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shuya

Trainee

Date of registration: Dec 23rd 2011

Posts: 32 wcf.user.activityPoints: 205

1

Tuesday, January 24th 2012, 6:53am

Für J.

den ausgefransten rockzipfel
noch immer in der hand
ich: nie der tolle junge, wild
oder verrückt genug einen
handstand zu wagen.

du entbehrst noch immer
jeder eleganz
hast auch auf mich all zeit
mehr zwischen die zeilen gefallen
gewirkt auch gewollt, gewusst hab ichs immer, nie gesagt, aller dings.

ist schon sinnlich
diese behäbigkeiten
aus dem zugfenster blickend
auf den monoblock - wie eingelassen, in die zugwand
haben nie freundschaft geschlossen mit
dem national. habe ich dich geweckt?
es tat mir nicht leid.
gäbe ich zu, sicher auf nachfrage
hätte ich einfach deine augen gebraucht.

und du, zappeltrine, nie bequeme haltung
mit deinem ständigen gehippel
und diesem ruhigen blick
hätte ich einfach behauptet: alles was du tust
ist doch nur wimperntusche.

Tamea

Professional

Date of registration: Apr 29th 2011

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2

Tuesday, January 24th 2012, 9:41am

hallo shuya...

gern gelesen. :-) du zeichnest eine tolle atmosphäre, danke!

du entbehrst noch immer
jeder eleganz
hast auch auf mich all zeit
mehr zwischen die zeilen gefallen
gewirkt auch gewollt, gewusst hab ichs immer, nie gesagt, aller dings.

frage: warum ist der letzte satz so lang geschrieben und nicht unterteilt?

gewirkt auch gewollt, gewusst hab ichs immer, > (besser vielleicht *jeher*?)
nie gesagt, aller dings.

auf den monoblock (wie eingelassen, in die zugwand) ich würde die klammer weglassen, dann wirkt es noch bildhafter.

nun genug genörgelt ..ich mag den text und auch die form.

lieben gruß
tamea

findefuchs

Intermediate

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3

Tuesday, January 24th 2012, 8:36pm

Hallo shuya,

eine wundervolle Beschreibung zweier unbeschreiblicher Menschen, lese ich hier. Du schreibst von ihrer vertrauten Fremdheit, ihrem Unvermögen, Verharken, Verwirren, irgendwie verknoteten Schicksalen und ihrem doch fast greifbar wirkenden, spröden aneinander Splittern. Jede Gleichung geht mit Null auf, jeder Gedanke neutralisiert den Vorigen. Sie, die er meint, sympathisch zu finden, mutet ihn alsbald sehr klar und in aller Härte, unbegreiflich fremd und fast "unnormal" an, wobei ihn diese Göre, die am Rockzipfel hing, andererseits echt berührt, aber gerade ihre Unzulänglichkeit, die er so glasklar feststellt, spiegelt ihm die Seine. Er kapiert in jedem seiner Gedanken über sie, dass ausgerechnet er es ist, der zu ihr passen würde, weil er ihr ähnelt und voll bitterer Selbsterkenntnis weiß, dass auch er nie "der tolle Junge" war. Das Selbstmitleid schlägt um in innerliches Aufgewühltsein, was der Text durch diesen langen Satz "gewirkt auch gewollt, gewusst hab ichs immer, nie gesagt, allerdings " sehr gut ausdrückt und unterstreicht. Der Protagonist, wohl sonst eher scheu, artikuliert - würgt fast - in einem ungewohntem Gefühlssturm dieses "gewirkt und gewollt"hervor: Gewollt gewirkt, hat sie immer - genau wie er selber. Es ist eine grausam deutliche Selbsterkenntnis, die ihn mit aller Macht trifft, obwohl er es "immer gewusst" hat. Gewissermaßen dient die Frau als Trigger.
Vielleicht, ja vielleicht - und da kommt wieder die Ambivalenz - denkt er fast zärtlich, wäre sie nicht so eine "zappeltrine",hätte womöglich sowas wie Wärme zwischen ihnen entstehen können, gar Nähe - zwischen ihm, dem gleich wieder vor Komplexen in sich Zusammenfallenden und ihr, wie auch immer sie war. Auch wieder stilistisch toll gemacht im Text: "hab ich dich geweckt? Da übermannt ihn das Gefühl von Minderwertigkeit mit dem Gedanken, er könnte so langweilig sein, dass sie ihm gar nicht zuhöre, sondern schliefe, obwohl er doch in diesem Zug an etwas so "Ungeheurliches" wie "sinnlichkeit" gedacht hatte..." Gerade dieses so seltene und ihm so wertvolle Gefühl schlägt in ihrem Unvermögen auf. Er hätte einfach" ihre "Augen gebraucht", dort, "aus dem Zugfenster blickend" - dann würde ihr Bild in ihm nicht einfach wie Wimperntusche zerlaufen. Und doch, weil er ist, wer er ist, widmet er ihr all diese Gedanken.

