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Date of registration: Dec 23rd 2006

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1

Tuesday, March 20th 2007, 10:32pm

Feuertrunken

Feuertrunken

Den Waldbrand befürchtend
pflanzte ich dennoch
mit erdigen Händen
Bäume in bebende Böden
der Vergänglichkeit.

Die Hoffnung auf Unverhofftes
glänzte zu seidig
in träumenden Augen und
liebte das listige Licht
der Verfänglichkeit.


Morgen schon
pflanze ich den nächsten Baum
in den brennenden Wald
und betrachte mit glänzenden Augen
meine erdigen Hände.

RPK 200307
Sammelsurium: Werkesammlung


farion

Professional

Date of registration: Jul 12th 2006

Posts: 449 wcf.user.activityPoints: 2,495

Location: Drachenhort

Occupation: Hausdrache

2

Wednesday, March 21st 2007, 11:49am

RE: Feuertrunken

Hallo Roland,

spontan liest sich dein Gedicht wie eine Allegorie auf Sisiphos.
Allerdings setzt du noch einen für mich interessante Gedanken darauf:
Die Hoffnung als Grund, warum man hier immer wieder versucht etwas zu Pflanzen.



Die "erdigen" Händen haben mich in der ersten Strophe nicht überzeugt.
Sie waren mir zu nah am Bildthema. Aber da du sie in der Letzten Strophe mit den "glänzenden" Augen verbindest kann ich es verschmerzen. Das Bild, das man mit dem Glanz der Hoffnung freudig auf seine zerschundenen Hände schaut, ist dann wieder zu gut. ;)

Gelungener Titel, übrigens...


Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

Odradek

Master

Date of registration: Mar 9th 2007

Posts: 727 wcf.user.activityPoints: 4,605

Location: reine Fiktion

Occupation: (Un-)Sinnspule

3

Wednesday, March 21st 2007, 1:38pm

Die Schlusswendung in den letzten beiden Zeilen gefällt mir ausnehmend gut ... da stimmt Bild und Klang und Rhythmus für mich!
(Für Schlüsse hast Du ein Händchen, ein erdiges ;), nicht wahr ...)

Aber die Vierer-Zeilen der Str. 1 + 2 ("Bäume..." + "liebte..."), sind die mit solchen
stark gestapelten Stabreimen nicht doch ein bißchen zu over the top? :rolleyes:
Wenn man die Klangverliebtheit so akzentuiert, spürt man die Absicht ...
Und ich befürchte, dass das Gedicht insgesamt wohl mit ein bißchen zu vielen Adjektiven und Partizipialattributen schmückend behängt ist, als dass es noch leicht über die Zeilen gleiten kann, ohne mit dem Geschmeide zu klimpern ...

Aber für mich ein inhaltlich lohnender Grundgedanke und eine schöne Bildlichkeit ... ich wünsche dem Gedicht, dass es noch viele Leser so empfinden können!

Gruß, :)
odradek.
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)

Chepre

Unregistered

4

Wednesday, March 21st 2007, 6:50pm

hey :)

Dieses Gedicht lese ich anders, als es meine Vorredner tun. Nämlich absolut gar nicht mit Hoffnung ?(, sondern mehr als einen Schrei nach derselben, den das lyrische Ich "hinauswirft", genau wissend, dass das alles nicht wirklich aussichtsreich ist. Also ein Ausdruck totaler Verzweiflung, ähnlich wie ein hysterisches Lachen in einer Angstsituation oder so, so lese ich dein Gedicht. Werd später noch erklären, warum. ;)

Erstmal ein paar formale Dinge.
Hab eben mal kurz drüber geschaut, und da dein Metrum nicht regelmäßig ist ;), würd ich dir diesmal wirklich raten, es zugunsten des Gedichtes außen vor zu lassen. Odradek hat es kurz angesprochen, und ich bin ähnlicher Meinung: Dadurch, dass du so arg oft Partizip I verwendest, klingt das Gedicht ... wie mit Stickstoff luftig gepumpt, wie man das bei Pudding macht. ;) Daran erinnert mich das.
Man ist versucht, um zwei unbetonte Silben zu kriegen, Partizip I zu verwenden, denke ich. Das geht mir auch so ?(, wenn ich denn mal was mit Daktylus oder so schreibe. Aber in meinen Augen hast du es klar übertrieben. ?(

Quoted

Bäume in bebende Böden

Partizip stört. ;) Stattdessen schlage ich "starre Böden" vor.

