hier behalten. Ich ertrage das nicht.

Lehrer: Wie erträgst du sie?

Mann: Sie ist meine Frau.

Lehrer: Du bist ein erstaunlicher Mann. Die meisten hätte sie fort gejagt oder Schlimmeres.

Mann: Ich liebe sie.

Lehrer: Und ein Tor bist du auch. Ich hatte dich gewarnt, eine solche Frau kann man nicht zähmen, Sie ist dir über. Das ist eine für Könige. Hat sie nicht sogar blaues Blut in sich?

Mann: So heißt es, man weiß es nicht sicher.

Lehrer: Wenn du meinen Rat hören willst, schick sie und das Balk fort.

Mann: Das kann ich nicht.

Lehrer: Dann lebe mit beiden.

Mann: Aber auch das kann ich nicht. Wenn du es nicht nimmst, muss ich es totschlagen.

Lehrer: Du schaffst mich noch.

Nina

Trainee

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2

Tuesday, March 2nd 2010, 11:35am

4.

Herrscher: Ich weiß, dass ihr uns hasst und ich gebe gerne zu dass ihr allen Grund dafür habt.
Meine Vorgänger sind nicht gerade zimperlich mit euch umgesprungen und viel Unrecht ist euch widerfahren. Ich bedaure den Kindsmord, der angeordnet wurde und die Hinrichtung so vieler Unschuldiger. Ich übernehme dieses Amt mit dem Versprechen, dass ich gerecht zu euch sein werde. Nicht milde, versteht mich nicht falsch. Aufruhr und Unruhe werde ich genau so wenig dulden, wie jene Männer vor mir. Ungehorsam wird den Tod zur Folge haben und ich werde mit aller Entschlossenheit gegen Jeden vorgehen, der mich, mein Amt und die Herrschaft des Kaisers in Frage stellt. Aber ich werde niemanden Grundlos bestrafen. Unterwerft euch der Macht des Imperiums, fügt euch in euer Schicksal und ich werde dafür sorgen, dass es ein Gutes sein wird.

5.
Täufer: Senke dein Haupt mein Kind, tauche es in die Fluten, um dich rein zu waschen von deinen Sünden, auf das du rein bist vor Gott. Wasche den Staub der Unterdücker den sie auf dich gehäuft haben hinfort.

Anhängerin: ja Herr, wie ihr sagt.

Täufer: Hört ihr alle? Taucht eure Häupter in das Wasser unseres Landes. Es wäscht den Schmutz des Feindes ab. Wir werden uns nicht länger unterdrücken lassen wir stehen auf und kämpfen.

Anhänger: Aber wir haben haben keinen Führer. Die Stämme sind geteilt die Königsliene unterbrochen wie sollen wir uns einen gegen die Feinde ?

Täufer: Die Linie ist nicht unterbrochen ein Kind ist übrig ein letzter Spross der Könige und er wird kommen und mit ihm Gott. Senke dein Haupt in die Fluten, wasche den Unglauben fort. Er wird kommen der König wird kommen und unser Volk einen.

6.

Inspektor: Wie kann... ich euch dienen Herr?

Herrscher: Bist du nervös?

Inspektor: Um ehrlich zu sein... ja...

Herrscher: Habe keine Angst. Ich tue dir nichts

Inspektor: Ich habe keine Angst vor euch, ich..

Herrscher: Du hast Angst vor deinem Volk, nicht war? Du fürchtest dass sie dich ächten, wenn du für mich arbeitest.

Insperktor: Nein Herr, ich...

Herrscher: Lüge mich nicht an. Ich verstehe euch sehr gut, ihr hasst mich, aber das ist dumm. Ich will helfen. Seit ich hier bin, will ich das, aber ihr lasst mich nicht. Ihr boykottiert meinen Gutwillen, ihr kämpft gegen mich an wo ihr nur könnt, weil ihr euch so entsetzlich nach eurer dummen Freiheit sehnt, die ihr nicht bekommen könnt. Ihr gehört dem Imperium, aber das versteht ihr einfach nicht. Du hast Angst, was sie tun werden, wenn du mich berätst. Habe lieber Angst, was ich tun werde, wenn du mich nicht berätst. Ich war geduldig mit den deinen, aber meine Geduld hat sich erschöpft. Sieh es so, du bist ihre letzte Chance. Du erklärst mir wie sie denken, was sie wollen und wie ich diese lächerlichen Aufstand beenden kann oder ich räuchere das ganze verdammte Volk einfach aus.

Inspektor: …

Herrscher: Hast du verstanden?

Inspektor: …

Herrscher: Hast du verstanden, verdammt?

Insperktor Ja Herr, ich...

Herrscher: Gut dann sage mir, wer dieser Verrückte ist, der in der Wüste die Leute aufhetzt?

Inspektor: Er ist Täufer und ein Prophet. Die Leute glaube ihm, weil er er in der Wüste Visionen von Gott gesehen hat. Er sagt der wahre König kommt, um das Land zu befreien.