Sehr, sehr gerne gelesen.

finde
Auch wenn die Katz' gerade einen Kanarienvogel gefressen hat, kann sie deshalb dennoch nicht singen.

shuya

Trainee

Date of registration: Dec 23rd 2011

Posts: 32 wcf.user.activityPoints: 205

4

Wednesday, January 25th 2012, 1:21pm

Quoted

gern gelesen. :-) du zeichnest eine tolle atmosphäre, danke!
danke dir, meine Liebe.

Quoted

frage: warum ist der letzte satz so lang geschrieben und nicht unterteilt?
Ich arbeite gerne mit diesen sperrigen Sätzen, die den Lesefluß unterbrechen.
Das hat mehrere Gründe
- einmal entspricht es mehr "mir" so zu schreiben
- die Unterbrechung des gewohnten Flusses, verringert die Befriedigung, die ein Leser haben könnte, wenn er es flüssig lesen kann.
Warum ich ein gewisses Maß an Unwohlsein in Texte einbauen will, die sonst Bilder erzeugen, die im Grundsatz gut funktionieren?
Weil ich die Brücke zwischen Intellekt und Gefühl schlagen will, d.h. nicht, dass es mir gelingt. AAAber ich wills versuchen.
Das Gefühl das der Leser entwickeln kann, wenn er einen Text flüssig liest, kann sich nur in konkrete Gedanken verwandeln,
wenn der Zufall es so will und der Text irgendetwas im Leben des Lesers anklingen lässt.
Um dieser Zufälligkeit vorzubeugen, baue ich sperrige und unstimmige Passagen ein.
Der Leser ist fast zwangsläufig kurz vor den Kopf gestoßen - und schaltet zumindest kurz in einen bewussten Modus, der das Gedicht aufgrund seiner störenden Struktur versucht in seinem Aufbau zu analysieren.

Wie funktioniert deine Erinnerung? Wenn du einen alt bekannten Weg gehst und in Gedanken versunken läufst,
erinnerst du dich am Ende wirklich an den Weg oder erinnerst du dich an ein Gefühl?
Der Weg den du erinnerst, ist es der heutige, oder der gestrige, der heutig gemacht wird?
Wenn du gedankenlos über die Straße läufst
und ein Autofahrer macht dank dir eine Vollbremsung
und hupt wütend.
Ein Kind fällt hinter dir hin und weint.
Was braucht es um den alltäglichen Weg zu einem gegenwärtigen Weg zu machen?


Quoted

auf den monoblock (wie eingelassen, in die zugwand) ich würde die klammer weglassen, dann wirkt es noch bildhafter.
Ja, das ist ein eigentlich unnötiges Stilmittel.
Werde ich ändern.


