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Kruspe

Trainee

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1

Sunday, December 30th 2007, 2:25am

Überlegungen meinerseits. Oder: Philosophische Quantentheorie

Also, hier mal etwas "philosphisches", wenn man denn so will:





Punkte...Sind Punkte eindimensional?
Lässt sich eine einzelne Dimension in einem elfdimensiona len Raumkontinuum aus Quantenschaum überhaupt vorstellen? Ist ein elfdimensiona les Raumkontinuum aus Quantenschaum überhaupt vorstellbar?

Wie Menschen nehmen nur 4 Dimensionen wahr. Sind das jetzt die ersten4? Oder die Letzten?

Die ersten 4 ist unmöglich, da die erste Dimension ein Punkt ist. Theoretisch. Denn ein Punkt besteht auch aus einer Mikrolinie. Also zweidimensional. Also gibt es keine "Erste DImension", sondern nur die Zweite Dimension, die die erste ersetzt.

Soweit kapiert?
Gut.


Ersetzt nun die Zweite die Erste, folgt eine Kettenreaktion, woraufhin sich das für uns bisher existierende Raum-Kontinuum verändert. Wir haben also nur noch ein theoretisch elfdimensionales Raum-Kontinuum. Nun stellt sich doch die Frage für die Science-Fiction Freaks unter uns: "Was ist mit diesem aum-Zeit-Kontinuum? Fehlt bei diesem lächerlichen Volltrottel, der da irgendwelchen uninteressanten, aber wenigstens zeitvertreibenden Mist hinschreibt, nicht diese zeit-Dingens?"

Also mit diesem "Zeit-Dinges" ist es etwas anderes. Davon geht die Weltanschauung folgendermaßen vor: "Wir leben alle in einer Reihe Parallel-Universen."

Das heißt, das theoretisch Alles, was wir tun, in einer Art Endlosschleife hängt. Für einen normalen Menshcne unvorstellbar. Da tut sich nun für die Kritiker unter uns die nächste Frage auf:"Hat dieser Volltrottel nichts besseres zu tun?"
Ich kann Ihnen sagen: Nein, hat er nicht. Also, weiter.
Die interessierten Philosophen werden sich nun fragen:"Also sind wir theoretisch unsterblich?"

Nun, da unsere dimensionalen Abbilder immer weiterleben, theoretisch schon. Nun türmen sich die Fragen, wälzen auf uns zu wie Stahlrohre einen berg hinab.
"Aber wenn es viele Dimensionen gibt, welche Dimension sind wir nun? SInd wir die Ur-Dimension? Sind welche vor uns? Wenn welche vor uns wären, die gestorben sind, sind wir dann nicht auch tot?"

Denkt mal drüber nach und gebt euch selbst die Antwort.
Denn darauf hat jeder eine Andre.
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

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Kruspe

Trainee

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2

Sunday, December 30th 2007, 5:14am

-
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

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Kruspe

Trainee

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3

Sunday, December 30th 2007, 5:53am

-
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

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aNFANGENDe

Catalunya - Super Moderator

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4

Sunday, December 30th 2007, 2:37pm

Hallo Kruspe,

wäre das nicht sinnvoller in drei separaten Gesprächefäden? So wird es arg unübersichtlich, wenn jemand zu einzelnen Themen etwas antworten wollte.

Wenn Du möchtest, teile ich sie auf.

Gruß,
aNFANGENDe / Moderator
Sammelsurium: Werkesammlung

"die Welt ist wie ein taugefüllter Blütenkelch
so schwer, so leicht."
(Chepre)

Kruspe

Trainee

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5

Sunday, December 30th 2007, 5:07pm

Ich mach es selbst, danke trotzdem.