Herrscher: Was für ein König? Wir haben doch die ganze Linie ausgelöscht.

Inspektor: Es heißt ein Kind hat überlebt. Es heißt der Kindsmord von damals war nicht erfolgreich. Das Königskind wurde rechtzeitig außer Landes geschafft. Es ist natürlich Unsinn Herr, die ganze Geschichte mit dem Königskind wahr schon damals Unsinn, aber die Leute glauben es.

Herrscher: Natürlich glauben sie es. Es gibt Grund zur Hoffnung. Was rätst du mir also. Soll ich diesen Täufer köpfen lassen oder verschone ich ihn?

Inspektor: Ich... Herr, ich kann euch dazu nichts raten.

Herrscher: Heißt wohl das ich ihn töten sollte, nicht wahr? Wenn du mir guten Gewissens sagen könntest, dass ich ihn verschonen soll, hättest du es sofort getan.

Inspektor: Nein Herr, so ist es nicht, kommt nicht zum falschen Schluss. Ich will mich nur nicht einmischen. Ich will nicht zwischen irgendwelche Fronten...

Herrscher: Du bist längst dazwischen. Nun rate mir oder dein Kopf rollt gleich mit!

Inspektor: Es spielt keine Rolle.

Herrscher: Was?

Inspektor: Es ist egal ob ihr ihn tötet. Lebt er, hetzt er weiter, stirbt er wird er zum Märtyrer und seine Worte bleiben. Vielleicht werden sie sogar mächtiger. Wichtig ist nicht der Täufer, sondern der König. Wenn es ihn gibt, aber das ist Unsinn, müsst ihr ihn finden und töten. Wenn es ihn nicht gibt platzt der Traum vom Aufstand wie eine Luftblase. Die Stämme einen sich nicht ohne einen legitimen Führer und ungeeint sind sie vollkommen ungefährlich.

Herrscher: Du bist ein Fuchs.

Inspektor: Was meint ihr, Herr?

Herrscher. Du hetzt mich auf einen Geist, damit ich die akuten Feinde verschone. Aber das ändert nichts daran, dass du recht hast. Ich warte. Hoffen wir für uns beide, dass es diesen König nicht gibt.

ruelfig

Master

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Location: Von

Occupation: Ökologische Ausgleichsfläche

3

Tuesday, March 2nd 2010, 8:08pm

Hallo Nina,
das ist beeindruckend langweilig, bis so Perlen aufscheinen: "Ihn würde ich tötet.", " deine Frau geht ein vor Kram.", "schick sie und das Balk fort.", "Ihr beukotiert meinen Gutwillen". Die Bibel umzuschreiben erfordert vielleicht ein wenig mehr Geschick und es mag auch andere Geschichten geben wie "Propheten sind immer vierzig Tage und Nächte in der Wüste" oder "Kalt weht der Wind auf dem Kalvarienberg" oder " Wie lange komme ich mit 30 Silberlingen durch?"
Lustig ist das leider auch nicht, naja.
LG,
R
Gegenismen

Nina

Trainee

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4

Wednesday, March 3rd 2010, 10:22am

Auch wenn dieser Kommetar jegliche vernuenftige Begruendung vermissen laesst und mir auch ein wenig zu selbstgerecht daher kommt, will ich mal antworten, weil ja immer hin Korrekturhilfen drin sind.

Langweilig ist ein Begriff den ich fuer ein Theaterstueck, das nur gelesen wurde, nicht annehmen kann. Die Dabietung und Inszenierung ist es ja vor allem, speziell bei dieser Schreibtechnik, die das Element Spannung erzeugt. Dass muessten wir schon auf der Buehne sehen, damit ich dies Behauptung annehmen oder abweisen kann. Und ich glaube selbst wenn es sich bestaetigt, waere es mir voellig egal.
Ich will ja keinen Krimmi schreiben. Zu den Vergleichen laesst sich auch nichts sagen, weil so etwas einfach nur albern ist und ganz nebenbei, wer zur Hoelle behauptet denn, dass hier die Bibel umgeschrieben werden soll. Ich wuesste wenig was mir ferner laege. Der Stoff wird lediglich fuer ganz eigene Motive geborgt.

So und jetzt zum Kriterium " lustig". Ich wuesste nicht, einen Schenkelklopfer schreiben zu wollen.

nee ruelfig, das hilft nur wenig.

Gruesse von Nina

Nina

Trainee

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5

Tuesday, March 9th 2010, 1:43pm

7.

Mann: Hallo... ich... ich hab dich am Brunnen gesehen.

Frau: Du hast mich angeklotzt

Mann. Oh.. habe ich das?

Frau: Wie ein Esel.

Mann: Das tut mir leid. Es ist nur..

Frau: Es ist auch egal, ich soll nicht mit Fremden reden.

Mann: Das ist weise, aber ich bin kein Fremder.

