In dem Gedicht wird die Metapher "Der Muse Kusse" in die Wirklichkeit übertragen. Wortwörtlich genommen. Es wird was sich normalerweise nur im Geiste abspielt auf Konkrete Situation betragen. Bzw. jene Situationen beschrieben.
Reizvoll ist, dass hier gezeigt wird wie Verscheiden doch die Welten des Geistes/Traumes im Vergleich zur Wirklichkeit sind. Im Vergleich zu Gelebtem, zur unmittelbaren Handlungen. Doch Trotz dieser Verschiedenheit sind beide Welten untrennbar verbunden. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Was im Traum einst entstand mag inspiriert worden sein durch etwas Wirkliches... was aus dem Traum in der Wirklichkeit wird hat wiederum Auswirkung auf die eigene Traum/Gedankenwelt und auf die, ander Menschen. Ein ewiges Ballspiel zwischen den Welten wie zwischen zwei Liebenden. Dynamischer Kreislauf gegenseitiger Beeinflussung. Die unglaubliche Vieldimensionalität und Dynamik spottet jedem Versuch es in Worte zu fassen.
Die Traumwelt der Muse ist ein Himmel in dem man frei wie die Schwalben herumfliegen kann. Doch die Wirklichkeit hat das Letzte Wort. Der Körper hat über den Geist das Letzte Wort. Ohne Körper kein individueller Geist. Die Wirklichkeit ist der Ort, der dem Körper die Bedürfnisse erfüllen muß, sonst stirbt er. Die Musse ist das Brot des Träumers.
So fertig.
Es war eine Ehre Danse Macabre

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