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Date of registration: Oct 11th 2005

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1

Thursday, December 27th 2007, 5:03pm

Theologie...

...ist das fantasievolle Bemühen der Gottesgelehrten, ihre ins Unbewusste verdrängten Kinderängste zu rationalisieren.
Der Stein des Sisyphus rollt immer wieder bergab.
Aber besteht unser Menschsein nicht darin,
dass wir ihn auch immer wieder den Berg hinauftragen,
damit er nicht unten liegen bleibt?
© dst.

beinahLicht

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2

Friday, January 4th 2008, 7:24pm

Theologie :

Ich dachte mir Farben, wurde selbst zum Ihrigen, ich könnte nirgends solche Spiegel ausgraben um mich zu unterscheiden lernen. Denn meine Nacktheit trug sich selbst als ein Abbild, das sich selbst führt, wie die Farben sich austauschen unterm Ratschluss, trunken ihrer eignen Kraft, bis eine Welt begehbar wurde und eine Sonne über sie wachte, selbst aber unterging und aufstieg.
Ein großes Leiden ist darin, dachte ich mir, als ich durchs Leben ausgesprochen wurde. Und mir wurde bewusst in Zeichen zu weinen, die mir verborgen sind.
Ich dachte, Herr ist, wer die Farben nimmt, sie aber bei sich selbst lässt, so mischt und alle als ein Weiß hervorholt, denn sie kommen aus seinem Inneren, das ist Kraft unter dem Auftrieb - Leben.
Doch ich irre noch und bin unschlüssig, ob man dieses als ein Schirm über sich aufspannt, oder als ein Boot unter sich benennt. Das Eine wie das Andere benennt diese Welt als trüb, und die Welt fängt sie, in dem sie fliehen wollen. Soweit ich die Wahrheit errungen habe, ist mir Freiheit offenbar dieses Geflecht zu stricken, aber nicht die Freiheit um diesem Geflecht zu entschlüpfen, das ist die Schwäche, die heißt: Tod.
Wo will mein Platz sein ?

kleiner_goethe

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3

Sunday, January 6th 2008, 10:35pm

..ist die macht über der Bewusstseinsgrossen Wissenschaft und ist die grösse des UNbewussten


Kreuz.Ass

Trainee

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4

Thursday, January 10th 2008, 12:12am

...ist ein Wort der Menschen.
Nichts Menschliches kann Göttlich sein.
Schrödingers cat is dead - Schrödingers cat is not dead.

Spammposts sind möglichlkeiten Leuten schnell seine Meinung mitzuteilen.

Das ist Magie! -Keine Regelfickerei!

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laughing_lupa

nicht einzig

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5

Thursday, January 10th 2008, 11:48am

Quoted


...ist ein Wort der Menschen.
Nichts Menschleches kann Göttlich sein.


...ist ein Wort der Menschen.
und Menschliches kann göttlich sein.

ich bin kein Misanthrop und auch kein Pessimist:
in uteri zur winterszeit


Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen, daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern und verstehe die Freiheit aufzubrechen, wohin er will.

Friedrich Hölderlin

Kreuz.Ass

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6

Thursday, January 10th 2008, 12:04pm

Es ist meiner Meinung nach ein Wiederspruch an sich zu behaupten das menschliches göttlich sein kann.
Auf der Welt gibt es keine Person die gleichzeitig Gott und ein Mensch ist (Religionen in den ein Menschen als Gott angesehen wurden wurden heiden genannt).
Ein Wort das von Menschen geschrieben worde kann niemals Basis einer ganzen Weltansicht sein.

Ich bin eigentlich auch kein pessimist, aber im bezug Religion habe ich ein ziemlich festgefahrene Meinung ;) .
Schrödingers cat is dead - Schrödingers cat is not dead.