Bitte nicht falsch verstehen. :D
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

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Grey_Fox

Intermediate

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6

Sunday, January 6th 2008, 6:06pm

Ich möchte mal auf eine bestimmte Sache eingehen. Nämlich, dass du sagst, wir könnten in einer Endlosschleife festhängen. Glücklicherweise gibt es dafür keine Sicherheit und wenn, dann würde man es ohnehin nicht merken. Dennoch würde mich ein sicheres Wissen darum sehr, sehr traurig machen.

Folgendes Zitat aus dem Film K-Pax beschreibt es folgendermaßen:

"Das Universum dehnt sich aus
und schrumpft dann wieder in sich zusammen.
Dann dehnt es sich wieder aus.
Ein Vorgang, der sich ewig wiederholt.
Was ihr nicht wisst, ist:
Wenn sich das Universum wieder ausdehnt,
wird alles so sein, wie es war.
Welchen Fehler ihr auch gemacht habt,
ihr werdet ihn beim nächsten mal wieder machen.
Jeden eurer Fehler durchlebt ihr aufs Neue.
Und wieder. Und wieder. Bis in alle Ewigkeit.
Darum lautet mein Rat, es diesmal richtig zu machen,
denn diesmal ist das einzige Mal."

Sicher verstehst du, warum das Ganze dann so traurig ist. Immer und immer wieder dieselben Fehler begehen. Deprimierend, wenn man das auch noch wissen würde und es nicht verhindern kann. Ich denke, es wäre fairer, wenn es für jede Entscheidung unendlich viele ABzweigungen gibt und mit jeder Entscheidungen endlos viele neue Paralleluniversen entstehen und jedes ist anders. In dem einen begeht man einen Fehler und wird unglücklich, in einem anderen passiert das nicht und es geht einem gut. Aber die Welt, das Universum.. diese DInge.. sie scheren sich ja nicht um gerechtigkeit oder Fairness. Aber sie scheren sich um Progress. Es muss immer vorangehen. Die Natur will sich immer weiter entwickeln, es gibt keinen Stopp oder einen Rekursionspunkt, von dem aus alles von vorn losgeht. Ich denke, es geht imemr weiter und endet nie. Aber auch das würde bedeuten, dasxs wir nur diese eine Chance haben, alles richtig zu machen, dann sind wir Geschichte und können nachträglich nichts mehr ändern. Das ist ein klein bisschen weniegr deprimierend als seine Fehler auf ewig zu wiederholen. Daher ist der Spruch aus dem Film auch nur ein Symbol und soll den Menschen in ihren Arsch treten aus dem leben etwas zu machen, denn dieses Mal, ist das einzige Mal.

Denke, ich bin vom Thema etwas abgekommen, aber das fiel mir dazu ein.
Alle wollen in den Himmel, alle wollen wie Könige agieren -
doch keiner will am Ende sterben und keiner will regieren.

laughing_lupa

nicht einzig

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7

Sunday, January 6th 2008, 9:27pm

hallo kruspe.

soweit ich mich recht erinnere äußerte stephen hawking diesen ausdehnen - schrumpfen gedanken in der ersten ausgabe der kurzen geschichte der zeit. mittlerweile hat er sich widerlegt. (frag den volltrottel jetzt nicht wie :D)

oh, graufuchs:
wenn wir fehler immer wieder wiederholen, sind es dann noch fehler? ich denke, nihct, schließlich werden sie zum einzig richtigen bestandteil der "story". :D


und wenn sterben definiert ist als nicht-leben, dann sind wir nur tot, wenn alle ichs der parallelwelten tot sind, gleichzeitig. das widerspricht allen regeln der wahrscheinlichkeit und der unschärferelation sowieso. zudem wären wir rein mathematisch in einer endlosschleife gar nihct. phasen von tot und leben würden sich aufheben. ebenso die prozesse dazwischen, also sterben und geburt. theoretisch müsste es also nihcts geben.
die tatsache, dass wir ja aber augenscheinlich doch in irgendeiner weise existieren heißt entweder, dass sich mal wieder die unschärferelation bestätigt, oder, dass irgendetwas das gleichgewicht stört.

so. genug gedacht. bis zum nächsten mal.

eure unsterbliche
in uteri zur winterszeit


Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen, daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern und verstehe die Freiheit aufzubrechen, wohin er will.