Quoted

glänzte zu seidig

"seidig" finde ich unpassend ... Die Hoffnung glänzt ja in Augen und wie können denn Augen seidig glänzen? Seidig würde ich nur etwas glänzen lassen, was trocken ist. Beißt sich, finde ich. Vielleicht kannst du stattdessen ein einfaches "sanft" nehmen.

Quoted

in träumenden Augen und

Hier würde ich statt "träumenden" "silbernen" oder "seidigen" vorschlagen.

Quoted

liebte das listige Licht

Soso, die Hoffnung liebt also. Surri, kann ich mich echt nicht mit anfreunden. Wenn der Rest nicht auch komplett so verträumt angehaucht wäre, dann ginge das vielleicht, aber so ... zieht es eher ins Lächerliche. Würd ich ausrangieren an deiner Stelle. ?(
Vielleicht könnte man das folgendermaßen machen: "ich liebte das (und jetzt kommt mein anderer Vorschlag ;) ) fuchsrote Licht"

Was mich außerdem ein bisschen stört, ist die Zeit, in der dein Gedicht steht. ?( Strophen 1 und 2 im Präteritum, die letzte im Präsens ... Ich hätt es wohl um eine Stufe nach vorn geschoben. :) Also 1 und 2 Präsens, letzte Futur. Aber das ist Geschmackssache, denke ich.

So, nun sollte ich noch erklären, warum ich dieses Gedicht nicht wirklich als hoffnungstragend ansehen kann. ;)
Den Wald sehe ich als die Seele des Ichs. Aber einen Wald, der am Ende wirklich richtig gut brennen soll ?(, stelle ich mir dicht und dunkel vor. Das heißt, die Seele des Ichs ist nicht licht, eher düster, bedrohlich. Die Kronen der Bäume fügen sich dann zu einem Dach zusammen, dass kaum einen Lichtstrahl durchlässt, und dementsprechend ist es kalt, wenn man sich "in der Seele des Ichs bewegt".
Diese Kälte scheint es zu spüren und scheint verzweifelt etwas dagegen tun zu wollen. Mir scheint es nun, als hätte sich das Ich im Wald seiner eignen Seele geradezu verlaufen ... Wie wird es sich verhalten? Der Wald ist dunkel, es ist kalt, es fühlt sich dort gefangen und will nur hinaus. Am liebsten würde es vielleicht um sich schlagen. Also zündet es sein Seelengefängnis an, wahrscheinlich wohl wissend, dass es sich auf diese Weise nur noch mehr schadet, weil die Seele hinterher kahl, tot daliegen wird. Will sagen, ich sehe das Ich selbst als den Brandstifter im Wald seiner Seele.
Warum sollte es noch Bäume pflanzen, wenn es den Wald ohnehin niederbrennt? Ich hatte dir schon gesagt, dass mich dein Gedicht an SVV denken lässt, an selbstverletzendes Verhalten. Ich denke, dein Ich pflanzt noch Bäume aus zweierlei Gründen. :) Einerseits, um sich zu zeigen "auch, wenn ich jetzt diesen riesengroßen Schritt mache und alles, woraus meine Seele momentan besteht, abbrenne, ist es möglich, dass es danach noch weiter geht" und auch, weil es sich, so gefangen und fast erblindet im Seelendüsterwald, danach sehnt, wieder Leben, lebende Substanz spüren zu können. Deswegen wühlt es so gern in der Erde. Deswegen hat es auch am Ende solchen Spaß daran, seine erdigen Hände zu betrachten, und gleichzeitig scheint es mir entsetzt zu blicken ... Wie ein Kind, dass sich gerade sehr weh getan hat, aber nicht schreit. Will sagen, die Erde lese ich als Blut.

Quoted

und betrachte mit glänzenden Augen
meine erdigen Hände.

Eine ausdrucksstarke Formulierung. Die Seele brennt, die Hände sind voll mit Blut, aber irgendwie ... ist es ok. Irgendwie ist es jetzt still in der Seele des Ichs, wo es vorher schreien wollte. Und diese Ruhe scheint es zu genießen.

