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als bislang gescheitert betrachten darf man getrost die gängigsten planspiele wie? anders soll man es nennen gedanken? in den wind und kommt es tatsächlich darauf an (im vergleich zu gestern mag es wenig bedeuten) ob aus möglichkeiten realität wird besser man schlägt gleich einen bogen um solcherlei gedanken sperrgut & wendet die freiwerdende aufmerksamkeit der idee eines bildes zu von dem noch kein muster existiert (anders das notdürftige gegenlicht feucht eingefärbt und schweigsam bis zur unke...
staub der wie gelangweilt an frühen lichtresten klebt tagträume im fadenschein wird aus jedem atemzug das beharren auf (bitte noch einige) augenblicke während stunden warten geduldig & bereit für einen tag (und nur gelegentliches) gähnen zeugt von unsachgemäßem umgang mit der zeit beinahe wie gewollt: schemen beliebig austauschbar eindücke: dem miles & more konto gutgeschrieben bilder aus dem stehgreif zurechtgedacht verheißen schlagzeilen in xxl nur im ausnahmefall gutes ein spiel auf dessen au...
es scheint unumgänglich die grenzen des wahnsinns in einem fort neu zu definieren von müdigkeit überwältigt beziehungsweise geübt darin den eindruck zu erwecken setzt die zukunft ihren ruf als beschleunigerin der zeit aufs spiel mit jedem morgen an dem sie alles beim alten beläßt vielleicht fließt sie tatsächlich rückwärts bei dem versuch zwischen widersprüchen zu vermitteln aus welchem grund? sollte man es dem leben unnötig leicht machen wenn hinter geschlossenen lidern die bilder einer metamor...
es konnte (guten gewissens) nicht mehr daraus werden als ein unbeschwertes spiel in gedanken wenn es auch eines ausgemachten phantasten bedarf nie gemachten versprechungen aufzusitzen allerdings macht die zeit erfinderisch & imagination ist ein grundnahrungsmittel an dem sich selbst ein träumer stärken darf: verwackelte bilder fundstücke unzensierter erinnerung (die es beileibe nicht all zu genau nimmt mit dem eigenen wahrheitsgehalt) - wozu auch ? - handelt sich dabei doch um momente in denen m...
Hi erik, sehr bedrückende, sehr gelungene Kombination von Bild (Zeichnung) & Text. Beeindruckend!
die straßen vieler städte mit exotisch anmutenden namen .. . an den straßen häuser schulen .. . in frontverläufe verwandelt (in abenteuerspielplätze für abenteuerlustige gestalten so lange der rubel rollt setzen sie die dramaturgie des sterbens routiniert mediengerecht in szene) missionierungsbemühungen wo immer es am rechten glauben mangelt wird trotz aller appelle an die sparsamkeit nichts weniger als geknausert zugunsten eines unlauteren wettbewerbs ohne erkennbare gewinner – © 2010 versbrech...
Hallo babac, Quoted from "Babac" es würde mich interessieren, versbrecher, wieso du nichts den in prosa schreibst? was verleitet dich zu dieser Annahme?
man kann aus geringerem anlaß ins grübeln geraten darüber welchen preis die eigene seele wohl erzielen mag als die erinnerung an ein lächeln (wer dabei wohl mitbietet und wie viel (wenn überhaupt)) erstaunlich wie selten sie im laufe der zeit geworden sind die augenblicke ausgereifter ohnmacht und zunehmend fällt es schwerer den benötigten leichtsinn aufzubringen gegen die unablässig humorlos räsonierenden stimmen der vernunft (viel zu häufig überbewertet) bis als verbindung zur wirklichkeit led...