Quoted

nun genug genörgelt ..ich mag den text und auch die form.
Das freut mich!
Danke dir (zum wiederholten male jetzt)

bisou,
Pascal

//

Quoted

eine wundervolle Beschreibung zweier unbeschreiblicher Menschen, lese ich hier. Du schreibst von ihrer vertrauten Fremdheit, ihrem Unvermögen, Verharken, Verwirren, irgendwie verknoteten Schicksalen und ihrem doch fast greifbar wirkenden, spröden aneinander Splittern.
Hallo findefuchs,
erst einmal hat es mich sehr gefreut einen so leidenschaftlichen Kommentar unter diesem Text von mir zu finden.
Als ich diesen Text für diese wundervolle Frau geschrieben habe,
hatte ich bereits ein Jahr lang immer wieder versucht den Menschen lyrisch einzufangen - und alle vorherigen Entwürfe gelöscht.

Es freut mich sehr,sehr,sehr,sehr, dass man den Text auf so unterschiedliche Art und Weise interpretieren und lesen kann
und das Jennifer und ich, so unvorteilhaft, so stark verunsichert erscheinen können und dürfen.
In all unserer Unentschlossenheit, in dieser Halbhöhe, die keine Beziehung ist und trotzdem eine
die Liebe ist und trotzdem kein Rausch, mehr das Knacken, die Inkongruenz wenn man im Radio zwischen
zwei Sendern steht und beide aufeinander prasseln, sich negieren, aushebeln
in die Unverständlichkeit
in die Bedeutungslosigkeit
in den "Monoblock"

ich für meinen Teil
ich natürlich
ich habe den Text nie so lesen wollen
und auch wenn er in die Richtung angelegt war, nur mit zärtlichen Gefühlen
und dem milden Lächeln
das man lächelt
wenn man die Macken eines Menschen schätzen lernt
darauf geblickt.

Und man will doch so gerne glauben sich selbst und einen anderen Menschen zu kennen!
Unser Dogma der stringenten Zeit, des roten Fadens, der nicht reißt.

Quoted

Das Selbstmitleid schlägt um in innerliches Aufgewühltsein,
Ich will es erzählen:
irgendwann wachte ich morgens auf und wusste, Jenny wird mich verlassen.
Ich wusste auch: sie hat mich betrogen, die Nacht davor.
Und ich bin mit folgendem Bild aufgewacht: ich werde im Sessel sitzen, ruhig
und sie wird mir die Geschichte erzählen
und dann wird sie mich verlassen.
Ich würde nur dort sitzen - ganz ruhig - und zuhören, mal nicken, mal lächeln, mal einwenden, mal zustimmen.
Dann würde ich ihr erzählen, dass ich mit diesem Bild aufgewacht bin und ich würde sie zur Tür begleiten.

Und so war es dann auch.

Diese seltsame Situation, die zwischen Machtverhältnissen, Selbstschutzmechanismen
und nackter Angst, vor dem eigenen Leben damals
(ein paar Jährchen ist es her)
so von uns erzeugt wurde,
wie eine Choreographie
dann abgetanzt
abgearbeitet, Schritt für Schritt, ganz fehlerfrei
ist für mein Leben
und für mein Schreiben
bis jetzt von großer Bedeutung.

Wie betrachten wir uns?
Was lesen wir in unsere eigenen Gefühle und Handlungen hinein?
Wie - und das vor allem - beschweren wir uns mit Bedeutungen
in der ständigen Angst uns aufzulösen und zu verschwinden?

Und wer spielt unsere Spiele mit, weil es für ihn/sie das eigene ist?

Diese Gedanken führen so weit!
Mit Schrecken und Interesse, diesem latenten Voyeurismus, blicke ich auf die Vergangenheit
und stelle fest: es gibt sie nicht. Alles passiert jetzt.
Ich stelle ferner fest: es verändert sich im großen und ganzen nichts.
Nur die Rollen tauschen sich.