Nach wie vor ein Text, der ein merkwürdiges Gefühl hinterlässt. Berührt mich nicht wenig. Dein Ich scheint direkt hier zu sitzen und die glänzenden Augen scheinen an mir vorbei ins Leere hinter mich zu blicken. Verlorenheit, arge Verlorenheit in sich selber.

Aber, wie gesagt, eine Überarbeitung an manchen Stellen könnte nicht schaden. ;)

Sehr gern gelesen.

Gruß;
Maria

Date of registration: Dec 23rd 2006

Posts: 1,181 wcf.user.activityPoints: 6,805

5

Wednesday, March 21st 2007, 9:38pm

Hallo ihr,

willkommen auf meiner eingeäscherten Schonung. Heute ist Frühlingsanfang, eine gute Zeit, um neue Stecklinge in die schwarze Erde zu setzen.

@ farion: Was ist denn mit Dir los, Du liest neurdings meine Texte deutlich länger als die üblichen 10 Sekunden... :D

Quoted

Allegorie auf Sisiphos
- Sisyphos... Jein. Nur ein Anklang davon ist da enthalten, aber es geht hier nicht um Vergeblichkeit als Fazit.

Quoted

Allerdings setzt du noch einen für mich interessante Gedanken darauf: Die Hoffnung als Grund, warum man hier immer wieder versucht etwas zu Pflanzen.
Das ist nicht der Aufsatz, sondern das Hauptmotiv. Allerdings nicht Hoffnung als Grund, sondern Hoffnung als Resultat von Sehnsucht.
Auf die erdigen Händen komme ich später zurück, da Ratze (hab mich noch nicht dran gewöhnt :rolleyes: ) darauf intensiver einging.

Quoted

Gelungener Titel, übrigens...
Joa, danke. Er trifft den Text ins Herz, denke ich.


@ Odradek:

Quoted

Für Schlüsse hast Du ein Händchen, ein erdiges

Falsch. Zwei. :D (Danke für das Kompliment)

Quoted

stark gestapelte Stabreime
Ja. Die mögen Geschmackssache sein, aber sie konzentrieren den Fokus auf diese Passagen, und enthalten auch nach nochmaliger in Frage stellender Ansicht genau die Worte, die mir in von der Bedeutung in den Kram passen. Welch ein Zufall, dass dann noch Stabreime dabei heraussprangen, oder? ;)

Quoted

insgesamt wohl mit ein bißchen zu vielen Adjektiven und Partizipialattributen
Ja, das ist ein begründeter Einwand. Bei be- und umschreibenden Texten wie diesem läuft man Gefahr, dass es zu viel wird. Naja ich sehe in den Strophen jeweils 2/3/3 Adjektive, das sollte bei 5 Versen noch gerade gehen. Linksattribute sind manchmal unumgänglich, wenn man eine dichte Formulierung nicht mit Relativsätzen zerschachteln will. Naja, muss ich schauen, was ich da ändern kann...

@ Maria:

Quoted

hey
Morgen! :]

Quoted

Dieses Gedicht lese ich (...) mehr als einen Schrei nach Hoffnung, den das lyrische Ich "hinauswirft"

Schrei nicht, das lyrIch ist sogar ziemlich still. Aber ohne Hoffnung kann es nicht, und so nimmt es Verluste in Kauf und handelt nach der inneren Stimme, die es sehnsuchtsgetrieben auch an kleinste Hoffnungsbäumchen in noch so unwirtlicher Welt zu glauben bestimmt.

Quoted

genau wissend, dass das alles nicht wirklich aussichtsreich ist.
Ja, stimmt. Aber es hat keine Wahl.

Quoted

Also ein Ausdruck totaler Verzweiflung, ähnlich wie ein hysterisches Lachen in einer Angstsituation oder so, so lese ich dein Gedicht.
Ja, da hast Du einen Unterton des Textes erfasst. Mensch hörst Du genau hin ;) . Aber hysterisches Lachen, das Angst überspielt - das nicht. Es ist bestimmt, es soll so sein, und es geht nur so und es kann auch nicht anders. Verzeiflung, Angst - alles immer noch schwächer, als die Sehnsucht nach ein wenig unverbrannter Zeit des Wachstums des gepflanzen "Bäumchens".

