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Odradek

Master

Date of registration: Mar 9th 2007

Posts: 727 wcf.user.activityPoints: 4,605

Location: reine Fiktion

Occupation: (Un-)Sinnspule

1

Tuesday, March 20th 2007, 3:29am

Warten

.


Seltsam: Selbst wenn‘s noch so leise regnet,
Tropfenfein die Vorhangfäden fallen,
Das Grau der Luft dem Straßengrau begegnet
Und Tagesblumen, sonst so bunt gesegnet,
Blüten schließen und zu Fäusten ballen
Und der stumme Rückzug steckt in allen,


Selbst wenn’s feinste Nieselspritzer waren,
Klingt das Rollen aller Autos anders,
Wenn sie über nassen Asphalt fahren:
Schwellend an und ab in müden Scharen
Wie das Zischen eines Salamanders
Auf dem samtig schwarzen Fell des Panthers.


Erst durch die Geräusche kann ich hören,
Wie still das frühe Abendgrau sonst ist.
Keine Menschenstimmen können stören
(Weil sie sonst im Regen zu sehr frören).
Wenn man alles fern davon vergisst,
Fühl ich mich verloren, nicht vermisst.


Licht mag nun die Dinge nicht mehr trennen,
Tisch und Stuhl zerfließen schwarz zu Schatten,
Doch ich will den Lichtschalter nicht kennen,
Sehe nur die Autolichter brennen,
Wie sie glimmend nach und nach ermatten
Auf den kahlen, schwärzlichen Rabatten.


Ort und Stunde, Sinn und Ziel verwischen.
Blei des Abends will mit bittrem Stich
Sich zum Anthrazit der Nacht nun mischen.
Straßenpfützenwasserspritzer zischen
...
... und ich denke nur an dich.



.
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)

machtwort

Unregistered

2

Thursday, April 5th 2007, 6:45am

RE: Warten

Hallo Frank!

Warum schreibt hier niemand was zu?
Hier gibt es so manches kleines Sahneschnittchen zu entdecken...
„tropfenfeine Vorhangfäden“, „Tagesblumen“ (als schönes Bild
für die trostlose nächtliche Warterei am Fenster und wie sich das sonst
Lebendige ins Gegenteil verkehrt), „Straßenpfützenwasserspritzer“.
Du bietest gewohnt lustvollen Umgang mit Sprache und lässt den Leser
hinterm Fenster mitwarten, den Blick auf das Sauwetter....
Das Licht, welches die Dinge nicht mehr trennen mag, die Blumen
die die Fäuste ballen, das sind Bilder, die die Phantasie kitzeln und sehr
schöne Gedankenspielzeuge, die zu weiteren Assoziationen einladen.
Man wartet, friert und hofft mit, sie würde endlich auftauchen und
das lyrische ich aus dieser Melancholie befreien.
Gefällt mir sehr!
Nur eine Sache:

Quoted

Und der stumme Rückzug steckt in allen,


...ist der Satz nicht da zuende (.)?

Sollte es mir gelungen sein, grad bei DIR einen Interpunktionsfehler
aufzustöbern, nässe ich mich ein vor diebischer Freude :D!

De groeten: machtwort

Odradek

Master

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Location: reine Fiktion

Occupation: (Un-)Sinnspule

3

Thursday, April 5th 2007, 6:52pm

RE: Warten

Hach, Du kannst aber auch Dinge sagen, MW ...

Quoted

Original von machtwort
Du bietest gewohnt lustvollen Umgang mit Sprache und lässt den Leser
hinterm Fenster mitwarten, den Blick auf das Sauwetter ... sehr
schöne Gedankenspielzeuge ... Man wartet, friert und hofft mit, sie würde endlich auftauchen und das lyrische ich aus dieser Melancholie befreien.
Gefällt mir sehr!

:) Vielen Dank für Dein Lesen und Deinen Mit-Vollzug.
Deine Kommentare zeigen mir immer wieder, dass wir oft im Empfinden der Situationen auf einer Wellenlänge sind. :]


Tjaaaaaber:

Quoted

Nur eine Sache: "Und der stumme Rückzug steckt in allen,"
...ist der Satz nicht da zuende (.)?
Sollte es mir gelungen sein, grad bei DIR einen Interpunktionsfehler
aufzustöbern, nässe ich mich ein vor diebischer Freude :D!


Dir sei sämtliche Benässung von Herzen gegönnt ---
jedoch . . .
bleibt mir nix anderes übrig als Dich darauf hinzuweisen, dass der Hauptsatz, auf den am Anfang grammatisch alles rausläuft, Str. 2, Z. 2 ist.
Es wird eben lediglich zweimal angesetzt "Selbst wenn ... " (1,1) , ja "selbst wenn" (2,1) --- dann => 2,2 !

