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Meldo

Trainee

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1

Sunday, July 31st 2005, 1:47am

Sinn des Lebens

Was glaubt ihr ist der sogenannte Sinn des Lebens oder gibt es ihn überhaupt? Ich hab irgendwann einmal ein paar Zeilen geschrieben es ist ne Frage nach dem Sinn des Lebens weniger Gedicht oder so einfach nur ein paar Zeilen:

Es heißt man erfährt den Sinn des Lebens an seinem Tod. Ist dann nicht der Sinn des Lebens zu erfahren was der Sinn des Lebens ist? Also ist der Sinn des Lebens, wenn mich nicht alles täuscht, der Tod, nur täuscht mich meistens alles.

Was ist eure Meinung?

Wickie

Trainee

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2

Sunday, July 31st 2005, 2:14am

Hmmm...
Also ich bin der Meinung, dass es keinen generellen Sinn des Lebens gibt. Das heißt, es steckt kein besonderer Sinn dahinter, dass wir Menschen !existieren!
Manche sagen , der Sinn des Lebens sei es, auf eben genau diese Fragen über den Sinn des Lebens Antworten zu finden...

Ich finde, man kann über dieses Thema nur spekulieren und Rätsel raten...deswegen sollte jeder Mensch den Sinn SEINES Lebens bestimmen und diesem nachgehen.
Der Sinn des Lebens ist für jeden Menschen individuell zu definieren.

Kiki

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3

Sunday, July 31st 2005, 12:59pm

Der Sinn des Lebens besteht darin, dass jeder seinen Sinn findet.
Never let their jealousy or disbelief be the reason you dont or wont try
Dont let the only time you ever really fly be the day u die.
Niomi McLean-Daley alias Ms.Dynamite

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4

Thursday, August 18th 2005, 8:41pm

Ich bin der festen Überzeugung, dass es der Sinn des Lebens ist, dass man glücklich wird und vorallem lebt! Was nutzt es, wenn man zwar lebt, aber immer erst über alles nachdenkt und so nie zum handeln kommt? Wenn ich immer nach dem Sinn des Lebens suche, werde ich dann nicht irgendwann blind dran vorbeilaufen, weil ich nur mit meinen Gedanken beschäftigt bin?
Das ist meine Auffassung vom Sinn des Lebens... Wahrscheinlich teilt sie kaum jemand... Aber ich habe den Sinn meines Lebens gefunden...

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5

Thursday, August 18th 2005, 10:13pm

Oder um gekürzt auszudrücken: Der Sinn des Lebens ist die Verwirklichung des eigenes Glücks. Wobei die Betonug auf dem eigenen liegt. Schließlich sind wir alle irgendwo Egoisten und wollen in erster Linie uns selbst glücklich machen. Mehr gibts da von mir nicht zu zusagen. Steckt doch alles drin...

poetress

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6

Sunday, August 21st 2005, 1:17pm

Sinn des Lebens?

hmmm,...
das ist eine gute Frage!
Eigentlich kann ich mich nur den anderen anschließen. Den Sinn des Lebens muss jeder Mensch selbst finden. Was jedoch der Sinn ist....?

Nun ja, ich denke, dass man ein glückliches langes Leben findet. Wir man allerdings ein glückliches Leben definiert, dass wird man wohl erst am Ende seines Lebens herausfinden. Denn ich nehme an, erst dann weiß man, ob man mit seinem Leben zufrieden war oder es hätte besser sein können.

Kai

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7

Sunday, August 21st 2005, 3:17pm

Naja, ob sich der Sinn des Lebens aus der Verwirklichung des eigenen Glücks oder dem Glücklichsein ergibt, wage ich zu bezweifeln.

Glücklich sein ist zwar ein nicht unerheblicher Bestandteil des "guten", angenehmen Lebens, der Sinn ergibt sich daraus aber noch lange nicht.
Es ist eine Krankheit der modernen Philosphie, aufgrund der Zentrierung des Denkens auf das Individuum, auch den Sinn aus dem Individuum selbst heraus kreieren zu wollen. So wird jedes Ergebnis zwangsläufig auf das Individuum selbst zurückgeworfen. Wünsche werden so in einen Sinnzusammenhang gesetzt, der ihnen schlicht nicht zusteht.

