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Date of registration: May 18th 2007

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1

Friday, October 12th 2007, 12:53am

Oktobertag

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Oktobertag

Träumend schmiegt sich der Tag in das Feld,
er atmet geruhsam die Stunden der Zeit.
Erwachend, sich streckend und rekelnd bereit-
willig folgend dem Wandel der Welt,
betastet er blinzelnd das nächtliche Zelt,

streichelt über den nebligen Grund,
begegnet den Höhen der sterbenden Nacht,
belächelt das Blaue, berührt es - entfacht
Kupfer - strahlend zum wärmenden Rund.
Es knistert Oktober bedächtig und bunt.





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Schneeflocke

Professional

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Location: Märchenland

2

Friday, October 12th 2007, 9:04am

Hallo Katerchen,

wunderschön und stimmig ist das Herbstbild, den du mit deinen Worten gemalt hast......danke... :)

LG Schneeflocke

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"Der Unterschied zwischen mir und einem Verrückten besteht darin, dass ich nicht verrückt bin."
Salvador Dalí

Akineton

Intermediate

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Location: Gießen

Occupation: Engelflügelmechatroniker

3

Friday, October 12th 2007, 11:41am

Ja, eine schöne Herbststimmung entfaltest du hier. Wobei mir S2 in der konkreteren Begrifflichkeit besser gefällt.
Das Kupfer oder der knirschende Oktober, das kann man sehen, hören.
Denn da, wo du übergeordnete Kategorien verwendest (wie in S1) dominiert das denkerische Element (z.B.Wandel der Welt, Stunden der Zeit) und es wird zu allgemein, finde ich.

Ein schöner formaler Aufbau (a,b,b,a,a ).

Gern gelesen,
lg akineton
Meine Ohren lassen die Flügel hängen, weil meine Augen lahmen. Vielleicht erkennt mein Mund einen Weg.

betja

Trainee

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4

Monday, October 15th 2007, 10:11pm

es heisst aber räkeln, nicht rekeln.

Gruß
B
Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
(F.Nietzsche)

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5

Tuesday, October 16th 2007, 12:58am

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Toby

Sage

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6

Tuesday, October 23rd 2007, 12:43pm

Hallo

Was räkelnd / rekelnd betrifft: Das ist einer der seltenen Fälle, in denen tatsächlich beide Schreibweisen akzeptabel sind (hab es zur Sicherheit noch mal im Duden nachgeschlagen). Wegen des langen Vokals in der ersten Silbe würde ich zwar eher zu der Variante mit 'ä' tendieren, aber im Grunde ist es dir völlig selbst überlassen. Und es gibt ja auch einen Grund, die e-Schreibung beizubehalten, wenn man die Assonanz zwischen streckend und rekelnd auch graphisch hervorheben möchte (mit der Einschränkung eben, dass die Vokalqualität in der jeweils ersten Silbe eine andere ist: streckend: kurzes e; rekelnd: langes e, wenn nicht sogar ä, je nachdem wie man das aussprechen will ;)).

Ich finde das Gedicht insgesamt sehr stimmig, und es ist vor allem die erste Strophe, und darin besonders der erste Vers, der mich anspricht; an Str. 2 ist evtl. etwas problematisch, dass der Agens, der beispielsweise das "Kupfer entfacht" in der ersten Strophe steht. Strophengrenzen sind deutlich größere Trennungen als Versgrenzen, und das ändert m.E. auch der Strophensprung nicht allzu sehr. Dadurch kann es passieren, dass der Leser - insbesondere im dritten und vierten Vers der zweiten Strophe, die mit einem Enjambement verbunden sind - nicht mehr sicher ist, wer nun eigentlich die handelnde Instanz ist.


MfG. Toby
"Ach, aber mit Versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. Man sollte warten damit und Sinn und Süßigkeit sammeln ein ganzes Leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum Schluß, vielleicht könnte man dann zehn Zeilen schreiben, die gut sind. Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen."
(Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge)

Luna

Professional

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7

Tuesday, October 23rd 2007, 2:14pm

Hallo Katerchen

Du hast ein Händchen, mich zu berühren.

Dein Gedicht ist wunderschön.

Weil, es mich auf die Reise schickt, deine Bilder anzusehen.

Danke fürs lesen.

Luna
Ich glaube an Wunder

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8

Tuesday, October 23rd 2007, 8:38pm

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basse

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9

Tuesday, October 23rd 2007, 8:59pm

hallo katerchen,

ein schöner herbstlicher Einfang ist dir gelungen, ich denke es wurde schon alles dazu gesagt ausser der Form und ich denke es ist hier berechtigt, da du dir gerade um diese sehr viel Gedanken machtest...ok das Reimschema wurde schon erwähnt ist abbaa...die metrik scheint die erste Zeile fast wei eine Waise erscheinen zu lassen..beginnt sie doch fallend und bildet dann eher ein klangliches schwer einzuordnendes Muster, ausser Z4 sind alle anderen steigend gestaltet, wobei sich Z4 eindeutig klanglich an die vorangegangen Zeilen anpasst..finde ich jedenfalls..Z1 hat meiner meinung fallenden Charakter [Xx][Xxx][Xxx][X]

XxXxxXxxX
xXxxXxxXxxX
xXxxXxxXxxX
XxXxxXxxX
xXxxXxxXxxX

XxXxxXxxX
xXxxXxxXxxX
xXxxXxxXxxX
XxXxxXxxX
xXxxXxxXxxX

also gesehen habe ich das muster noch nicht, aber rein klanglich hört es sich gut an..hin und her wie das blatt im sturme..ja die ist echt nicht schlecht..

LG basse

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10

Tuesday, October 23rd 2007, 9:55pm

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ruelfig

Master

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Location: Von

Occupation: Ökologische Ausgleichsfläche

11

Tuesday, October 23rd 2007, 10:15pm

Hallo Katerchen,
bevor es hier zu bunt wird, ich finde es einfach rund, dein Oktobergedicht und freue mich auf den November. Na, eigentlich nicht darauf, aber auf dein Novembergedicht
Leider habe ich hier nichts zu meckern gefunden zu meiner Freude.
Liegt wohl am Herbst,
LG,
R
Gegenismen

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12

Saturday, October 27th 2007, 12:02am

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