Gedichtewettbewerb: Station 4 - Blickkontakt
Hallo, meine lieben Freunde,
es zieht uns wieder weiter. Auch wenn ihr ein paar Gefühle an Hongkong verloren habt, glaubt mir: Leben wollt ihr hier trotzdem nicht! Es gibt immer auch einen Abschied, auf ewig halten unsere Augen diesen blinkenden Reklametafeln nicht mehr stand. Und wie ihr ja sicher schon gemerkt habt, liebt euch euer fürsorglicher Reiseleiter ja weiterhin aus vollem Herzen :-P
Nach langen Nächten und ein wenig Freizügigkeit (Erik hat sogar mit Kreditkarten um sich geschmissen) treten wir unsere Weiterreise zu einem etwas ernsteren Ort der Welt an. Ich will es diesmal kurz machen, um keine falschen Worte zu verlieren: Es geht in die Republik Botsuana im Süden Afrikas. Hier findet ihr ein anderes Bild von Zivilisation und Lebensstil. Es gibt nur wenig geteerte Straßen, es herrscht noch keine Schulpflicht und ein sehr heikles Thema ist leider auch die hohe HIV-Quote.
Oft schauen wir zu Hause in die Zeitung oder den Fernseher, können uns solche Lebensumstände kaum vorstellen, aber jetzt sind wir mittendrin und wollen nicht tatenlos rumstehen. Wie wollt ihr durch die Straßen laufen? Geht euch das, was ihr seht, nahe? Kann man nicht auch hier trotzdem glücklich und lebensfroh sein? Sicher, es gibt in vielen Haushalten noch keinen Strom und die Arbeit findet nicht hinter dem Schreibtisch statt, aber vielleich ist es ja auch so, dass wir einfach nur betroffen durch Dekadenz sind.. aber ob das eine Ausrede ist, sich selbst ein gesicherteres Leben zuzugestehen? Fragen über Fragen, auf die ich selbst keine Antworten habe.
Ihr werdet auf dieser Station auch in eine atemberaubende Tierwelt eintauchen können. Hier gibt es viele freilaufende Exemplare von unsere heimatlichen Zoobewohnern. Wäre ja beispielsweise auch mal eine interessante Sichtweise - hust. Über eure Themenfindung mache ich mir hier eigentlich wenig Sorgen, denn die Bandbreite ist groß. Ich bitte euch lediglich, dass ihr nochmal ein Gedicht verfasst. Der Gedanke in eurem Gedicht sollte aber abgerundet sein, so dass ich Dreimalnachfrager auch endlich verstehe, was ihr mir sagen wollt. Könntet ihr also bitte euer Poem (ha, seht, ich lerne dazu) so schreiben, dass erster und letzter Vers identisch sind. Danke abermals. Wir sind leider knapp im Zeitplan, in drei Tagen geht unser nächster Flug, seid bitte pünktlich.
Themengebiet: Republik Botsuana
Inhaltliche Bedingung: Gedicht; erster Vers ist letztem Vers des Gesamtgedichts identisch (rahmend)
Abgabetermin: Bis spätestens Dienstag, 13.12.11 um 23:59Uhr
Euer gespannter Reiseleiter
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.