Sinn in seiner eigentlichen Bedeutung kann meiner Meinung nach nicht so konstruiert werden. Viel bedeutender sind dafür doch die "signifikanten Anderen" (Elias). Sinn ergibt sich im sozialen Kontext. Eben auch, weil Sinn zwangsläufig das Individuum transzendieren muß, sonst gäbe es ja Unmengen verschiedener Sinnkonstruktionen, die mit ihrem jeweiligen Träger aussterben - also ein temporäres Phänomen sind, die den Begriff "Sinn" auf den Inhalt von "erstrebenswert" reduzieren.

Was der Sinn des Lebens ist, kann ich zwar nicht beantworten, aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir nicht nur in uns, sondern auch um uns danach suchen sollten.
Homo sapiens non urinat in ventum.

apple

Unregistered

8

Sunday, August 21st 2005, 5:49pm

-

poetress

Intermediate

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9

Sunday, August 21st 2005, 6:03pm

Hallo apple,

genau so sehe ich es auch. Man kann immer erst im Nachhinein erkennen, ob man den Sinn gefunden hat oder nicht. Ich denke, man findet ihn irgendwann. Aber richtig danach suchen kann man eh nicht. Man sollte für alles offen sein und irgendwann trifft man auf den Sinn des Lebens. Erkennen wir man dieses allerdings erst später.

virus.13

Intermediate

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10

Sunday, August 21st 2005, 9:03pm

Hi Kai,


Quoted

Es heißt man erfährt den Sinn des Lebens an seinem Tod. Ist dann nicht der Sinn des Lebens zu erfahren was der Sinn des Lebens ist? Also ist der Sinn des Lebens, wenn mich nicht alles täuscht, der Tod, nur täuscht mich meistens alles.



Interessante Formulierung:

Anfangen möchte ich mit Nietzsche: "Wörter sind Metaphern, von denen man vergessen hat, das es welche sind." (Ich hoffe es ist halbwegs richtig, hab grad kein Nachschlagewerk zur Hand.)

Tod, Leben, Sinn, das sind starke Worte, Absolute, von denen jedes unendlich viele individuelle Bedeutungen in sich trägt.
So kann es sein, dass jeder etwas anderes versteht, wenn du ihn nach dem Sinn des Lebens fragst; beide Worte wurden durch die Geschichte der betreffenden Person in ihrem Inhalt geformt. Daher sagen viele, dass es ihnen reicht, ihren eigenen Lebenssinn zu finden. Es scheint unmöglich, einen Sinn für alle finden zu können. Du siehst es schon in dieser kurzen Diskussion. Die signifikanten Anderen können bei ihnen wichtig sein; und ich stimme zu, dass Sinn eine Sache des sozialen Umfeldes ist.
Darüber hinaus ist es nur Sprache. In einer anderen würden die Wörter vielleicht auch mit anderen Inhalten oder differenzierter dargestellt sein (z.B. sechs Wörter für Sinn).

Wenn ich die Worte so als abstrakte Konstrukte zum Verständnis der Welt betrachte, ohne jetzt davon auszugehen, was Nietzsche (auch nur ein Mensch) meint, stellen sich auch Fragen:

Gibt es den Sinn überhaupt? Wäre das nicht die Frage, die Suche nach dem Gott.
Gibt es das Leben überhaupt? Ist das die Unsterblichkeit, das ewige Sein?
Gibt es den Tod überhaupt? Das unendliche Nichts?