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Schneeflocke

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7

Thursday, January 10th 2008, 12:05pm

Theologie.....ist....was es...IST....
genau wie das Licht....wenn das Licht auch mal durch den Schmutz durchstrahlen muss, bleibt es von diesem trotzdem unberührt.... ;)

P.S. goethe, die Idee mit dem Eisberg ist einfach g e n i a l !!! ^^

.
"Der Unterschied zwischen mir und einem Verrückten besteht darin, dass ich nicht verrückt bin."
Salvador Dalí

laughing_lupa

nicht einzig

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8

Thursday, January 10th 2008, 12:07pm

Quoted


Ein Wort das von Menschen geschrieben worde kann niemals Basis einer ganzen Weltansicht sein.


göttlich ist ein von menschlichen vorstellungen geprägter begriff. göttliches ist also immer auch ein stück menschlich ;)
in uteri zur winterszeit


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Friedrich Hölderlin

kleiner_goethe

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9

Thursday, January 10th 2008, 3:19pm

Danke Schneeflocke!! für dein Kompliment... DAs Unbewusste ist das was uns verborgen ist, methaphysik, bedeutet ja über" des Natürlichen, und ich habs so dargestellt das es unter ist, aber nicht verschlechtert sondern sogar die Bedeutung geschtärkt, das Religion doch über allen Dingen und diese Trägt steht;)

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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10

Thursday, January 10th 2008, 3:59pm

hallo, kleiner Goethe;

eine Richtigstellung: Metaphysik ist nicht das, was ÜBER den Dingen der Naturs steht, sondern das, was HINTER den Dingen der Natur steht; es ist also kein Diktat oder gar eine Tyrannei im hierarchischen Sinne, sondern viel eher, das, was die Dinge zusammenhält; das ist ein wichtiger Unterschied, der uns in unseren religiös dogmatischem Christentum der letzen Jahrhunderte leider abhanden gekommen ist; das Christentum war ursprünglich eien Religion des Seins und des Zusammenhalts und wurde dann durch eine Institutionalisierung und die Einbindung in Herrschaftsstrukturen eine Religion der Klassen und Stände, was ja im Grundgedanken des neuen Testaments eigentlichgar nicht enthalten war; ganz im Gegenteil, das Neue Testament sprach viel mehr von einer Befreiung von althergebrachten Zwängen und stumpfsinnig, undurchdacht durchgeführten Riten und Gebräuchen;

wie man es nun in seinem individuellen Religionsverständnis hält bleibt jedem selber überlassen;
ob wie Spinoza: Gott ist die unendliche, notwendig (d.h. ohne weitere Ursache) existierende und einheitliche „Substanz“ des Kosmos;
oder mit den Gnostikern: Gott hat diese Welt nicht geschaffen, sondern einer seiner Vasallen, ein fehlerhafter Demiurg, aber jeder Mensch trägt einen Funken von Gott in sich und es liegt an jedem Selbst, was er daraus macht
Paralellen dieser beiden Thesen, die im Großen und ganzen Auslegungssache sind, finden sich in jedem Glauben der Welt; dh.: das Prinzip bleibt gleich, nur die kulturelle Auslegung variiert; (der atheismus steht wieder auf einem anderen blatt, darauf will ich hier auch gar nicht eingehen)
Theologie ist also das Streben nach Erkenntnis, die Suche nach Argumenten um die Dinge, die wir nicht verstehen können zu bereden und etwas durchsichtiger zu machen. Theologie kann aber natürlich auch die Ursache für immense Streitigkeiten und Auseinandersetzungen sein, die Ursache für blutige Konflikte und gar Kriege. Theologie ist wie jede andere Wissenschaft auch die Suche nach Verständnis. Sie gehört wahrscheinlich zu den ältesten Sinnsuchen der Menschheit.

erik
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Kreuz.Ass

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11

Thursday, January 10th 2008, 10:43pm

@ lupa genau deswegengibt es meiner Meinung nach kein Göttlichket ;)
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lila

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12

Thursday, January 10th 2008, 11:06pm

ist der versuch eine halbwegs verständliche erklärung für religiöse gefühle zu finden.