Friedrich Hölderlin

Kruspe

Trainee

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8

Saturday, January 12th 2008, 12:39am



Folgendes Zitat aus dem Film K-Pax beschreibt es folgendermaßen:

"Das Universum dehnt sich aus
und schrumpft dann wieder in sich zusammen.
Dann dehnt es sich wieder aus.
Ein Vorgang, der sich ewig wiederholt.
Was ihr nicht wisst, ist:
Wenn sich das Universum wieder ausdehnt,
wird alles so sein, wie es war.
Welchen Fehler ihr auch gemacht habt,
ihr werdet ihn beim nächsten mal wieder machen.
Jeden eurer Fehler durchlebt ihr aufs Neue.
Und wieder. Und wieder. Bis in alle Ewigkeit.
Darum lautet mein Rat, es diesmal richtig zu machen,
denn diesmal ist das einzige Mal."

Sicher verstehst du, warum das Ganze dann so traurig ist. Immer und immer wieder dieselben Fehler begehen. Deprimierend, wenn man das auch noch wissen würde und es nicht verhindern kann. Ich denke, es wäre fairer, wenn es für jede Entscheidung unendlich viele ABzweigungen gibt und mit jeder Entscheidungen endlos viele neue Paralleluniversen entstehen und jedes ist anders. In dem einen begeht man einen Fehler und wird unglücklich, in einem anderen passiert das nicht und es geht einem gut. Aber die Welt, das Universum.. diese DInge.. sie scheren sich ja nicht um gerechtigkeit oder Fairness. Aber sie scheren sich um Progress. Es muss immer vorangehen. Die Natur will sich immer weiter entwickeln, es gibt keinen Stopp oder einen Rekursionspunkt, von dem aus alles von vorn losgeht. Ich denke, es geht imemr weiter und endet nie. Aber auch das würde bedeuten, dasxs wir nur diese eine Chance haben, alles richtig zu machen, dann sind wir Geschichte und können nachträglich nichts mehr ändern. Das ist ein klein bisschen weniegr deprimierend als seine Fehler auf ewig zu wiederholen. Daher ist der Spruch aus dem Film auch nur ein Symbol und soll den Menschen in ihren Arsch treten aus dem leben etwas zu machen, denn dieses Mal, ist das einzige Mal.


Ich seh es persönlich so, dass wir, wie gesagt, in einem RaumZeiktKontinuum leben, was bedeutet, dass sich eben wirklich alles wiederholt. Man kann also nahc dieser Erkenntnis nichts andres tun, als es so hinzunehmen wie es halt ist. Und alle seine Fehler theoretisch bis ins Unendliche durchleben, so traurig das auch sein mag.
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

laughing_lupa

nicht einzig

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9

Sunday, January 13th 2008, 7:49pm

hach verdammt, kruspe!

wieso sollten es fehler sein? und wir selbst bekommen doch gar nicht mit, ob wir nun täglich gegrüßt werden, oder nicht!

was zählt, ist der augenblick und den gilt es zu genießen!

gruß, gruß!

lalupa
in uteri zur winterszeit


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Friedrich Hölderlin

Kruspe

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10

Tuesday, January 15th 2008, 4:32pm

Ich kann deine SIgnatur nur bestätigen, laughing_lupa. Das bist du wirklich.
Gut so. :D

:thumbsup:
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

Jule

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11

Saturday, March 7th 2009, 3:46am

"Die ersten 4 ist unmöglich, da die erste Dimension ein Punkt ist. Theoretisch. Denn ein Punkt besteht auch aus einer Mikrolinie. Also zweidimensional. Also gibt es keine "Erste DImension", sondern nur die Zweite Dimension, die die erste ersetzt."