Zur Partizip I - Sache:

Quoted

wie mit Stickstoff luftig gepumpt, wie man das bei Pudding macht. Daran erinnert mich das
Und dieser Vergleich erinnert mich an gar nichts, weil sowas einfach nur von Dir kommen kann. :D Du hast einen Pudding bei mir gut. Schoko oder Vanille?
Da muss ich also wohl noch mal rumrühren, in dem Pudding, und ein bisschen Luft entweichen lassen, dass das cremiger wird.

Quoted

Zitat:
Bäume in bebende Böden

Partizip stört
Jaaa.

Quoted

Stattdessen schlage ich "starre Böden" vor.
Neeeeee :rolleyes: Das ist ja glatt das Gegenteil! Da muss ich was besseres Suchen. Stabreim adé :(

Quoted

"glänzte zu seidig"

"seidig" finde ich unpassend ... Die Hoffnung glänzt ja in Augen und wie können denn Augen seidig glänzen? Seidig würde ich nur etwas glänzen lassen, was trocken ist.
Mmmh, ja, kann Dir folgen.

Quoted

Vielleicht kannst du stattdessen ein einfaches "sanft" nehmen.
Das passt ganz gut in die Charakterisierung des LyrIch, ja.

Quoted

Zitat:
"in träumenden Augen"

Hier würde ich statt "träumenden" "silbernen" oder "seidigen" vorschlagen.
Silberblick ist was anderes, seidig wäre ja dann wieder "frei", aber seidige Augen - naja... Außerdem die Bedeutung ist ja nunmal - träumend. Traumtrunken, feuertrunken... vielleicht "in trunkenen Augen"? Ich fürchte, ich werde träumend lassen. Ich denk nochmal drüber nach.

Quoted

Zitat:
"liebte das listige Licht"

Soso, die Hoffnung liebt also. Surri, kann ich mich echt nicht mit anfreunden.
Mhhh die Hoffnung ist hier auch die trügerische, die nach Licht strebt und geblendet die List übersieht oder sogar sieht und nicht wahrhaben will.
Aber ich sehe das auch als Schwachpunkt.

Quoted

"ich liebte das fuchsrote Licht"

Das ist ja nun wirklich verdichtend. Die Aussage bliebe erhalten. Das werde ich wohl eintüten, danke.

Quoted

Was mich außerdem ein bisschen stört, ist die Zeit, in der dein Gedicht steht. Strophen 1 und 2 im Präteritum, die letzte im Präsens ... Ich hätt es wohl um eine Stufe nach vorn geschoben. Also 1 und 2 Präsens, letzte Futur. Aber das ist Geschmackssache, denke ich.
In der ursprünglichen Version stand das Gedicht tatsächlich im Präsens. Futur: Da müßte ich ein bißchen umbauen, ein "werde" müsste dann rein. Maria, das probier ich mal aus und beäuge dann die Versionen hin und her. Eigentlich ist wird ja eine Rückschau erzählt und dann in S3 in die Gegenwart beblendet, die natürlich eine sich in alle Zukunft fortsetzende ist.

Quoted

So, nun sollte ich noch erklären, warum ich dieses Gedicht nicht wirklich als hoffnungstragend ansehen kann.


Quoted

Den Wald sehe ich als die Seele des Ichs.
Nicht ganz, aber die unmittelbare äußere Umgebung der Seele.

Quoted

Aber einen Wald, der am Ende wirklich richtig gut brennen soll
soll er ja nicht, tut er aber trotzdem.

Quoted

Das heißt, die Seele des Ichs ist nicht licht, eher düster, bedrohlich.
Nein, die Seele ist licht und hell. Aber das macht es nicht leichter gegen das düstere und bedrohliche.

Quoted

dementsprechend ist es kalt, wenn man sich "in der Seele des Ichs bewegt".
Die Seele ist innerlich sogar unerschütterlich warm, die Kälte, wie Du es nennst, kommt von außen.
Insgesamt ist die Seele weniger aktives, agierendes Übel hier. Nicht das LyrIch ist der Brandstifter, sondern nur der Brandstiftung ausgeliefert. Und es ist nicht in der Lage, sich zu entfernen, in sichere Regionen ohne Feuer, es weiß, dass es nicht anders kann, als immer wieder den nächsten Baum zu pflanzen und zu hoffen, dass der Brand diesen möglichst verschonen möge.
Ja, Maria, es ist möglich, dass es danach noch weiter geht. Nach jedem Brand, nach jeder im Keim erstickten Hoffnung.