Erklärungen mit ebenso starken Wörtern (z.B. Glück/ das Glück). Ich glaube, da verirrt man sich noch tiefer in dem finsteren Wald der Abstraktionen.
Alle unsere Begriffe sind meiner Meinung nach Momentaufnahmen; Erklärungen, die sich nicht an die Zeit gebunden fühlen. Wenn man dann versucht, ein ganzes fortlaufendes Leben zu betrachten, kommt das Vokabular in arge Bedrängnis.
Begriffe sind entweder schwarz oder weiß, aber nie grau.
Meiner Meinung nach sind alle Gegensätze mit einander verbunden und die Mitte zwischen ihnen gibt den Worten einen besseren Klang, ermöglicht ein besseres Verständnis. (nicht Sinn, sondern die Mitte zwischen Sinn/Sinnlosigkeit)

Ausserdem:
Wie will man einen Prozess beobachten, in den man involviert ist? Das ist das, was apple ansprach und du in deiner Frage. Wir sind doch in ständigem Werden; wie kann man dort einen andauernden Sinn festlegen?

Die Suche nach dem Sinn als Lebenssinn gefällt mir gar nicht. Macht den Sinn irgendwie sinnlos.


Soweit erstmal.
LG virus

sanscryt

einfach nur franz

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11

Wednesday, September 14th 2005, 9:29pm

Was mir hier zuerst ins Auge stach, war der Komment von Kai, der meinte, es sei eine Krankheit der modernen Philosophie, dass man den Sinn des Lebens stets im Individuum selbst suche !
Da stellt sich weiter die Frage, wo will man ihn den sonst suchen ?
Es gibt doch nur den einen "Ausgangspunkt" von welchem man fundieren kann - nämlich das eigene Sein !
Aussagen wie "man sollte den Sinn des Lebens nicht nur in sich selbst suchen, sondern auch in seiner Umwelt", negieren sich von selbst, denn immerhin stellt das jeweilige Sein seine Umwelt ! Da-Sein sieht sich je in einem Wirkungszusammenhang / -kanon, welcher sich aus dem betreffenden Individuum und seiner Umwelt konstituiert
- somit ist diese also stest involviert ! Phänommenologisch gesehen, stellt das Da-Sein seine Umwelt und "bildet" sich aus dieser.
Weiter kommt man auch nicht umher zu diffenrenzieren, ob man den Sinn des Lebens nun ontisch ( das Da-Sein in seiner Umwelt) oder ontologisch (das "Reine"; das "Ursprüngliche") zu finden sucht.
Der Sinn des Lebens komt der Frage nach dem Sinn des Sein einer Meinung gleich, denn Leben ist Sein, und Leben tun wir alle. Warum soll man hier also nicht verallgmeinern können !?
Fundiert man aus ontologischem Aspekt heraus, kommt man sicher nicht umher, solche Banalitäten wie "der Sinn besteht darin den Sinn des Lebens zu finden", oder dergleichen zu argumentieren, denn, was will man auch sonst sagen von einer Sache, von der man doch gar nicht weiß als was man sie denn nehmen soll, denn man sieht sie stest nur im "Angesicht des Lebens" - dem Ontischen !
Hier kann man, wie ich finde, sehr wohl einem Sinn im Leben, also auch einen Sinn im Sein, finden.
Martin Heidegger nimmt es hier sehr streng, indem er den Sinn als das nimmt, was er im Sinne des Wortes bedeutet: Das, nachdem etwas funktioniert ! Nehme ich z.B. den Sinn der Zigarette welche ich grad rauche, so besteht ihr Sinn darin sie zu rauchen, denn als das funktioniert sie, aber auch nur für mich, denn wer sagt mir das nicht jemand anderes eine Zigarette als Blumentopf zu verwenden sucht !?
Es gilt hier nunmehr ein allgemeines Datum zu finden, ein Datum, mit welchen sich ein jedes Individuum identifizieren kann !
Ansetzen kann man hier mit der Frage, woraus sich denn das ergibt, aus welchen heraus wir den vermeintlichen Sinn zu suchen gedenken - die Geschichtlichkeit des jeweiligen Da-Seins !
Da-Sein ist je seine Geschichtlichkeit, denn wir bilden uns je aus dem, als was wir uns erfahren haben. Wir definieren uns aus unserer Vergangenheit, blicken aus dieser auf den Tod hinaus und wirken gegenwärtig ! Heidegger geht noch einen Schritt weiter und fragt, ob es denn nicht eine weitere "Verallgemeinerung" gibt. Jene Frage tut er beantworten indem er sagt, das der Sinn des Seins die Zeit ist, denn innerhalb ihres Rahmens passiert all dieses.
Zugegeben, das Faktum, dass der Sinn des Seins die Zeit sein soll klingt etwas eigenwillig, sieht man aber ein, dass die Zeit als der Faktor welcher all das stellt, ein "Leben beinhaltet", nämlich das des jeweiligen Da-Sein, kommt man wieder an dem Punkt an, an welchem man zu meinen glaubt, dass der Sinn des Lebens darin besteht seinen Sinn zu suchen.
Jedwedes "Leben" kann nur aus dem Aspekt heraus argumentieren, als was es das Leben, sein Leben, sieht - was auch sonst !?
Jede weitere Differenzierung würde eine Verallgemeinerung zur Folge haben, welche ja nicht gestattet ist, denn der Sinn des Lebens, bzw. die Frage nach diesem, soll ja Allgemeingültigkeit für sich beanspruchen !