Die erste Strophe allein ist - selbst wenn [sic! ;)] sie mit etlichen Kommas über sechs Zeilen geht - kein vollständiger Satz ... deshalb kommt für mich auch am Ende der Strophe kein Satzschlusszeichen. Kann nich' kommen.
Selbst wenn's noch so unüblich ist ... ;)
Das nächste Mal, MW! :D

Dir liebe Grüße,
Odra.
:)
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)

ruelfig

Master

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Location: Von

Occupation: Ökologische Ausgleichsfläche

4

Thursday, April 5th 2007, 7:09pm

Hallo Frank,
ich kann mich MW nur anschliessen, auch bei der Frage: warum schreibt niemand etwas dazu? Weil es (fast) perfekt ist, darum. Da kann man ja der geforderten inhaltlichen Auseinandersetzung kein Fleisch an die Rippen löten.
Und jetzt zu dem Hauptsatz: wenn das nicht einer der längsten in einem Gedicht jemals ist? Da muss man ja einen Zeilengeber mitlaufen lassen im Hinterkopf, verdammich. Wäre vielleicht einfacher für mich als Leser, wenn Du nicht jede Zeile mit einem Großbuchstaben beginnen würdest, da denkt sich mein Auge immer einen Satzanfang hin (das ist für mich der Punkt mit dem "fast" perfekt). Du hast bestimmt so einen ausgecheckten Grund dafür? :)
Ach, wie gut, dass jetzt die Sonne scheint, sonst stürzte ich in abgründigstes Gegrübel. Ich leg mir das mal auf WV für November.
Grüße,
Rolf
Gegenismen

Odradek

Master

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Location: reine Fiktion

Occupation: (Un-)Sinnspule

5

Wednesday, April 11th 2007, 10:52pm

Quoted

Original von ruelfig
Ich leg mir das mal auf WV für November.

Hehehe ... Rolf ... das ist tatsächlich ein Novembergedicht!!
Ich poste hier antizyklisch ;) unter all den Frühlingsgefühlen.
- - Im Hochsommer gibt's dann die Weihnachtsgedichte. :P


Quoted

zu dem Hauptsatz: wenn das nicht einer der längsten in einem Gedicht jemals ist?

In dieser Hinsicht ;) als ergänzende Lektüre empfohlen:
. . . Auf der Terrasse . . .


Quoted

Wäre vielleicht einfacher für mich als Leser, wenn Du nicht jede Zeile mit einem Großbuchstaben beginnen würdest, da denkt sich mein Auge immer einen Satzanfang hin (das ist für mich der Punkt mit dem "fast" perfekt). Du hast bestimmt so einen ausgecheckten Grund dafür? :)

Ehrlich gesagt: Überhaupt nicht. 8o
Weil das Gedicht so "traditionell" ist in Metrum, Reimschema, Zeilenlänge/-strenge, bin ich da einfach eher gedankenlos der Konvention gefolgt, in solchen traditionalistischen Gedichten eben aus Tradition die Zeilenanfänge groß zu schreiben ... quasi nur als Signal und Bestätigung der Konvention/des Traditionellen.
Hmm...stört das tatsächlich das sinn-erfassende Lesen? ?(
Das soll's nun nicht ... da häng' ich überhaupt nicht dran, ehrlich ...
(oder doch ein bißchen ... ? :rolleyes:)


Danke fürs Lesen, Rolf!! :)

PS: Was ist WV? . . . muss ich ganz blöde fragen.

.
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)

ruelfig

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Location: Von

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6

Wednesday, April 11th 2007, 11:38pm

Wiedervorlage :D
Gegenismen

hera dam

Professional

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Location: Schweiz

Occupation: Sprachtherapeutin

7

Friday, April 13th 2007, 11:34pm

RE: Warten

Hallo Odradek,
noch einen Kommentar zu dem vorliegenden Gedicht.
Es gefällt mir soweit gut, liegt im Trend dieser empfindsamen minutiösen Sinneserlebnisse (Pastior ...)

Nur 3 Zeilen finde ich von der Wortwahl her unpassend trivial und schlecht nachvollziehbar, obwohl der Sinn dabei nicht verlorengeht.