Wo liegt die Beschreibung dieses Gefühls?
Wie lange, bis ich auf einen Text, ein Bild von mir blicke
und auf die Verknüpfungen die ich und andere damit verbinden
bis es Klick macht
und ein verstehen einsetzt?
(Wie lange, bis ich mir selbst erlaube aufzuhören - um dann endlich anzufangen)


Es gibt viel zu bedenken
lieber fuchs,
in diesem Sinne
mit verschmitztem Dank grüßt,
Pascal

findefuchs

Intermediate

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5

Wednesday, January 25th 2012, 7:22pm

Hallo shuya,
dieser, mir so neue und fremde Gedanke, eine Choreographie des Vergessens und Verarbeitens anzulegen und sie intellektuell abzuarbeiten, macht mich beinah sprachlos, besonders, weil ich daraus lese, dass Du versuchst, Texte so anzulegen, korrekt, "Schritt für Schritt".
Ich glaube nämlich, nur das schmerzende emotionale Durchleben, Durchkämpfen und Überstehen traumatischer Situationen bringt die Chance, sie loslassen zu können. Ohne diese Konfrontation mit "der vollen Breitseite" kann man lebenslang im Kopf hin und her analysieren, wird jedoch nie frei davon - aber das ist ja nur meine unbedeutende Meinung.


Gruß
finde
Auch wenn die Katz' gerade einen Kanarienvogel gefressen hat, kann sie deshalb dennoch nicht singen.

Tamea

Professional

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6

Thursday, January 26th 2012, 8:08am

lieber shuya,

***Warum ich ein gewisses Maß an Unwohlsein in Texte einbauen will, die sonst Bilder erzeugen, die im Grundsatz gut funktionieren?
Weil ich die Brücke zwischen Intellekt und Gefühl schlagen will, d.h. nicht, dass es mir gelingt. AAAber ich wills versuchen.***
es gelingt dir, das ist es was ich an deinen werken mag, das macht sie anderes und ja, man denkt nach.

***Wie funktioniert deine Erinnerung? Wenn du einen alt bekannten Weg gehst und in Gedanken versunken läufst,
erinnerst du dich am Ende wirklich an den Weg oder erinnerst du dich an ein Gefühl?***

ich kann all die bilder sehen und auch wahrnehmen, nur betrachtet ich die bilder immer aus neuen perspektiven und somit sind auch die gefühle stärker und schwächer. erinnerungen veränderen sich bei jedem einzelnen gedanken an sie, bis sie irgendwann doch verblassen.
also wenn ein autofahrer mich fast überden haufen gefahren hat, dann war ich sicher so tief in mir,das ich nicht mehr sagen kann wo ich grad war, :D
ich weiss was du damit aussagen möchtest. ich hab mir vor gar nicht allzulanger zeit darüber gedanken gemacht, warum man manchesmal so gedankenverloren ist, und dann urplötzlich aufschreckt und kein zeitgefühl hat. als wäre man kurzzeitig in ein schwarzes loch gefallen...
frage nun dich: unterliegen unsere gedanken unserem freien willen?

lieben gruß
tamea

shuya

Trainee

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7

Thursday, January 26th 2012, 10:07am

Quoted

ich weiss was du damit aussagen möchtest. ich hab mir vor gar nicht allzulanger zeit darüber gedanken gemacht, warum man manchesmal so gedankenverloren ist, und dann urplötzlich aufschreckt und kein zeitgefühl hat. als wäre man kurzzeitig in ein schwarzes loch gefallen...
frage nun dich: unterliegen unsere gedanken unserem freien willen?
ich glaube es kommt sehr darauf an wie man das definiert.
ich habe eine zeitlang in einer werbeagentur gearbeitet und dort gelernt, wie man die unfreiheit des menschen basis seiner bedürfnisse und engpässe ausnutzt. gedanken können gedacht werden, gedanken können einem aber auch passieren, glaube ich.