Fakt ist: Ontisch kann man den Sinn des Lebens sehr wohl bestimmen, was aber ontologisch nicht möglich ist (meiner Meinung)!

Naja, mir qualmt der Kopf ! ^^

Lieben Gruß, sanscryt

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


Kai

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12

Thursday, September 15th 2005, 4:50am

Naja, Heidegger geht zwar einen Schritt weiter, aber eben nur einen halben. Der zweite Teil von "Sein und Zeit" wurde ja nie geschrieben, weil er selbst gemerkt hat, dass er sich da etwas übernommen hat.
Eine Kritik, die unter anderem auch von Marcuse geäussert wurde.

Phänomenologisch mag das, was Du geschrieben hast, schon stimmen (zumindest wenn man sich nur auf Husserl beruft).
Aber es ist ein kleiner Fehler drin: Das Da-Sein stellt nicht seine Umwelt. Sondern entwickelt im Kontakt mit der Umwelt seine Lebenswelt (in der man die Sinnkonstruktion wiederfinden könnte).

Wenn man die Frage nach dem Sinn nicht so versteht, die Ursache seiner eigenen Existenz zu ergründen, sondern die Sinngebung des Da-Seins, das, weil zwangsläufig vorhanden, nicht sein eigener Sinn sein kann. Sinn ist nicht per se vorhanden, er wird zugewiesen. Wir reden hier nicht von der Wahrheit (die meiner Meinung nach nicht existent ist; selbst wenn es sie gäbe könnten wir sie sowieso nicht als solche erkennen), sondern von einer (durchaus subjektiven) Zuschreibung von Sinn, mit dem die faktische Existenz zu füllen ist, um sie zu ertragen. Wenn man nun versucht, sich selbst Sinn zu sein, um sich selbst zu ertragen, ist das eigentlich unmöglich.

Mir qualmt jetzt auch der Kopf ... aber sei's drum, ein nettes Gespräch isses wert ;)
Homo sapiens non urinat in ventum.

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13

Monday, September 19th 2005, 3:30pm

Vielleicht liegt der Unterschied in zwei möglichen Aussagevarianten:

Das Leben hat einen Sinn.

vs.

Das Leben macht Sinn.

Das Leben per se ist sinnlos, es ist von Zufällen abhängig, möglicherweise zufällig ünberhaupt.

Aber da es nun schon mal da ist, möchte es nicht so ohne weiteres wieder gehen. Es ist gekommen, um zu bleiben. Die Selbsterhaltung ist ein Unterschied zwischen Lebewesen und nicht lebendigen Dingen.

Das hat noch immer keinen Sinn. Einen objektiven Sinn neben oder über dem Leben gibt es nicht. Selbst wenn es ihn geben sollte, wäre er für uns ohnehin irrelevant, nicht erkennbar, nicht verstehbar, nicht ausfüllbar...

Das Leben erfährt nur soviel Sinn seines Daseins, wie es selbst hineinlegt. Mensch kann sein Leben sinnvoll gestalten; Mensch kann Ziele verfolgen, in denen er Sinn sieht. Das Leben jedes Einzelnen hat für ihn genau den Wert, den er ihm selbst beimisst.

