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Date of registration: Feb 7th 2006

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Occupation: Grossstadtneurotikerin a.D.

1

Thursday, October 26th 2006, 7:10pm

Solo für einen Traum




Wenn ein Traum seine Stimme verliert
und im Klangbild der Zeit untergeht
berührt mich der schwebende Saum seines Schweigens
wie ein Hauch der sich warm um mich legt
und ich hebe ihn auf
mit dem leisen Gesang
meiner stillebewohnenden Sinne



Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einem nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

renerphozisch

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2

Saturday, October 28th 2006, 2:07pm

RE: Solo für einen Traum

xxXxxXxxX
xxXxxXxxX
xXxxXxxXxxXx
xxXxxX
xxXxxX
xxXxxXxxXx

Hi kalei,

ein schöner Anapäst. Liest man nicht oft...
Ich fange vielleicht mal damit an das Gedicht ein bisschen zu sortieren:
Ins Zentrum stelle ich einfach mal die folgenden Begriffe: Stimme, Klangbild, Schweigen, Hauch, Gesang, Stille. Die Häufung verwandter Wörter aus diesem Wortfeld ist sehr auffällig.
Das verschafft dem Gedicht (zusammen mit dem schönen Metrum) einen wirklichen "Klang" und knüpft Assoziationen in Richtung Musik (siehe Titel!).
Dieser Eindruck wurde bei mir auch geweckt, weil die erste Zeile mich an eine bekannte Liedzeile erinnert: "Wenn ein Lied deine Lippen verlässt". Ich weiß nicht, ob da eine Ähnlichkeit irgendwie beabsichtigt war, aber beim Lesen empfand ich eine solche. (Obgleich dein Text natürlich eine andere Richtung einschlägt.)
Interessant finde ich das Bild der Sinne, die mit ihrem "leisen Gesang" das Vakuum ausfüllen, welches die Träume zurückließen, als sie ihre Stimme verloren.
Die Mehrdeutigkeit in Zeile 5 (bezieht sich "ihn" auf "Traum", "Hauch" oder "Saum"?) scheint mir zentral. Ich will gar nicht eine der drei Möglichkeiten speziell hervorheben, jede hat ihren Wert.
An dieser Stelle vielleicht die Frage, ob der Reim Traum - Saum beabsichtigt war, und wenn ja, zu welchem Zweck? (Tschuldige, aber einen Selbstzweck kann ich hier nicht entdecken. :rolleyes:)

Den Titel kann man (abgesehen von dem, was ich dahingehend oben schon erwähnte) wohl auch noch weitergehend deuten. "Solo für einen Traum" beschreibt zum Beispiel auch den Zustand, ganz allein für etwas einzustehen (für einen Traum). Oder auch dafür, dass man die einzige Verbindung dieses Traumes zur Außenwelt ist. Und last, but not least liegt "solo" als Adjektiv auch auf der Beziehungs-Ebene, die Möglichen Deutungen sind schier unendlich.
(Die letzte würde eine ganz neue Richtung ermöglichen, wenn man dann das "seine" in der ersten Zeile nicht auf den Traum, sondern auf eine andere Person bezöge.) Aber all das schweift ab ins Spekulative.

Also, ein schönes Gedicht über das Träumen, über das, was von Träumen bleibt, wenn sie ansetzen, zu Schäumen zu werden, mit einer leicht melancholischen Grundstimmung, die aber nie unpassend wird. Und ein Gedicht, aus dem ich selbst für mich die Frage ziehe, ob nicht aus jedem noch so kleinen Stück, um das meine Träume mich fortbewegen, d.h. bei dem sie mich auch nach dem Erwachen noch beeinflussen, ein kleines, aber unendliches Glück zu ziehen ist.
Irgendwer sagte einmal, um seine Träume zu verwirklichen, müsse man zuerst aus ihnen erwachen.
Ich weiß nicht, ob du in dem Gedicht von vornherein ähnliches gesehen hast. Ob ich nicht ganz daneben liege? Da sind ein paar Zweifel - das Gedicht könnte auf einer ganz anderen Ebene genauso vom Sterben und Abschiednehmen handeln, oder von Trennungen allgemein. (?) Aber was ich darin sehe (nämlich etwas anderes ;)), das schrieb ich oben.

Gelungen.