Ein Punkt ist NULL-dimensional. :) Theoretisch. ;) In Wirklichkeit ist er dreidimensional, wie alles andere auch, denn wenn du ihn zeichnest, hat er tatsächlich eine winzige Höhe und eine winzige Fläche, es kommt darauf an, wie klein du ihn zeichnest. :)
Zweidimensional, sowie eindimensional gibt es in der Wirklichkeit eigentlich nicht, soweit ich weiß. Null-dimensional schon gar nicht. ^^ Ein Punkt ist somit ein völliges Abstraktum, wenn man so will.
Zweidimensional wäre beispielsweise eine Fläche und eindimensional eine Gerade.

Was meinst du mit der Endlosschleife genau?
Meines Erachtens nach existiert kein Zeitfluss in dem Sinne, wenn man nach der speziellen Relativitätstheorie geht, meinst du das in etwa?
Es ist so, dass man zu jedem Zeitpunkt davon ausgehen muss, dass ein anderer Beobachter, der sich relativ zu einem bewegt, die Zeit anders empfindet und sich deswegen von uns aus gesehen in der Vergangenheit oder in der Zukunft befindet. Jedoch ist sowohl das, was ich sehe, als auch das, was er sieht, REAL. Man könnte dieses Gedankenexperiment unendlich mal, zu jedem einzelnen Zeitpunkt, durchführen und daraus würde folgen, dass alle Zeitpunkte der Raumzeit sozusagen real wären.
Was sich daraus ergibt, ist ziemlich krass: Zeit "fließt" nicht, sondern jeder Zeitpunkt existiert in der Raumzeit... wie ein riesiges Daumenkino. :) Vergangenheit, Zukunft, das sind Illusionen, die auf unserer Erinnerung beruhen, sozusagen.
Aber warum deswegen traurig sein? Weil es Zauber wegnimmt? Ich glaube kaum, dass es dies tut, denn wir merken es ohnehin nicht. :)

Kruspe

Trainee

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12

Sunday, February 7th 2010, 9:47pm

Du hast Recht, da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen. ^^'
Natürlich meinte ich nicht das "Gebilde" Punkt sondern das Abstraktum, welches, wie du schon folgerichtig erläutert hast, nulldimensional ist.
Ich bitte darum, mir diesen Fehler zu verzeihen. :whistling:

Wenn ich mich selbst kurz zitieren darf:

Quoted

Denn ein Punkt besteht auch aus einer Mikrolinie. Also zweidimensional. Also gibt es keine "Erste DImension", sondern nur die Zweite Dimension, die die erste ersetzt.
Man verschiebe diesen Gedanken um eine Dimension "abwärts", um ihn zu korrigieren.

Quoted

Es ist so, dass man zu jedem Zeitpunkt davon ausgehen muss, dass ein anderer Beobachter, der sich relativ zu einem bewegt, die Zeit anders empfindet und sich deswegen von uns aus gesehen in der Vergangenheit oder in der Zukunft befindet. Jedoch ist sowohl das, was ich sehe, als auch das, was er sieht, REAL. Man könnte dieses Gedankenexperiment unendlich mal, zu jedem einzelnen Zeitpunkt, durchführen und daraus würde folgen, dass alle Zeitpunkte der Raumzeit sozusagen real wären.
Schöner Gedankengang, gefällt mir. Dieses Thema ist (noch) Ansichtssache, meiner Meinung nach, da es (noch) nur zu einem großen Teil auf Gedankenexperimenten beruht.
Ich für meinen Teil denke mir das so, dass all diese Punkte zu einem Fluss zu verbinden sein könnten, wenn man sie sich nur nahe genug annähern ließe.
Also ist es kein "einzelner" Fluss, sondern mehr unendlich viele, parallele Flüsse. (Das ist das, was ich mit obigem auszudrücken versuchte...;) Also paralleler Zeitfluss = ParallelUniversum.)


