Es geht wieder weiter, meine Freunde,
Jeder von euch konnte sich nun Gedanken über das Leben und die darin verborgenen Werte machen. Die Welt ist allerdings viel zu groß, um in einer Idylle erfasst zu werden. Schön - Tibet! Aber was passiert denn wirklich? Während einem der Sand durch die Fingerritzen fällt, müssen sich andere Menschen von ihrem geistigen Freiheitsgedanken losreißen, um für das tägliche Brot zu sorgen. Die Wirtschaft streckt ihre helfenden und schleimigen Arme aus, von denen jeder eine kleine Liebkosung abbekommt oder es zumindest versucht.
Wir fliegen nach
Hongkong und blicken in die angeblich freieste Marktwirtschaft der Welt, die gleichzeitig ihre Opfer fordert und wenige in den Reichtum katapultiert. Gleichzeitig gedeihen hier neue Architekturen und Lebensmöglichkeiten. Viele Leute zieht es in die Großstadt, welche nachts im Licht von riesigen, beleuchtenden Hochhäusern eine Zeit des Generationswechsels und der Werteumdefinierung mitmacht, einen neuen Anfang suchen. Ist es Geld, Hoffnung, Zukunftsaussicht auf ein erfülltes Leben?
Fühlt euch zwischen den Menschenmassen nicht sofort verloren, nur weil ihr nicht ihre Sprache sprecht. Man kann überall lachen, und genau euer Lächeln brauchen vielleicht viele. Wie wollt ihr diese Stadt kennen lernen? In einem Bordell am Straßenrand, an der Schulter einer trostlosen Mutter auf Jobsuche oder schaut ihr aus der obersten Etage des Big Business, Arm in Arm mit der Sekretärin, herab und amüsiert euch über die Ameisen?
Ich weiß, dass ihr in Tibet nicht gerade euren Trieben folgen konntet, deswegen würde ich gerne sehen,
dass ihr hier in Hongkong jemanden findet, der zumindest für eine Nacht an eurer Seite ist. Das tut euch sicher gut und wegen der eventuellen Umnachtung bekommt ihr diesmal auch gerne
vier Tage, bis wir wieder unsere Koffer packen.
Themengebiet: Hongkong
Inhaltliche Bedingung: Spontane Liebschaft (semantisch eingearbeitet)
Abgabetermin: Bis spätestens Samstag, 10.12.11 um 23:59Uhr
Euer neugieriger Reiseleiter
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.