Lg
Daniel.
"Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten." (Sigmund Freud)

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3

Saturday, October 28th 2006, 9:00pm

RE: Solo für einen Traum

zunächst mal vielen Dank, renerphozisch, für deine ausführliche Kommentierung, die mir dazu verholfen hat, meinen Text aus einem neuen, mir bisher unbekannten Bllickwinkel betrachten zu können.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass du den (auch von mir) selten zu lesenden Anapäst betonst - er hat sich mir förmlich aufgedrängt, bei dem Gedanken an einen ´leisen Gesang´-
o.k-o.k, ich geb´s zu: mir war überhaupt nicht bewusst, einen Anapäst verwendet zu haben, da ich beim Schreiben fast aussschliesslich einer Melodie folge, die ich mit der jeweiligen Stimmung bzw. dem Bild in mir verbinde. Dank ! deiner Aufmerksamkeit weiss ich nun auch, wie genau ein Anapäst aussieht und was er bedeutet (ich musste nachschlagen :rolleyes: )

Quoted


An dieser Stelle vielleicht die Frage, ob der Reim Traum - Saum beabsichtigt war, und wenn ja, zu welchem Zweck? (Tschuldige, aber einen Selbstzweck kann ich hier nicht entdecken.)


dass hier ein Reim entstanden ist, fiel mir erst später auf.
Er hat sich mehr oder weniger dadurch ergeben, dass ich ´Saum´ für das geeigneteste Wort hielt, um Schleierhaftes zu beschreiben. Doch was meinst du nun mit ´Selbstzweck´?

Quoted


...ein Gedicht, aus dem ich selbst für mich die Frage ziehe, ob nicht aus jedem noch so kleinen Stück, um das meine Träume mich fortbewegen, d.h. bei dem sie mich auch nach dem Erwachen noch beeinflussen, ein kleines, aber unendliches Glück zu ziehen ist.
Irgendwer sagte einmal, um seine Träume zu verwirklichen, müsse man zuerst aus ihnen erwachen.


deine naheliegenden Worte - meine Gedanken !

doch sind es nicht nur Träume, sondern auch die Frage,
in wie weit ich zu dem stehe, und mich für das einsetzen will, was mir wichtig ist.

lg+Danke für deine Inspiration

Kali
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renerphozisch

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4

Sunday, October 29th 2006, 4:17am

RE: Solo für einen Traum

Quoted

Original von Kaleidoskop
zunächst mal vielen Dank, renerphozisch, für deine ausführliche Kommentierung, die mir dazu verholfen hat, meinen Text aus einem neuen, mir bisher unbekannten Bllickwinkel betrachten zu können.


Ich habe zu danken, für das Gedicht.
Im übrigen kannst du mich Daniel nennen, ist wohl einfacher. :D

Quoted

Doch was meinst du nun mit ´Selbstzweck´?


Ich suchte nach einem Grund, weshalb die natürliche Melodik der Verse hier einen Reim nahelegen würde, und fand keinen. Folglich gab es für mich nur noch die Möglichkeiten, dass du den Reim entweder unabsichtlich einbautest, oder er einem Zweck dient, der nicht durch eine Form vorgegeben ist. (Es sei denn natürlich, du überzeugtest mich von der Existenz dieser Form.)

Quoted

deine naheliegenden Worte - meine Gedanken !


Freut mich (glaub ich :P).

Quoted

doch sind es nicht nur Träume, sondern auch die Frage,
in wie weit ich zu dem stehe, und mich für das einsetzen will, was mir wichtig ist.


Dazu schrieb ich oben schon was, nämlich (Zitat):
"Solo für einen Traum" beschreibt zum Beispiel auch den Zustand, ganz allein für etwas einzustehen (für einen Traum).

Wünsche weiterhin gute Inspiration!

Liebe Grüße,
D.
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Sabine

Trainee

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5

Sunday, October 29th 2006, 12:32pm

Ein ruhiger fließener Text mit gewählten Worten, voller Sanftheit,
die von Gefühlen zeugen, die es zu bewahren gilt;
sie scheinen schon zu selten geworden zu sein.

Es ist nur ein Gedanke, der hier leider nur zu einer kurzen Niederschrift führte, doch den Leser verlangt es nach mehr. Er bleibt sinnend zurück mit der Hoffnung, bald wieder etwas lesen zu dürfen.

Freundlichen Gruß!
Sabine

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6

Monday, October 30th 2006, 6:27pm

Quoted

Original von Sabine
...Es ist nur ein Gedanke, der hier leider nur zu einer kurzen Niederschrift führte, doch den Leser verlangt es nach mehr...


meinst du nun damit, Sabine, dass ich diesen Gedanken weiter hätte ausführen sollen? Es scheint für dich nurein Gedanke zu sein, wenn ich dich hier richtig verstanden habe - für mich birgt dieses Bild unzählige Gedanken, Momente und Möglichkeiten. Genau aus diesem Grund habe ich es nicht erweitert...

dich mit meinem Gedicht ´sinnend´ und ´verlangend´ zurückgelassen zu haben, freut mich sogar - das gibt die Stimmung wieder, die mich mit diesen Versen verbindet. Trotzdem wüsste ich gerne, was dir hier fehlt.

mfg

Kali
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Sabine

Trainee

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7

Monday, October 30th 2006, 7:57pm

Liebe Kaleidoskop!