mhhh man könnte andersherum übringens auch sagen, dass es nichts menschliches gibt, da es ja immer ein wenig göttlich ist. wenn du es so begründest KreuzAss... ;)

lila

Kreuz.Ass

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13

Friday, January 11th 2008, 12:11am

Wie Lupa bereits so schön formulierte ist Göttlichkeit ein menschliches Wort und wörter gabe es schon bevor man an Gott glaubte.Deswegn können wörter nicht göttlich sein und da Worte der Inbegriff des Lebens sind ergibt die gesamt Geschichte für mich keinen Sinn.
Gott muss vom Menschen stammen,da er von Menschen geschrieben worde.
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erikroderickandara

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14

Friday, January 11th 2008, 12:45am

hallo kreuz ass;
Diese theorie hinkt gewaltig, es gab AUF KEINEN FALL Wörter, bevor es eine Begrifflichkeit von Gottheit gab; es gab vielleicht Laute (ziemlich sicher sogar); Wörter und Sprache sind der Versuch Erfahrenes zu systematisieren um es anderen Mitteilen zu können; natürlich ist Gott ein menschliches Wort, genausowie die bestimmte Abfolge aller anderen Vokale und Konsonanten, die es davor gab um ein übergeordnetes Prinzip zu beschreiben; du schüttest hier das Kind mitsamt dem Bade aus; der Mensch hat nicht Gott geschrieben sondern benutzt Worte und Schrift um sich Vorstellungen gewisser, bis dato unverständlicher, Prinzipien zu nähern; ist die Sonne der mittelpunkt dieses, unseres Planetensystems, weil Galilei es vor 450 Jahren in seinen Schriften so geschrieben hat (was aus einer falschen Gottesgläubigkeit und machtpolitischen Überlegungen widerrufen weren mußte, zweifelsohne)? Und war sie es vor dieser Erkenntnis in Schwarz und Weiß nicht?
Die Theologie ist der menschliche Versuch der Annäherung an ein allgemeingültiges, spirituelles Prinzip; an das also, "was diese Welt im Innersten zusammenhält" Und natürlich sind Worte der Inbegriff des Lebens, weil sie für Auseinandersetzung stehen und für die Interaktion, für den Versuch, im Kontext mit seiner Umgebung zu leben, aber wofür steht denn der Begriff Gott in seiner Ursprünglichkeit...?
Wohl nicht für das Abhandensein von Leben!
Kontroverses Thema dieses, keine Frage
erik
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Kreuz.Ass

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15

Friday, January 11th 2008, 10:32am

Lieber erik,es hat mich sehr gefreut eine lange Kritik an meiner Therorie zu lesen.Hier meine Antworten,
1.ich habe nicht von dem Begriff Gottheit gesprochen sondern von Gott.

2.Es gab sehrwohl Sprachen und Wörter bevor man an Gott glaubte.(Ägypter und Atztekische Urvöler beispielsweise)
Andere Vöker um diese Zeit hatten auch Götter,doch wer sagt uns das diese nicht existieren?Sie wurden schliesslich ebenso aufgezeichnet wie unserer.Es gibt sogar in der heutigen Zeit mehrere Kulturen die an mehrere Götter glauben z.B. Der Shinotismus,Natur völker und der Hinduismus.

3.Um nun zu deinem nettem Beispiel das kind im Bade zu kommen : Das ist deine Ansicht und der vieler andere.Galilei hat behauptet ,wie du völlig korrekt gesagt hattest,das die Erde nicht im Mittelpunkt des Universums steht sondern die Sonne.Trotzdem haben die Menschen die Begriffe "Sonne"und "Planetensystem" geprägt und aus ihnen das gemacht was sie heute sind.Man weiss eben nicht ob Gott existieren würde wenn niemand an ihn glauben würde.Selbst in der Bibel heisst es "Am Anfang war das Wort",was wiederrum sehr vielseitig interpretiert werden kann.