Hallo Alexa, vielen Dank für die Aufmerksamkeit, die du "nicht doch" gewidmet hast. Deine Version gefällt mir gut; allerdings verliert sich in dieser meine ursprüngliche Intention, nämlich nicht eine Situation beschreiben/bebildern, sondern den inneren Monolog eines lyr.Ich, das sich unschlüssig im Bett hin - & herwälzt, darstellen, was besonders in den beiden letzten Versen von S7 in einem resignierten Sich-Abwenden zum Ausdruck kommt. Es freut mich, daß dich der kleine Text zu deinen Gedankeng...
man kann sich selbst immer wieder zum narren machen um jede ungenauigkeit der realität ein eigenes gewese (daß der heutige tag nicht länger der gestrige ist zum beispiel) der zeit deshalb nichts mehr entnehmen wird daran keinesfalls etwas ändern wäre es auch nur konsequent ohne aussicht auf erfolg denn nicht ohne guten grund ist zeitlosigkeit ein privileg der gegenwart so lange niemand zu sagen vermag wohin das erste bestätigte wurmloch führt (good things come to those who wait wird die werbetro...
worten sollte man (wie?) mit bedacht (und?) argwohn begegnen diesem rast los durchge knallten haufen (was?) geselliger unwägbarkeiten die einen (wohin?) in die tiefste schlaflosigkeit treiben können (was allerdings alpträumen vorbeugt) und man möchte 1 einzigesmal mit ihnen in kontakt treten können und ungeschoren davon kommen at times they come in a wicked fashion nicht selten im aggregatzustand des rauchs um nichts und so läßt sich mit endlichen mitteln ein höchstmaß an verwirrung stiften (wen...
ein weiterer tag dem man nicht mit zu vielen fragen kommen sollte während er sich noch darum müht unbeschadet ans licht zu gelangen (im unklaren unter anderem darüber was aus ihm werden soll (solange es nicht die erhebung in den rang eines moralhüters sein muß)) zaudernd & beinahe als bestaune er heimlich das vorhandensein der dinge wie verkatert vielleicht hilft ihm irgendwer auf die sprünge . sonstwer © 2010 versbrecher
Hallo Marot, freut mich, daß dir diese kleine Momentaufnahme ein wenig Vergnügen bereitet. Deren Ziel war/ist es, in ihrer Kürze ein möglichst hohes Maß an Authentizität zu vermitteln. Die "heilige" spielt somit an auf die Vorstellung von der "Heiligen & Hure", die im lyr.Ich geweckt wird, während dieses & sein Gegenüber sich gegenseitig taxieren. Über das "sie" kann man sicherlich geteilter Meinung sein; hier soll es gezielt die angedeutete Ambivalenz unterstreichen, mit der das lyr.Ich die Sit...
Hallo Perry, Quoted from "Perry" etwas Spezielles allerdings nicht orten das dürfte auch schwer fallen.
unmißverständlich teilnahmslos von einem paar äuginnen begutachtet eine heilige möglicherweise die in teilzeit auf verwerflich macht die mundwinkel kaugummiverzerrt täuschen sie unnahbarkeit vor kleine siege: .. . nach erfolgter musterung keines weiteren blickes würdig © 2010 Versbrecher
Jupita wird´s auch kaum sein Herzlich willkommen & viel Vergnügen.
Hallo Erik, ich kann dir, was den Schluß deines Drabbles betrifft, nur zustimmen. Als ich den Text erstmalig gelesen habe, ist Unwohlsein in mir aufgekommen, du könntest zum Ende hin noch, sozusagen aus dem blauen Off, eine Erzählstimme einfügen, die dem Dialogischen deiner Arbeit viel genommen hätte. Nicht das gaanz große Kino, aber ich denke, du wirst den Text selbst eher als Übung angesehen haben
Hallo Candy, schön zu lesen, daß dir die Lektüre des Textes ein wenig Freude bereiten & dich (nicht allein) zu dieser Lesart inspirieren konnte.
gut wenn man dem üblichen wahnsinn ein paar gedankenlose worte abgewinnen kann in einem anfall schöpferischen unmuts einen weg heraus aus der langen weile schreiben verleumdungsversuchen des tatsächlichen zum trotz ungläubiges skizzieren jede einzelne silbe von der wirklichkeit emanzipiert
zerstörung lärm (gestaltlose verwirrung) betäubende collagen liefern erklärungsansätze aus sprachschutt: noch immer gilt wie bei allen monopolen auf objektivität der zufall als gestaltungsprinzip so schmerzhaft es klingt existiert vielleicht tatsächlich keine anders denkbare alternative