Ein Gedanke oder ein Gefühl sind die Auslöser unzähliger Abläufe.
Ich hätte anstatt des Wortes 'Gedanke' ebenso 'Text', 'Gedicht' oder 'Aussage' verwenden können.
Damit deute ich nicht an, es wäre zu wenig gewesen, denn oft können wenig Worte sehr viel sagen.

Mit freundlichem Gruß!
Sabine

Lehrer Lämpel

Professional

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8

Tuesday, October 31st 2006, 10:46am

RE: Solo für einen Traum

Hallo kaleidoskop,
"wenn ein Traum seine Stimme verliert": Schon diese erste Zeile schickte meine Gedanken auf Reise, und es entstanden mehr Fragen als Ein-oder Durchsichten. Welche Sprache spricht der Traum? Welche Farbe hat das Schweigen, in das er sich hüllt. Den Saum des Kleides anheben, um an der bloßen Ferse zu erkennen, daß es wirklich der Traum ist, der in dem Kleid steckt. Du erkennst, auf was für eine abenteuerliche Reise Dein Gedicht mich geschickt hat. Dafür möchte ich Dir danken.
An der einen oder anderen Stelle kann man sich vielleicht über die Wortwahl streiten. Ich selber stoße mich nur in der letzten Zeile an den "stillebewohnenden Sinne"n. Mir wäre da ein Wort wie 'stilleertragenden' lieber. Ich kann mir wohl vorstellen, die Stille zu ertragen; aber in ihr behaust zu sein, wäre mir auf die Dauer unerträglich.
Laß es uns wissen, was Dein Traum mit Dir teilen will, wenn er sein Schweigen ablegt - es sei denn, es wäre nur für Dich.
Liebe Grüße L.L.
Ich will für die Utopie
den toten Baum verfeuern,
damit die Kälte nicht
das letzte Wort behält.


Schattenfeder

Professional

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9

Tuesday, October 31st 2006, 8:22pm

Hallo Judith!

Ich hab dir eine Kritik versprochen, wenn sich niemand mehr meldet.
Nun gut, das ist zwar nicht passiert, aber ich mach's trotzdem, bevor sich das arme Würmchen noch die Fingerkuppen durchtrommelt. :D

Durchweg flüssig ist die Metaphorik - beinahe jeder Vers beinhaltet ein klangliches Bild, wobei eher die leiseren Töne im Vordergrund stehen.
Formal wird das ganze durch eingestreute Alliteration - so tauchen mit s- oder sch-beginnende Worte recht häufig auf - und Vokalismen (HAUch - TrAUm - SAUm; stIllebewohnenden SInne) unterstützt und, das kann man hier fast wörtlich nehmen, vertont.
Der Anapäst, der zusätzlich für einen fließenden, singenden Einstieg sorgt, wurde ja schon erwähnt (weshalb wir das nicht weiter auswalzen müssen ;)).

Dieses Gedicht fließt, und es legt sich fast wie Seide auf die Haut.
Und doch... (ja, ein "aber" musste kommen) ist es mir fast schon zu weich.
An dieser Stelle möchte ich mal zitieren, was mir kö einmal geschrieben hat, weil man es besser kaum ausdrücken kann:

Quoted

Original von königindernacht
Ich habe wohl schon lange nicht ein so weiches Gedicht gelesen im Sinne: Ich spüre dieses Weiche sogar körperlich (unglaublich), dass es mir fast zu viel wird und ich mich nach etwas Rauem sehne.
So ist es da, das Dilemma beim Leser: Will ich es ganz tief empfinden und in die Sprache versinken oder macht weniger mehr aus und sein Blick richtet sich mehr auf den Inhalt?

Verstehst du, was ich meine?
Es ist fast so, als ob sich diese Sanftheit auf mich legt und ich nicht mehr in der Lage bin, mir klare Gedanken zum Inhalt zu machen, als ob er dadurch einen Schleier erhält.

Denn der Gedanke der Überschrift sowie der ersten Vers laden eigentlich zum Vertiefen ein, so aber bleibt es wie eine spiegelnde Wasseroberfläche - ich kann nicht ahnen, ob das Wasser darunter tief oder seicht ist...

