Ich mal wieder ;)
Titel: Traumgestalten - Totentanz
Thema: Traumgestalten
Rubrik: Religiöses, Mythologisches, Glaube
Verfasser: Lotoreo
Totentanz - Traumgestalten
Der Sonne Licht färbt sich zu rot,
und bald schon wird sie untergehen.
Gar hart schon wird das Licht bedroht,
man kann kaum in die Ferne sehen.
Und die Schatten sinken nieder,
Nebel schlucken Bild und Ton.
Ferne tönen leise Lieder,
hier im Schatten nichts als Hohn.
Vergessen ist das Tageslicht,
befreit sind nun der Schatten Zeiten.
Die Dunkelheit zeigt ihr Gesicht,
und will nun ihre Tore weiten.
Wilde, fremde, dunkle Wesen
tauchen auf im Schattenspiel,
lange Zeit verbannt gewesen,
dort wohin kein Licht je fiel.
Nur kurz durch einen Blitz erhellt,
erscheinen grausige Grimassen.
Verzerrte Fratzen, grob entstellt,
sie gleiten durch die Nebelmassen.
Auf den Gräbern, auf den Särgen
liegt ein trüber Mondlichtglanz.
In den Tälern, auf den Bergen,
tanzen Geister Totentanz.
Und träge wogt das Nebelmeer
es scheint zum Leben zu erwachen.
Es fällt im Dunklen wahrhaft schwer,
noch klare Formen auszumachen.
Lautlos wirbeln all die Schemen,
tanzen durch die ganze Nacht,
Doch ein Ende muss es nehmen,
als der Tag letzlich erwacht.
Als erstes Licht die Nacht durchbricht,
ein Opfer machtvoller Gewalten,
verlöschen sie im Morgenlicht,
sind weiter nichts als Traumgestalten.
Mfg, Lotoreo ----> Elbisch: Florian!
Wenn Schwärze mich umhüllt,
kann ich ein Licht entfachen.
Doch was bleibt mir zu tun,
wenn helles Licht mich blendet?
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