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TheOrigin

Trainee

Date of registration: Mar 23rd 2005

Posts: 45 wcf.user.activityPoints: 260

1

Thursday, April 21st 2005, 6:06pm

Utopia?

Auf einer Burg da lebt ne Maus
Ist auf der Flucht
Tagein tagaus

Die Katz vom Koch hat jede Nacht
denselben Traum
eh sie erwacht

Ein Tischlein herrlich gedecket
in der Mitt die
Maus verrecket

Viele Jahre ziehn ins Lande
es hält sie beid
die Freundschaftsbande
er allein
wacht, wacht, wacht
ich schlafe
sacht, sacht, sacht

This post has been edited 2 times, last edit by "TheOrigin" (Apr 25th 2005, 6:14pm)


Nitrogenium

Lyrisches Licht

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Location: München

Occupation: Student (Chemie), TUM

2

Thursday, April 21st 2005, 6:23pm

Hallo, TheOrigin.

Eigentlich ganz witzig, aber ich frage mich, warum Du es am Schluss auf einen Schlag abwürgst. Zumindest mir scheint die Geschichte noch lange nicht zu Ende, der Schluss kommt unvermittelt.

Ein paar Kleinigkeiten:
S2V1: "Die Katz vom Koch": Wie war das nochmal mit dem Dativ als der Tod vom Genetiv? ( ;) ). Besser wäre Die Katz des Kochs oder Des Koches Katz.

S3V1: Der Vers rumpelt (xXxXxxXx), und das wirft den Leser doch aus der Bahn. Vorschlag: Ein fein nach "üppig".

Ähnliches in S4V1: XxXxXxxX, Vorschlag: "ziehen" -> ziehn


Liebe Grüße
Nitro
"Ich wollte das schönste aller Leben führen, und jetzt hab ich sowas!"
Albert Weber

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TheOrigin

Trainee

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3

Friday, April 22nd 2005, 12:40pm

Hallo Nitrogenium,

erstmal danke für deinen Kommentar.
Du hast Recht, ursprünglich sollte es ein Fortsetzungsgedicht werden. Vielleicht mach ich das noch.

Zu deinen Anmerkungen:
„Die Katz vom Koch“ lässt sich aufgrund der Vokalgleichheit flüssiger lesen. Der Genitiv nimmt das einer Dichterin sicher nicht übel.

Die erste Strophe war die Grundlage für alle folgenden, was die Silbenanzahl betrifft. Für mich stellt ein solches selbst aufgestelltes Konzept eine Herausforderung dar.
Es stimmt, dass das Gedicht dadurch ein wenig an Harmonie verliert. Ich werde versuchen, es etwas auszugleichen.

Liebe Grüße
TheOrigin
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ich schlafe
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