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Chepre
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Occupation: Grossstadtneurotikerin a.D.
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Scherben klappern, wenn wir sie aneinander schlagen,
genau wie unsere Worte im metallenen Licht.
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Die Tage scheppern, wenn wir zu viel mit ihnen wagen,
genau wie eine Kette, in die man einen Holzpfahl sticht.
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Türme, sie zittern. Nächte, sie klagen,
wenn unsere Maske am eigenen Lächeln zerbricht.
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Wer waren wir – sind wir,
dass sie von uns sagen,
wir kannten uns nicht?
Chepre
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Immerhin, ich finde das gerechtfertigt im Anbetracht der Zweifel, die ich bisher hatte. Vielleicht war es doch "besser als gedacht"
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Die wohl beste Strophe, zum Glück.
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Scherben klappern ist wie nach Aufmerksamkeit suchen, weil klappen etwas von abklappern hat, das wird im Aneinanderschlagen bestätigt. Ein gegenseitiger Akt,
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Was ist ein metallenes Licht?
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"wenn wir zu viel mit ihnen wagen". Den Worten?
Die Tage gehen aber nicht so schnell kaputt, wie ein einzelnes Ding (zB eine Vase) ... Man nehme die Kette und stelle sie sich vor. Sie scheppert, wenn man sie bewegt, wenn man sie schwingt, wenn man etwas mit ihr wagt, und geht dabei nicht kaputt. Ihre Glieder greifen ineinander und sind miteinander verbunden. Ähnlich die Tage als eine Kette von Erinnerungen.
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Eine Kette, in die man einen Holzpfahl sticht, ich weiß nicht, ob sie wirklich beschädigt würde...
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immer noch steht das Gemeinsame im Vordergrund,

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Sie stehen in einem Konflikt zu einander, da sie jeweils den gleichen dass Satz haben, dass wir uns nicht kannten.
Eigentlich sollten sie gerade nicht in einem Konflikt zueinander stehen. Mit dieser letzten Strophe kommt nämlich gerade die Erkenntnis, dass sich Ich und Du vorher nicht kannten und auch heute noch nicht kennen, weil sie nicht in der Lage sind zu sagen, wer sie sind. Die Frage stellt sich für die Vergangenheit und stellt sich für die Gegenwart immer noch genauso.
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FInde ich irgendwie toll
ich danke dir für deinen Kommentar (auch wenn ich zugegeben immer noch verwirrt davon bin)basse
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Chepre
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als erstes habe ich mich natuerlich gefragt, wann klappern ueberhaupt Scherben aneinander
Was ich damit ausdrücken will, ist eine Kette von zeitlichen Abschnitten, in diesem Fall von Tagen. Die Tage sind die Kettenglieder und gleichzeitig Träger von Erinnerungen. Der Holzpfahl stellt den Versuch dar, diese Erinnerungen zu erdolchen wie einen Dämon, wie einen Vampir. Das geht aber nicht so richtig, weil man mit einem Pfahl schlecht eine Kette erstechen kann. Man wird immer nur einzelne Glieder erwischen und auch diese nicht richtig.
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ist diese frage richtig, wenn wir uns noch nicht einmal selbst erkannten??
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da mir das werk sehr zusagt.


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Occupation: (Un-)Sinnspule
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blick-dicht
Scherben klappern, wenn wir sie aneinander schlagen,
genau wie unsere Worte im metallenen Licht.
Die Tage scheppern, wenn wir zu viel mit ihnen wagen,
genau wie eine Kette, in die man einen Holzpfahl sticht.
Türme, sie zittern. Nächte, sie klagen,
wenn unsere Maske am eigenen Lächeln zerbricht.
Wer waren wir – sind wir,
dass sie von uns sagen,
wir kannten uns nicht?
- gerade weil ich das Gedicht so mag. .
Wer waren wir – sind wir,
dass sie von uns sagen,
wir kannten uns nicht?
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wenn unsere Maske am eigenen Lächeln zerbricht.
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- - - aber das mag eine Sprachregisterneurose meinerseits sein
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