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jonny

Professional

Date of registration: May 4th 2006

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61

Tuesday, August 25th 2009, 12:08am

Erlich gesagt glaube ich auch nicht, dass diese Supernova ein Ende sein wird. Bis dahin ist der Mensch einige Sonnensystem weiter gezogen. Vielleicht auch mit weiteren Tieren unseres Planeten.

Ich finde auch, dass die Evolution und die Fortpflanzung und die natürliche Selektion nicht an ihrem Sinn verlieren, nur weil, wie uns das Universum zeigt, scheinbar jede Stabilität mit der Zeit abnimmt und in sich zusammen fällt, wie ein Kartenhaus eben. Das nimmt dem "Sinn des allgemeinen Lebens" nicht den Sinn. Es macht das Leben nicht unsinnig. Es macht das Gesetz der Stabilität nicht unsinnig, sondern komplettiert es in meinen Augen. Im Grunde sind diese Gedankengänge nichts weiter als reine Phylosophie. Das, wovon ich vorher sprach, dass sind eben Beweise.

Den Sinn des Lebens als Fortpflanzung bzw. Vervielfältigung zu sehen, das ist ein "objektiver" Sinn, weil er das Leben jedes Lebens auf diesem Planeten umfasst. Die Fortpflanzung gibt jedem Leben einen Sinn, egal welchen Sinn es sich und seinem Leben selbst geben mag. Damit der Tiger und die Küchenscharbe existieren können, müssen sie sich fortpflanzen. Ganz egal, ob sie ihr Leben genießen, es fühlen, schmecken, gerne Schriftsteller werden möchten, reich, dick, dünn, sportlich oder allwissend. Damit ihre Nachfahren mit den gleichen Subjektiven Gedanken in ihr Leben starten können, muss es die Fortpflanzung geben. Ein Einzeller, hat er einen Geist? Kann er denken? Wissen, was er tut? Wer weiß das schon, fakt ist, er vermehrt und teilt sich, gibt seine DNA weiter, weiter und weiter.

Vielleicht wird der Sinn des allgemeinen Lebens auch der einzige "objektive" Sinn sein? Na ja. Man kann noch einen Schritt weiter gehen und den "Sinn des allgemeinen seins" beschreiben, aber darüber habe ich noch nicht nachgedacht, noch nicht darüber gelesen.

Erik R. Andara

Glasphasen-Moderator

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62

Sunday, August 30th 2009, 10:23am

weil ich gerade einen aktuellen artikel über gegenüberstellungen biologische evolution - kulturelle evolution gelesen habe, welcher zu der conclusio kommt, daß die welt die wir wahrnehmen im wahrscheinlichsten falle nicht mehr als das produkt betörender massenhalluzination ist (sarkastischerweise), stieß ich dabei auf ein viel zu wenig oft bemühtes zitat charles darwins aus seinem "origin of the species":

Quoted

Anzunehmen, dass das Auge mit all seinen unnachahmlichen Fähigkeiten, den Brennpunkt auf verschiedene Arten einzustellen, verschiedene Lichtmengen einfallen zu lassen und sphärische und chromatische Abweichungen zu korrigieren, durch natürliche Auslese entstanden ist, scheint, so gebe ich freimütig zu, in höchstem Maße absurd."


darwin, der mittlerweile überholt und eines besseren belehrt wurde, in dessen namen unmengen an schindluder gtrieben wurde, der trotzdem einer der vorreiter für die modernen weltanschauungen zu nennen ist (und der interessanterweise an der entwicklung der blumen scheiterte), mußte sich am ende seines lebens selber eingestehen, daß die evolution alleine wohl nicht der schlüssel zur herkunft unserer welt sein kann;
sicher ist für mich nur, daß wir wohl noch lange an diesen geheimnissen zu knabbern haben werden und dass das wohl nicht das schlechteste ist, die wahrheiten sind nur allzu oft trist genug; das interessantere leben führt man ganz sicherlich, wenn noch mysterien in deiser welt vorhanden sind, die zu lösen sich die menschheit zum ziel setzen kann;

erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Dr.Snotty

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63

Saturday, February 13th 2010, 4:17pm

nun um es ganz einfach zu sagen ist der sinn des lebens: die erhaltung des kebens. liebed und mehred euch, um es mit den worten des "heiligen buches" zu sagen.

jedoch meine meinung ist, das jeder sinn, jedes ziel das man sich selber setzt das leben erst lebhaft macht.

greez snotty
"Live your live the wrong way"
Dr. Snotty

Menace

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64

Wednesday, March 3rd 2010, 10:56pm

Ich denke das man den Sinn des Lebens in vielerlei Hinsicht betrachten muss. Dabei hängt es ganz von der Perspektive des Betrachters ab. Ein Drogenabhängiger würde vielleicht sagen, dass es keinen Sinn gibt oder so etwas wie man lebt von der Hand in dem Mund, wohingegen ein gottesfürchtiger Altruist völlig überzeugt sagen würde, dass Nächstenliebe und die damit verbundene Goldene Regel der Bergpredigt absoluter Lebensinhalt darstellen sollte.

Was das angeht kann man sich buchstäblich die Mäuler zerreißen, weil hier die eigene Meinung, genossene Erziehung und äußere Einflüsse bei jedem von uns eine prägende Bedeutung hat.

In meinen Augen ist es eher entscheidend, wie man mit den Gegebenheiten umgeht. Ich finde es sehr wichtig einen Mittelweg zu finden. Totaler Altruismus wäre naiv und man würde ausgenutzt. Extremer Egoismus ist auch nicht befriedigend, weil zum glücklich sein immer ein glückliches Umfeld gehört. Und, machen wir uns nichts vor, vor allem für sehr junge Menschen nimmt die Liebe ziemlichen Raum ein, wobei die meisten bisweilen dazu neigen, selbst bei der Liebe egoistisch zu sein.

Ich denke man muss versuchen, jeden Tag etwas zu geben. Sei es ein nettes Wort, ein Lächeln gegenüber einem fremden Menschen oder auch mal einem Obdachlosen etwas Geld zu geben. Man sollte auch versuchen, sich jeden Tag etwas zu nehmen: Etwas Zeit für sich, einen dampfenden Kaffee auf dem Balkon oder auch einfach mal die Füße hochlegen und ausspannen.

Das Leben hält so viele Möglichkeiten für uns bereit, also sollten wir auch endlich mal aufstehen, den Staub von der Hose schlagen und endlich anfangen sie jeden Tag zu nutzen.
Ich freue mich über dein Wort wie jemand,
der einen wertvollen Schatz findet
Psalm 119.162


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