Für mich selbst sehe ich den Sinn nicht darin, dass er im Befolgen rein egozentrischer Inhalte, noch weniger in der Aneignung rein materiell fassbarer Dinge (allein) liegt.

Den über mich selbst hinaus gehenden Sinn des (menschlichen) Lebens sehe ich auch in seinem Fortbestehen, an der Zukunft und an Kindern, am Wunsch, etwas zu hinterlassen (dass mehr als das Konto und der Gebrauchtwagen ist, dass der Staat nachfahren-"Freien" Singles im Todesfalle abnimmt).

sanscryt

einfach nur franz

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14

Monday, September 19th 2005, 8:21pm

@Kai

Quoted

Aber es ist ein kleiner Fehler drin: Das Da-Sein stellt nicht seine Umwelt. Sondern entwickelt im Kontakt mit der Umwelt seine Lebenswelt (in der man die Sinnkonstruktion wiederfinden könnte).


Bin ich (beinahe) nicht der Meinung !
Die Umwelt des betreffenden Da-Seins bildet sich sinnlich aus diesem - logisch. Da nun aber das sinnliche Datum eines jeden Da-Seins stets nur das ist, als welches es IHM, dem reflektierenden Da-Sein, erscheint, bildet sich doch auch SEINE Umwelt. Umwelt umfasst stets alle Attribute welche dieser angehören, bzw. durch welche sich diese konstituiert.
Da nun dieses konstitutive Moment einzig dem entsprechenden Da-Sein entspringt, sieht der eine z.B. eine schöne Wiese, der andere aber eine schlechte Erinnerung. Naives Beispiel, was es aber meiner Meinung nach auf den Punkt bringt !
Arg hochgestochen könnte an auch in Kürze sagen:

Das physische Moment mag sich realer Sachverhalte betreffend nicht unterscheiden. Da sich dieses jedoch ein psychisches notwendig impliziert, denn durch dies konstituiert es sich mitunter, ist Welt samt aller seiner Attribute, wie sie dem Da-Sein erscheint auch nur für dieses als solche vorhanden.

Quoted

Wenn man nun versucht, sich selbst Sinn zu sein, um sich selbst zu ertragen, ist das eigentlich unmöglich.


Kommt lediglich auf den Definitionsrahmen an ! ^^

@Der von Langenau

Ich finde bis zu einem bestimmten Punkt kann man dem Leben schon einen Sinn abgewinnen, welcher Allgemeingültigkeit hat !
Nimm z.B.

- Fortpflanzung

- Selbstverwirklichung

- Streben nach Wissen

- Selbsterhaltung (unter Vorbehalt !)


LG, sanscryt

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


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15

Tuesday, September 20th 2005, 10:50am

@virus

Quoted

"Wörter sind Metaphern, von denen man vergessen hat, das es welche sind."

Kann es sein, dass Nietzsche von Wahrheiten sprach, die Metaphern sind?

@Sanscryt

Quoted

- Fortpflanzung

- Selbstverwirklichung

- Streben nach Wissen

- Selbsterhaltung (unter Vorbehalt !)


Ich sehe das als Teile des Sinns, den das Leben von sich aus in sich selbst hineinlelegt - damit macht sich das Leben zum Selbstzweck.

Quoted

Einen objektiven Sinn neben oder über dem Leben gibt es nicht. Selbst wenn es ihn geben sollte, wäre er für uns ohnehin irrelevant, nicht erkennbar, nicht verstehbar, nicht ausfüllbar...


Hätte das Leben einen allgemeingültigen Sinn, müsste er über diesem oder außerhalb dessen stehen - z. B. ein göttlicher Schöpfer, der das Leben zu einem ganz bestimmten Sinn und Zweck erschaffen hat.