wir sind nicht frei - weder in unserer imagination, noch in unserem leben - weder unsere erziehung, noch unser staat, geschweige denn unsere bedürfnisse (seien es intellektuelle oder physische) sind auf das konzept von freiheit angelegt worden.
das heisst allerdings nicht, dass wir uns nicht freiheiten schaffen (können).
da liegt es am einzelnen zu definieren, was seine persönliche freiheit sein könnte..
es gibt momente in denen ich mich frei fühle und auch meine frei zu denken
das sind momente ohne ego, also in denen ich das ausschalten kann
und in denen ich mich für jeden einzelnen gedanken, für jedes einzelne gefühl
wahrhaftig entscheide und dem zustimme.
selbst wenn mich dann äussere einflüsse zu einem gedanken, gefühl, einer handlung "zwingen" oder "bringen"
entscheide ich mich vorher bewusst dafür diesen einfluss anzuerkennen
und auf ihn zu reagieren

ich glaube das wir das im grundsatz immer so machen, akzeptieren und entscheiden
ohne entscheidung kein gedanke, ohne entscheidung kein gefühl
aber ohne bewusstsein, kein bewusstsein dieser entscheidung, keine - fühlbare - freiheit.

und ja, ich denke es macht sinn suggestive breaks, betonungen, pausen und intentionelle irreführungen
in die lyrik
die photographie
die malerei und die ansprache zu legen.
es liegt am gegenüber diese zu akzeptieren oder zu negieren.
(oder diese passieren zu lassen, als könne man nichts für die eigene wahrnehmung)

immerhin ist das schreiben, das schaffen eine intention in sich,
die nicht frei ist, von ihrem grundstock her und für die man sich doch entscheidet
und so man sich für das schaffen entscheidet, das schaffende zu sein entscheidet
wieso nicht die intention dahinter transportieren, den leser manipulieren
auf die eigene art
und es diesem überlassen ob er sich darauf einlässt, oder einlassen kann, oder nicht.

liebe grüße (:

shuya

Trainee

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8

Thursday, January 26th 2012, 10:15am

Quoted


dieser, mir so neue und fremde Gedanke, eine Choreographie des Vergessens und Verarbeitens anzulegen und sie intellektuell abzuarbeiten, macht mich beinah sprachlos, besonders, weil ich daraus lese, dass Du versuchst, Texte so anzulegen, korrekt, "Schritt für Schritt".
nichts anderes kann die sprache
als choreographien abtanzen, die wir für sie legen,
alles stringent linear angelegte, dessen regelwerk eine "leserichtung" vorgibt.
so halten wir es ja auch mit der zeit.
ich habe zumindest diese überzeugung für mich entwickelt
und versuche damit zu arbeiten (:

Quoted

Ich glaube nämlich, nur das schmerzende emotionale Durchleben, Durchkämpfen und Überstehen traumatischer Situationen bringt die Chance, sie loslassen zu können. Ohne diese Konfrontation mit "der vollen Breitseite" kann man lebenslang im Kopf hin und her analysieren, wird jedoch nie frei davon - aber das ist ja nur meine unbedeutende Meinung.
los lassen, das ist denke ich ein guter begriff dafür.
ich weiß nicht ob es die volle breitseite braucht, aber es braucht zumindest akzeptanz, respekt & am ende einen haufen liebe
- keine analyse (die nur für zukünftige verhaltensmuster nützlich ist, nicht aber zur bewältigung) aber ich glaube auch nicht an kampf (für einen kampf braucht es kontrahenten die getrennt voneinander sind, eine erfahrung kann nur dann bewältigt werden, wenn sie voll und ganz dein ist und es nichts zu bewältigen gibt)
wohl aber kann der weg zur akzeptanz meines erachtens nach oft ein ziemlicher kampf sein
wir bauen ja einen haufen wiederstände auf demgegenüber. 10.000 OHM.

aber wieso sollte deine meinung unbedeutend sein?
zumindest unbedeutender als die irgendeines anderen menschen hier? (: das wage ich zu bezweifeln!

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