Zu deinem letzten Satz muss ich dir zustimmen!Man kann bei dieser Diskussion keine Antwort finden,da es eine Glaubenssache ist.Man kann keine Beweise oder indizien für die existenz Gottes vorlegen man Glaubt halt an ihn oder man lässt es.Ich sehe nur das Religion nicht mehr für das da ist wofüt es früher gemeint war.
Zum beispiel Kommunion.Kinder gehen nur noch zur Kommunion um nachher Geschenke zu erhalten.Was ist das denn für eine Begründung?Weihnachten wird gefeiert um der Geburt Jesus Christus zu ehren und trotzdem ahndet alles darauf hinaus: Essen,Geschenke,was anderes machen.Ich kenne mehrere Christen bei denen es so abgelaufen ist.Man geht nur noch zur Kirche wenn ein Eltern mitschleifen oder um frei zu bekommen?Nun ja...eine Heikle sache ist das.
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Schneeflocke

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16

Friday, January 11th 2008, 3:01pm

Hallo KreuzAss,
wenn du versuchst über Nichtexistenz Gottes zu diskutieren, dann solltest du dich bitte mit dem Thema vorher ernsthaft auseinandersetzen und viel, viel nachdenken. Man musst aber nicht Berge von Bücher lesen, um im Bild zu sein. Man musst nur beobachten und Antworten auf Fragen zu suchen. Wenn schon die kleinste menschliche Zelle das Zeugnis über die Existenz Gottes abgibt....Das ist meine Behauptung.

Denn die Frage steht im Raum: Wie bekannt, steuert der Nukleolus die Menschliche Zelle. Und zwar auf unübertroffen intelligente Weise.
Aber woher schöpft Nukleolus in der Zelle dieses unerschöpfliches Wissen und seine Energie? Und es ist auch bekannt, die Zellen kommunizieren miteinander, sie Übertragen die Infos, und zwar in einer Schnelligkeit, von der wir nur träumen können.

Der Nukleolus ist für mich ein Beweis davon, dass Gott existiert. ;)

Überzeuge mich konstruktiv, dass es nicht so ist. 8o

Indem du mir schlüssig von atheistischen Gesichtspunkt her erklärst, woher der Nukleolus die Intelligenz zu der Steuerung eigener Zelle und damit auch zum Steuerung und Beeinflussung des gesamten Organismus nimmt. Warum er intelligent arbeiten kann...
(Wir gehen davon aus, das Organismus gebaut ist von Myriaden von Zellen, die miteinander zusammenarbeiten.)

Ich sage dir im Vorweg nur eins: nicht mal Molekularbiologen können diese Frage beantworten....

LG Schneeflocke ^^

.
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Salvador Dalí

Kreuz.Ass

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17

Friday, January 11th 2008, 3:55pm

Hi Schneeflocke

Man kann,wie ich bereits geschrieben habe ,weder die existenz Gottes noch das gegenteilige beweisen.Da es eine Sache des Glaubens ist.

Es ist das natürlichste Antworten auf Fragen zu suchen aber du kannst mir auch nicht beweisen das Gott für die "intelligente" Arbeit der Nukleosus verantwortlich ist ,nicht wahr?

Eine Diskussion sollte nicht auf die Argomentation: "Du kannst mir nicht beweisen,dass...." aufgebaut sein ,denn so führt sie zu nix und ist meiner Meinung nach zeitverschwendent.
Ich habe nur versucht zu erläutern warum Gott für MICH eine fiktive Erscheinung ist.