Viele Grüße
Langenauer

This post has been edited 1 times, last edit by "Der_von_Langenau" (Sep 21st 2005, 4:19pm)


sanscryt

einfach nur franz

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16

Tuesday, September 20th 2005, 8:19pm

Gut, in gewissem Sinne mag ich dir recht geben, aber, um mal eine kühne These in den Raum zu werfen ^^ ...

gesucht ist der Sinn des Lebens ! Jeder von uns hat ihn, und jeder hat ihn nur für sich, denn jeder hat seinen Sinn seines Lebens.
Wenn nun ein jeder seinen Sinn seines Lebens hat, so handelt er stets um diesem nachzukommen - logisch ! Wenn er nun aber stets so handelt, als dass er seinem Sinn seines Lebens nachkommt, so verlangt er diesem wieder ein, bzw. das bereits angesprochene ("heideggersche") "das wonach etwas funktioniert" ab.
Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, und sich weiterhin auch im Klaren ist, dass der gesuchte Sinn des Lebens Allgemeingültigkeit haben muss, bzw. der kleinste gemeinsame Teiler sein muss, so finde ich

Quoted


- Fortpflanzung

- Selbstverwirklichung

- Streben nach Wissen

- Selbsterhaltung (unter Vorbehalt !)


gar nicht so abwegig !



Gruß, sanscryt

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


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17

Tuesday, September 20th 2005, 8:44pm

Quoted

Wenn er nun aber stets so handelt, als dass er seinem Sinn seines Lebens nachkommt, so verlangt er diesem wieder ein, bzw. das bereits angesprochene ("heideggersche") "das wonach etwas funktioniert" ab.


Heidegger bzw. seine philosopischen Ansichten kenne ich leider nicht, viell. verstehe ich deswegen auch diesen Satz nicht. Und wie kommt man zur Folgerung:

Quoted

Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, und sich weiterhin auch im Klaren ist, dass der gesuchte Sinn des Lebens Allgemeingültigkeit haben muss
?(

Gruß dvL

sanscryt

einfach nur franz

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18

Tuesday, September 20th 2005, 10:48pm

Quoted

das bereits angesprochene ("heideggersche") "das wonach etwas funktioniert"


siehe erster meiner Beiträge in diesem Thread !


Quoted

dass der gesuchte Sinn des Lebens Allgemeingültigkeit haben muss


Wenn es um die Frage nach DEM Sinn von Sein / des Lebens geht, dann muss dieser Sinn ja für uns alle gelten, denn er soll ja immerhin "das gesammte Spektrum" des Seins / des Lebens abdecken. Und aus genau diesem Grunde muss er allgemeingültig sein, denn nur etwas welches allgemeingültig ist kann dies in sich tragen !


Hoffe ich konnte dir helfen !


Gruß, sanscryt

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


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19

Tuesday, September 20th 2005, 11:17pm

Quoted

Das, nachdem etwas funktioniert ! Nehme ich z.B. den Sinn der Zigarette welche ich grad rauche, so besteht ihr Sinn darin sie zu rauchen, denn als das funktioniert sie


Und der Sinn des Lebens ist der, zu leben...?

Ergo ist, wenn man nicht den überlebendigen Schöpfer annimmt, der das Leben für sich mit einem eigenen Sinn geschaffen hat, das Leben Selbstzweck, mit allen verbundenen Konsequenzen wie der Arterhaltung, Selbsterhaltung usw.

Die Eigentümlichkeit des menschlichen Lebens ist der Begriff von der Zeit. Damit lebt der Mensch nicht mehr im zeitlichen Punkt, im Hier und Jetzt. Damit beurteilt er Vergangenes, extrapoliert in die Zukunft, spekuliert und sorgt sich und sucht Sinn...

Und er findet m. E. eben so viel Sinn (wahrnehmbaren "Gefallen", Erfüllung, "sinnliche" Erfahrung von Lebensfreude), wie er von sich hineinlegt und zu finden bereit ist. Den über"sinnlichen" Sinn zu sehen und zu verstehen ist doch an sich schon paradox, nicht?

Gruß
dvL

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20

Thursday, September 29th 2005, 9:30pm

der sinn des lebens ist gott anzunehmen den weg mit gott zu gehen und zu gott zurück zu finden durch jesus den erlöser sinn des lebens ist an ihn zu glauben und glauben daran das jesu für uns an kreuz gestorben ist somit erlangen wir ewiges leben

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