Licht mag nun die Dinge nicht mehr trennen,
Tisch und Stuhl zerfließen schwarz zu Schatten,

Quoted

Doch ich will den Lichtschalter nicht kennen,
Sehe nur die Autolichter brennen,
Wie sie glimmend nach und nach ermatten

Auf den kahlen, schwärzlichen Rabatten.


du willst den Lichtschalter nicht drücken (weil)
du keinen Zentimeter vor dieser Stimmung abrücken willst,
dies alles bei den immer spärlicher werdenen Autos,
die vorbeifahren, wegfahren oder parken.

Dass Autolichter brennen - ja

aber verglimmen - selbst in der Zeitlupe intensivster Beobachtung vergeht mir das zu schnell um das Wort zu rechtfertigen ...
- wenn schon, dann dimmen!! dann wäre das ermatten als seelischer/dialogischer Ausdruck noch statthaft.

dass die Rabatten am Ende wie kahle, ausgebrannte Kohle daliegen ist reizvoll - aber mit "Autolichtern, die ermatten" irgendwie nicht zu verknüpfen. Das bedeutete, dass das beobachtende lyrische Ich alle Autofahrer angesteckt hättes und sie den Lichtschalter auch nicht betätigten - denn so würden die Batterien langsam entladen und dann hättest du allerdings den Effekt erreicht.

und überhaupt, selbst wenn du eine reale Szene beschreiben wolltest - wäre es reizvoller, die Spiegelung zu haben eines ewig wartenden Liebhabers, der eine Zigarette nach der andern raucht. Eine Zigarette, die mal verglimmt, eine die mal verlöscht, getroffen von einem Regentropfen, und in der Ferne vielleicht ein gespenstiges Licht eines Leuchtturms, eines industriellen Werkes, einer Strassenlaterne, welche die Rabatten wie Verkohltes (hier: zweideutig) aussehen lässt. (das ist so meine Idde, was schlagender wäre, um den Leser nicht mit falschen Assoziationen aufzuschrecken).

Ich hoffe, ich habe dir einsichtig genug dargelegt, weshalb es mich stört.

Bis bald,
hera dam
hera dam©

Meine Privat-Lektüre (Juli 2010):

Arthur Honegger "Die Fertigmacher"
Robert Gernhardt "Was das Gedicht alles kann: Alles"
"Komische Geschichten" versch. AutorInnen, Aufbau Verlag
Urs-P. Twellmann "Arbeiten mit Holz"


Elytis "Orientierungen", p. 122:
"Deute, strebe, begreife:
Auch von hinten besehen
Bin ich der gleiche"

Odradek

Master

Date of registration: Mar 9th 2007

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Location: reine Fiktion

Occupation: (Un-)Sinnspule

8

Sunday, April 22nd 2007, 11:38pm

RE: Warten

Hallo Hera,

Sorry, dass es so lange gedauert hat mit meiner Antwort nun ...

aber das liegt daran, dass Du sehr wohl etwas getroffen hast, wie ich merkte ... auf Anhieb nicht so genau wusste, was ich Sinnvolles entgegnen kann - ist dieses Gedicht doch eigentlich unter meinen "fertigen" ... :(
. . . oder nun eben doch nicht?? ?(

Eine Antwort wollte wohlüberlegt sein ... ob sie nun so furchtbar profund ausfällt, bezweifle ich ehrlich.

Die 3 von Dir rausgepickten Zeilen haben tatsächliuch auch für mich eine gewisse Schwäche ... oder zumindest die letzten zwei davon.

Als ich mich nun anhand Deiner Anmerkungen entlangehangelt habe, an was das nun wohl liegen mag, hat sich das Problem für mich fokussiert ---- auf dem "Ermatten".

Das von Dir auch monierte "Verglimmen" ist für mich kein Problem ... es heißt nämlich nicht "verglimmen", sondern nur "glimmen". ;)
Damit ist der für Dich problematische Zeitdauern-Aspekt für dieses Wort aus dem Spiel :).
Es ist einfach nur dieses funzlige Leuchten von vorbeifahrendem Abblendlicht gemeint ...

Aber das Problem bleibt eben valent im "nach und nach ermatten" . . 8o

Deine Gedanken zu den Rabatten sind exakt passend und trefflich deutend!

Quoted

Original von hera dam
wenn du eine reale Szene beschreiben wolltest - wäre es reizvoller, die Spiegelung zu haben eines ewig wartenden Liebhabers, der eine Zigarette nach der andern raucht. Eine Zigarette, die mal verglimmt, eine die mal verlöscht, getroffen von einem Regentropfen, und in der Ferne vielleicht ein gespenstiges Licht eines Leuchtturms, eines industriellen Werkes, einer Strassenlaterne ...