Quoted

Weil das LyrIch sich danach sehnt, wieder Leben, lebende Substanz spüren zu können.
Da sagst Du es selbst.

Quoted

Deswegen wühlt es so gern in der Erde. Deswegen hat es auch am Ende solchen Spaß daran, seine erdigen Hände zu betrachten
Das LyrIch glaubt unbeirrbar, dass es kein anderes Mittel gibt, als den Waldbränden immer und immer wieder neue Bäume entgegenzusetzen. Es resigniert nicht, so sinnlos es auch scheinen mag, feuertrunken macht es weiter, Asche, Steckling, Asche, Steckling, so bleibt es wenigstens mit sich selbt im Reinen, denn was es nicht verwinden könnte, das ist - vielleicht einen Baum nicht gepflanzt zu haben, der Früchte getragen hätte.

Quoted

Will sagen, die Erde lese ich als Blut.
Ja, aber es ist Herzblut...

Quoted

Zitat:
und betrachte mit glänzenden
Augen
meine erdigen Hände.

Daher triffst Du mit dem Satz, den Du dann schreibst, sio richtig ins Schwarze:

Quoted

Die Seele brennt, die Hände sind voll mit Blut, aber irgendwie ... ist es ok. Irgendwie ist es jetzt still in der Seele des Ichs, wo es vorher schreien wollte. Und diese Ruhe scheint es zu genießen
.

Quoted

Dein Ich scheint direkt hier zu sitzen und die glänzenden Augen scheinen an mir vorbei ins Leere hinter mich zu blicken. Verlorenheit, arge Verlorenheit in sich selber.
Was für eine intensive Beschreibung Deines Gefühls beim Lesen... Wenn es auch nicht direkt meine Erwartung war, dass sich so etwas aus der Stimmung des Textes entwickelt, so ist das doch berührend, was meine Bilder da in Lesern auslösen.

Quoted

Aber, wie gesagt, eine Überarbeitung an manchen Stellen könnte nicht schaden.
Nach den Hinweisen hier - gerne.

Quoted

Sehr gern gelesen.
Ich Deine Kritik und Interpretation auch :]

Danke Euch Dreien, und für die so ausführliche Kritik und Interpretation ein besonderer Dank an Deine Adresse, Maria. :)

AE
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Mercediva

Trainee

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6

Monday, April 16th 2007, 10:20am

RE: Feuertrunken

Ein tolles Gedicht, als ich es gelesen habe, wurde es in mir hell und das kann ich gerade gut gebrauchen, also Danke! :)
Dein Gedicht hat für mich etwas von nicht aufgeben, aber auch etwas von einem Kampf, der eigentlich schon verloren ist. Im brennenden Wald Bäume pflanzen und die von Erde verschmutzten Hände ansehen -ein unglaublich kräftiges, ausdrucksstarkes Bild.
Irgendwie ist diese Gedicht Hoffnung und Resignation in einem.
Du hast da etwas... schimmerndes geschrieben, ob es Tränen oder der wiederschein des brenneden Waldes sind/ ist, weiß ich nicht, aber es ist trotzdem unglaublich schön. :]

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7

Monday, April 16th 2007, 4:38pm

Danke, Mercediva,

Du hast mich mit Deiner Antwort an diesen Text erinnert, so kann ich auch einmal den neuen Stand zu den Antworten davor geben. Ich hatte - schon einige Tage her - tatsächjlich unter berücksichtigung Euirer vielen konstruktiven Hinweise versucht, eine komplette Neufassung zu machen, habe es aber nach einer Stunde oder so genervt wieder in die Ecke geschmissen, weil dabei der ganze Text vor die Hunde gegangen ist. Mit jeder Änderung hatte ich plötzlich zwei neue Baustellen offen, wo es infolge der Änderung gehakt hat, sei es in der Form oder in der Grammatik. Ich muss da nochmal ran, wenn ich den Text wieder mag. Im Moment ist er auf der "Du musst noch warten, ich habe für Dich keinen Kopf im Moment"-Liste.

Nur dass ihr eine Rückmeldung bekommt, dass Eure Vorschläge bei mir nicht ganz hinten runter gefallen sind.

Liebe Grüße
AE
Sammelsurium: Werkesammlung


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