Mit lieben Grüße
Anja

machtwort

Unregistered

10

Wednesday, July 18th 2007, 9:10pm

Hallo Kali!

Ich schon wieder. :rolleyes:

Das mag Dir nicht in den Kram passen und hier ist wohl
auch schon alles gesagt, von Anapäst, über flüssige
Metaphorik bis hin zum attestierten weichen Klang,
aber ich bin jetzt schon so oft zu meinem absoluten Favoriten
unter Deinen Texten zurückgekehrt und hab mich
darin verloren, daß ich einfach nicht anders konnte....
Der darf nicht in der Masse verlorengehen und Voilà:
Da ist er wieder!

Schmachtwort

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11

Thursday, July 19th 2007, 7:44pm

salüü, meine liebe verkohlte Graugans ! :P

jetzt, wo machtwort seine Angel ausgeworfen,
und diesen alten, modrigen Schuh wieder an Land gezogen hat,
kann ich ja mal freudig damit beginnen, meine fast schon verjährten ´Anwortschulden´zu begleichen.

ja: es ist flüssig, es ist weich, es ist so weich, dass sich die Sehnsucht nach einem scharfen Dorn (-Hai ? ;) ) beim Lesen aufdrängt.
Nichtsahnend lässt es dich zurück auf der Wasseroberfläche -
du scheinst zu schwimmen, doch das tauchen will ich gerne dir überlassen, so tief du magst oder kannst...
Mag sein, dass dir das zu willkürlich erscheint, und eine Zeit lang fand ich diese Verse auf meine Art auch ´oberflächlich´, doch ob sich der Leser nun darin verloren fühlt oder nicht, liegt denke ich weniger am Text, als an der Fähigkeit, sich auf Haltlosigkeit einzulassen und mit ihr umzugehen.


danke für´s Rumkramen, altes Schmachtwort.
ich weiss zwar immer noch nicht genau, wie du das gemacht hast,
doch hast du mir dieses Ding aufs neue in Richtung Herzkammer geschoben. Ob damit nun ´Alles´ gesagt ist, weiss ich nicht - für Überraschungen bin ich immer zu haben... :)


erfrischende Grüsse vom nordafrikanischen Badesee

Judith
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Schattenfeder

Professional

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12

Wednesday, July 25th 2007, 3:40pm

Liebe Großwildjägerin!

Da lockst du selbst Zugvögel wie mich aus meinen Sommerrevieren...
Schön, dich und auch das "alte Eisen hier" wieder zu lesen. :)

Quoted

Original von Kaleidoskop
ja: es ist flüssig, es ist weich, es ist so weich, dass sich die Sehnsucht nach einem scharfen Dorn (-Hai ? ;) ) beim Lesen aufdrängt.
Nichtsahnend lässt es dich zurück auf der Wasseroberfläche -
du scheinst zu schwimmen, doch das tauchen will ich gerne dir überlassen, so tief du magst oder kannst...
Mag sein, dass dir das zu willkürlich erscheint, und eine Zeit lang fand ich diese Verse auf meine Art auch ´oberflächlich´, doch ob sich der Leser nun darin verloren fühlt oder nicht, liegt denke ich weniger am Text, als an der Fähigkeit, sich auf Haltlosigkeit einzulassen und mit ihr umzugehen.

Oberflächlich ist es nicht - eher auf seine Art und Weise undurchsichtig. Wenn wir schon so schön bei der Wassermetaphorik sind: Das ist wie ein Gewässer, durch das man watet, allerdings ohne die Beschaffenheit des Untergrundes zu kennen. Vielleicht ist er ganz matschig und man sinkt bis zu den Waden ein, vielleicht ist es aber auch schöner fester Sand, auf dem man mit einer gewissen Sicherheit gehen kann...

Quoted

doch ob sich der Leser nun darin verloren fühlt oder nicht, liegt denke ich weniger am Text, als an der Fähigkeit, sich auf Haltlosigkeit einzulassen und mit ihr umzugehen.

Sicher? Da bin ich ausnahmsweise einmal anderer Meinung. Mir ist der Text eben allgemein zu weich, mag sein, dass andere das nicht so empfinden, aber vielleicht ist das ja das gleiche mit zu weichen oder zu harten Kopfkissen, Matratzen etc. Bei mir persönlich darfs mittlerweile ruhig ein bisschen "härter" sein. :O
Allerdings - und da muss ich dir dann doch wieder Recht geben :) - müssen alte und zerbrechliche Träume manchmal mit Samthandschuhen angefasst werden....


Liebste Grüße aus der Mittsommersonne
Anja

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