Weiter hab ich mir noch mehr Gedanken getan, da du mich schonmal angeregt hast. :P

Natürlich bleibt uns nichts anderes übrig, wobei dies auch in meinen Augen nunmal mehr positive Aspekte birgt, als im Hier und Jetzt zu leben.
Die Frage ist nur: Sind wir im Hier und Jetzt die Vergangenheit eines Vorangegangen Hier und Jetzt's? Oder die Zukunft, auf dass nur wir dieses einzigartige Bewusstsein besitzen? Oder besitzen es unsere Nachfolger auch? Und wenn wir nun die Gegenwart als Mitte aus Vergangenheit und Zukunft sind? So gesehen ist unser Leben schon geplant und wir können nun wirklich nichts dran ändern...also warum nicht treiben lassen?
...Oder können wir etwa doch?
"When the going gets weird the weird turns pro."
Hunter S. Thompson

jonny

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13

Monday, February 8th 2010, 10:25pm

Schöner Gedankengang, gefällt mir. Dieses Thema ist (noch) Ansichtssache, meiner Meinung nach, da es (noch) nur zu einem großen Teil auf Gedankenexperimenten beruht.
Ich für meinen Teil denke mir das so, dass all diese Punkte zu einem Fluss zu verbinden sein könnten, wenn man sie sich nur nahe genug annähern ließe.
Also ist es kein "einzelner" Fluss, sondern mehr unendlich viele, parallele Flüsse. (Das ist das, was ich mit obigem auszudrücken versuchte...;) Also paralleler Zeitfluss = ParallelUniversum.)

Eigentlich ist es schon lange keine Ansichtssache mehr, wenn man dem Herrn Einstein und seiner Relativitätstheorie Glauben schenkt. Wenn du dir die Erläuterung hier Relativität der Gleichzeitigkeit durchliest, wirst du verstehen was Jule meint. Die Zeit ist relativ und daher eine subjektive Empfindung eines jeden einzelnen. Auf die Erläuterung bezogen sieht man das Licht, aber je nach Betrachter ist die Zeit, die das Licht zu den Uhren braucht, verschieden.

Also ist es einerseits keine Ansichtssache mehr, weil grunsätzlich gilt, dass Zeit relativ ist, aber andererseits genau deshalb Ansichtssache, weil Zeit relativ ist. Die einzelnen Zeitflüsse sind danach nur davon abhängig wo man sich befindet. Wenn ich auf dem Bahnhof stehe und du im Zug sitzt, verhält sich die Zeit unterschiedlich. Aber selbst wenn ich auf irgendeinem Fleck des Bahnhofs stehe und du direkt neben mir, verhält sich die Zeit dennoch unterschiedlich, weil du schließlich exakt da stehen müsstest, wo ich stünde, damit die Zeit für uns gleichzeitig besteht. Wenn ich das richtig verstanden habe.

Jule

Professional

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14

Monday, February 15th 2010, 10:50pm

Nein, jonny, das mit dem "gefrorenen Fluss" ist keine Ansichtssache. Einsteins Relativitästheorie relativiert nicht alles, sonst würde sie sich selbst relativieren. Die Subjektivität der Zeit lässt sich messen, ist intersubjektiv.
Es ist hier wichtig, dass Begriffe nicht durcheinander geworfen werden. Ansichtssache klingt für mich nach einer Meinung. Wenn man aber sagt, die Empfindung der Zeit ist subjektiv, hat das damit nichts zu tun, sondern ist ganz nüchtern und wissenschaftlich betrachtet eine Relation verschiedener Wahrnehmungen zueinander.

Und wenn du neben mir auf dem Bahnhof stehst, müssten wir die Zeit doch gleich empfinden, oder? Soweit ich weiß, tritt das nur auf, wenn man sich relativ zueinander bewegt.