Zigarettenglut und Leuchtturm kommen für mich hier als metaphorische Hilfen NICHT in Frage ... ich sehe zwar, dass das bildträchtig wäre.
Aber neee, das geht für mich nicht, können unmöglich meine Bilder sein in dem Gedicht!
Und das ganze Gedicht ist entstanden (und inhaltlich aufgespannt von vorn bis hinten) an den Autos, die über abendlich nasse Straßen fahren.
Das ist der Sinn von dem Ganzen.

Quoted

das ist so meine Idde, was schlagender wäre, um den Leser nicht mit falschen Assoziationen aufzuschrecken

Genau das tust Du aber bei MIR damit ... so kämen ja plötzlich ganz andere, neue Bildsphären ins Spiel ... :(

Wenn ich dieses "schräge" Bild nun wirklich vermeiden wollte, könnte ich mir vielleicht so etwas vorstellen wie:

Sehe nur die Autolichter brennen,
Wie sie glimmend gleiten über matten,
Kalten, kahlen, schwärzlichen Rabatten.


Ist das irgendwie lebensfähig? Funktioniert das?? Überzeugt das???

Hello ANYBODY .... ? ?(


Hera,
noch eine letzte Rückfrage:

Quoted

Nur 3 Zeilen finde ich von der Wortwahl her unpassend trivial und schlecht nachvollziehbar

Du hast mich deutlich und überzeugend darauf gestuppst, dass das Bild hier nicht wirklich funktioniert.
Aber ist in diesen 3 Zeilen die Wortwahl trivialer als im Rest des Gedichtes??
?(

Danke für Deine hilfreichen Anregungen, =)

Odra.
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)

hera dam

Professional

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Occupation: Sprachtherapeutin

9

Monday, April 23rd 2007, 11:18pm

RE: Warten

Hallo Odradek,

hier kurz zu deinem Verbesserungsvorschlag und zu deiner Frage


Quoted

Sehe nur die Autolichter brennen,
Wie sie glimmend gleiten über matten,
Kalten, kahlen, schwärzlichen Rabatten.

Ist das irgendwie lebensfähig? Funktioniert das?? Überzeugt das???

Hello ANYBODY .... ?


Interessanter Verbesserungsvorschlag! die ersten 2 Zeilen verhalten gut.

Bist d dir bewusst, wie sehr du auf dem Vokal a insistierst:

schwarz ... Schatten

matten
kalten
kahlen
schwaerzlichen
Rabatten

Das A ist der konsonantischste aller Vokale, hier erfolgreich mit K und R kombiniert (sowie M nd B). Du nagelst diesen Absatz etwas stark in unser lautlich empfindsames Hirn. So als wolltest du diese Situation etwas beschwören.

Zur Rückfrage an mich:

Quoted

Hera,
noch eine letzte Rückfrage:
Zitat:
Nur 3 Zeilen finde ich von der Wortwahl her unpassend trivial und schlecht nachvollziehbar

Ich finde der Verbesserungsvorschlag geht in die richtige Richtung, ist aber noch nicht gut genug. Das triviale (entschuldige bitte das Wort, vielleicht ist es etwas zu hart) entsteht aber dadurch, dass etwas dabei unbewältigt ist. Meine vorgeschlagenen Bilder sollten dich ja nicht überzeugen, sondern die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass deine Empfindungen hier noch nicht stimmig sind und du deshalb Mühe hast, ein überzeugendes Bild zu schöpfen. Die Situation ist eine "Gefühlssensation" geblieben und noch nicht ausgereift.

Vielleicht ist hier weniger mehr? oder die A besser verteilen?

Sehe nun die Autolichter brennen,
Wie sie glimmen, gleiten über
Kahle Rabatten, welche schwarz
Die Strasse säumen.

Ich weiss es nicht, obig mal ein Vorschlag (möglich oder unmöglich?!?) - egal, Hauptsache, er hilft dir weiter beim Finden.

Ich geb ja zu, es ist nicht leicht, ein schon abgeschlossenes Gedicht nochmals zum Leben zu erwecken...

Lieben Gruss,
hera dam
hera dam©

Meine Privat-Lektüre (Juli 2010):

Arthur Honegger "Die Fertigmacher"
Robert Gernhardt "Was das Gedicht alles kann: Alles"
"Komische Geschichten" versch. AutorInnen, Aufbau Verlag
Urs-P. Twellmann "Arbeiten mit Holz"


Elytis "Orientierungen", p. 122:
"Deute, strebe, begreife:
Auch von hinten besehen
Bin ich der gleiche"

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