Friday, May 25th 2012, 10:36pm UTC+3
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Date of registration: Sep 11th 2005
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Chepre
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Was schönes hast du da fabriziert, und ich kann grad nicht anders, als es zu kommentieren. 
Quoted
Die Azaleen sind kleinwüchsige Arten der Gattung Rhododendron.
Diese Büsche blühen für meinen Geschmack extrem schön, eine wahre Augenweide. 
Ich zitier hier eben mal ein paar Beispiele, die mir auffallen:
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Die Azaleen liegen leicht im Morgen,
und erzählen sich ganz leise dich.
Außerdem hast du hier eine Alliteration in Z1 und einen Binnenreim in Z2.
Quoted
still das tageslichte Lichtgedicht,
Eine wirklich schöne Stelle, zumal man die Wärme aus deinen Zeilen geradezu spüren kann. 
Quoted
warm das Rot im Tauen bricht,
Ich glaube, es liegt am "Rot". 
Jedenfalls verlangsamt. Passt aber ganz gut, weil wir ja eh langsam zum Ende kommen
, über das so ein schnelles Drüberhetzen nicht gerade toll kommt. 
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und sinnt in sich noch heimlich der Gestade,

Klingt ein bisschen wie stumm und ein bisschen wie grimm.

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das Blattgrün sich zu braun vermengt - gerade
noch die letzten lauen Lüfte wehn.
Wo du die ganze Zeit nur etwa den Zeitraum eines einzigen Tages zu betrachten schienst, schwenkst du jetzt auf einmal gleich zu einem Fingerzeig auf den Herbst und die Vergänglichkeit des Sommers, der in der letzten Zeile wie zur Sommernacht sein Ausklingen bei den lauen Lüften findet.
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letzten lauen Lüfte
Hihi.
Schön, schön. 
Gefällt mir gut, wie du das machst mit den b-Reimen in S1 und 2, dass die sich so ähneln. In S3 sind die jetzt ganz anders, das unterstützt auch noch mal diese "Richtungsänderung", die ich bereits ansprach. 

Hat mir Spaß gemacht, es zu kommentieren. 
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Zitat:
still das tageslichte Lichtgedicht,
Die Zeile gefällt mir mit am besten. Eine wirklich schöne Stelle, zumal man die Wärme aus deinen Zeilen geradezu spüren kann.
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Zitat:
warm das Rot im Tauen bricht,
Diese Zeile stellt in meinen Augen einen gewissen Bruch in deinem Gedicht dar, bzw mit seiner bisherigen "Tradition". Ich glaube, es liegt am "Rot".
Hmm, wenn man so mit "innerem Klang" schreibt, wie du es in S1 und S2 getan hast, dann liest sich so ein Gedicht ja manchmal ziemlich schnell herunter. Mit dieser Lesart räumt jetzt S2 Z4 auf, weil sie ja irgendwie anders klingt. Jedenfalls verlangsamt. Passt aber ganz gut, weil wir ja eh langsam zum Ende kommen , über das so ein schnelles Drüberhetzen nicht gerade toll kommt.
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Zitat:
und sinnt in sich noch heimlich der Gestade,
Hier würd ich eher schreiben "und sinnt in sich noch heimlich die Gestade". Klingt sinngemäßer, finde ich.
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"glimm" klingt schön. Klingt ein bisschen wie stumm und ein bisschen wie grimm.
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Zitat:
letzten lauen Lüfte
Dreifache Alliteration. Hihi. Schön, schön.

Quoted
Eins hab ich jetzt ganz vergessen. Gefällt mir gut, wie du das machst mit den b-Reimen in S1 und 2, dass die sich so ähneln. In S3 sind die jetzt ganz anders, das unterstützt auch noch mal diese "Richtungsänderung", die ich bereits ansprach.

Chepre
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warm das Rot im Tau zerbricht

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frohes neues Dir!