Frau: Nein? Warum habe ich dich dann noch nie gesehen?

Mann. Ich war fort, eine Weile, aber ich bin hier geboren. Meine Mutter lebt hier, ich besuche sie.

Frau: Dann bist du aber doch ein Fremder. Ein Fremder von hier eben.

Mann: Aber das ist doch dann nur ein halber Fremder oder? Darfst du mit halben Fremden reden?

Frau: Wenn dann nur halbe Gespräche....

Mann: Halt warte …

8.
Freund: Das war ganz schön peinlich „Darfst du mit halben Fremden reden?“ Selten so einen blöden Spruch gehört.

Mensch: Ach was weißt du schon. Tuh nicht so als hättest du mehr Glück als ich.

Freund: Du solltest dich nicht mit so was ablenken. Du weißt warum wir hier sind. Der Lehrer sagte wir müssen den Täufer so schnell wir möglich finden.

Mensch: Vielleicht weiß sie ja wo er ist.

Freund: Blödsinn! Dieses Bürgertöchterchen hat mit der Revolte so viel zu tun wie das Imperium mit dem Himmelreich. Wir müssen in den Untergrund, in die düstersten Kneipen der Stadt.

Mensch: Du willst ja nur saufen.

9.

Lehrer: Er ist ein guter Junge. Tapfer, klug, aber er ist zu weich. Ich bin nicht sicher, ob er es ertragen kann.

Mutter: Er muss. Er ist dazu bestimmt. All die Mühen all die Ausbildung und mein Opfer erst. Er muss es ertragen.

Lehrer: Dein Mann war ein armer Kerl

Mutter. Er war ein Dummkopf. Er hat bis zum Ende nicht begriffen, dass du der Vater warst.

Lehrer: Ich denke, dass hat er. Er hat es von Anfang an verstanden. Warum wäre er sonst in die Wüste gegangen?

Mutter: Männlicher Stolz! Dummer männlicher Stolz und kein Verständnis für das Höhere. Aber all das spielt keine Rolle mehr. Der Junge ist erwachsen, ein männlicher Erbe dessen Vaterschaft ein Geheimnis ist. Er trägt das Blut der Könige in sich und wenn der Täufer ihn sieht, wird er dies vor der ganzen Welt bestätigen. Wenn er nur bereit ist, kann es gelingen.

Lehrer: Er weiß alles, was ich weiß. Er hat hunderte Schrifrollen gelesen und den halben Orient gesehen. Auf dieser Welt gibt es keinen Zweiten in seinem Alter, der so viel durchdrungen hat wie er. Ich glaube er weiß sogar, was ihn erwarten wird und scheint es zu akzeptieren. Aber ich sagte schon, er ist weich.

Mutter: Aber gerade weil er so weich ist, werden sie ihm folgen.


10.

Säufer: Ja das bin ich. Wie kann ich dir helfen mein Sohn.

Mensch: Du bist der Täufer?

Säufer: Ja das mach ich. Ich saufe und des wegen nennen sie mich auch so. Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe, würdest du auch hier sitzen und saufen.

Mensch: Du hattest eine Vision?

Säufer. Natürlich. Ich hab jeden scheiß Tag eine Depression. Ist ja auch kein Wunder, wenn man gesehen hat, was ich gesehen habe.

Mensch: Was hast du denn gesehen.

Säufer: Wenn du nicht gesehen hast was ich gesehen habe, kann ich dir auch nicht beschreiben was ich gesehen habe, denn du würdest nicht verstehen.

Mensch: Dieses Gespräch führt zu nichts.

Säufer: Ganz genau lass uns lieber einen heben.

11.

Hure: Folge mir, hier entlang.

Freund: Bist du sicher, dass er da drin ist.?

Hure: Aber sicher mein Schatz, du würdest staunen, wer da schon alles drin war.

Freund: Ich weiß nicht so recht, man sagt, er wäre in der Wüste, nicht in einer Kneipenbaracke.

Hure: Ach was, auch der fromste Prophet muss sich mal entspannen. Komm schon, er ist gleich da hinten.

Freund: Nagut, wenn du meinst.

Räuber. Gib mir dein Geld oder ich schlitz dich auf.


12.

Mensch: Mir reicht es, sie haben mich zum Trinken gezwungen und mich mit der Rechnung sitzen lassen. Ich bin völlig blank.

Freund: Zumindest hattest du Spaß. Mich haben sie einfach so ausgeraubt.

Mensch: Das war eine Schnapsidee von dir.

Freund. Jetzt tuh nicht so, als hättest du dich sonderlich gewehrt. Was machen wir jetzt?

Mensch: Der Kerl ist ein Prophet, oder nicht?

Freund: Und?

Mensch: Dann wird er uns auch finden. Wir gehen in die Wüste.

Freund: Das ist nicht dein Ernst!

Mensch: Und wie es mein Ernst ist! Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg eben zum Propheten.

Freund: Und wir sind der Berg?

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