FG Kreuz.Ass
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erikroderickandara

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18

Friday, January 11th 2008, 4:43pm

@kreuzass

Theologie ist die Auseinandersetzung mit den Gottbildern der Menschheit seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte, nicht erst seit dem Beginn des katholischen Christentums.
Natürlich haben die Menschen menschliche Begriffe definiert, wer denn sonst?
Würde Gott existieren, wenn niemand an ihn glaubt, mach der Baum der im verlassenen Wald fällt ein Geräusch, auch wenn niemand es hören kann? Sehr, sehr Grundsatzphilospohisch.
Warte, ich hab noch einen: wenn du auf dem Gipfel eines Berges stehst, dann existiert der Berg nicht mehr, bis zu diesem Punkt aber solltest du versuchen, selbigen zu erklimmen, wenn du alles sehen willst.
Udn wofür war die Religion (ich nehme an, du sprichst vom Christentum), denn früher gemeint, wofür sie heute nicht mehr gebräuchlich ist? Die Nächstenliebe und Selbstaufopferung für höhere Prinzipien? Ist sie dafür heute nicht mehr gebräuchlich? Mach gute Konzepte nicht dafür verantwortlich, was Menschen aus ihnen machen. Was falsch läuft ist einfach zu sehen und zu verurteilen, aber wie macht man es besser? Das ist hier die Frage die wirklich zählt.
@Kreuzass: Argumente sind nur so lang gut, als man sie nicht benutzt um keinen Boden an Widersprüche zu verlieren, sondern ein Gerüst zu stützen, auf das man aufbauen kann.
Ist dir eigentlich bewußt, daß die Bibel nicht in deutscher Sprache geschrieben wurde? Weißt du, mit welchen Worten die hebräische Fassung beginnt, die lateinische, die altgriechische. Weiß du, was sie im Umfeld der damaligen Menschen bedeuteten, waas sie wert waren? Denn im Anfang war das Wort und die Sprache ist eng verbunden mit den Charakteristika einer Kultur, ebenso wie das Gottverständnis. also, welches Wort war denn nun am Anfang, und was war davor? Stille?
Fragen über Fragen und kaum Antworten.
Theologie ist es dann wahrscheinlich auch, die richtigen Fragen zu stellen, sich von Antwort zu Antwort zu hanteln, ohne den Grund zu vergessen, warum man etwas wissen wollte. Und an gewisse Dinge zu glauben, die man noch nicht wissen kann.
mfg
erik
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laughing_lupa

nicht einzig

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19

Friday, January 11th 2008, 5:00pm

@schneeflocke: abgesehen davon, dass ich nicht an der existenz gottes zweifle, gibt die bio- und insbesondere cytologie sehr schlüssige antworten zum geschehen in der zelle. zum beispiel: das endokrine system und das nervensystem, enzymreaktionen, ...

so einfach lässt sich atheisten, oder auch agnostikern nicht auf die finger hauen ;)

gruß, gruß!

lalupa

(die sich da ein bisschen auskennt :whistling: )
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Friedrich Hölderlin

Kreuz.Ass

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20

Saturday, January 12th 2008, 3:57am

@Erik

Deine Antwort hat mich echt zum Nachdenken bewegt.Meine Philosophie ist es den Baum der im Wald umfällt ,nicht zu bestimmen ob er bemerkt wird oder nicht.Jeder hat für sich selbst eine eigene Verantwortung zu entscheiden ob man den Baum bemerkt oder ob man den Wald verlassen lässt.

Zum Thema Cristentum : D eine AUssage war vollkommen richtig.Die früheren Werte sind volkommen verloren gegangen.Viele Christen gehen ihre Wege.Doch niemand beachtet den nächten obdachtlosen oder bedürfitgen der Hilfe braucht.

Wenn die Behauptung im sinne der Argumente auf meine angeblich "gerüstlosen" behauptungen deuten sollte sind wir im diesen Punkt volkommen anderer Meinung.Mit deiner Letzten Behauptung stimme ich jedoch volkommen über ein!

Theologie ist möglicherweise die Frage an sich.Der Wunsch das unbegreifliche in (menschliche :D) Worte zu fassen.Der versuch für den Sinn und Zweck des Seins eine Antwort zu erhalten.

vielen Dank für so reichhaltige Antworten, euer Kreuz.Ass
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