Das ist ja lustig. Die zwei Zeilen hat ein Freund von mir vor ca einem Monat fast haargenau so in einem Gedicht als Schlusswort stehen. Dachte schon, ich hätte gerade ein komisches Déjà-vu
Zum Thema übrigens: Man kann diese Feststellung nicht oft genug sagen, denn wir werden überhäuft mit Menschen und Lebensmöglichkeiten, die uns in den Schatten stellen. Egal, was man übt und gelernt hat, auf YouTube findest du ein zehn Jahre jüngeres Kind, dass es schon besser beherrscht. Überall wird uns die Absolution vor Augen gehalten, bis man sich selbst schon gar nicht mehr richtig ernst nehmen kann in seinen Hobbys und Begeisterungen. Das Heftigste fand ich ja bisher diese Uri-Geller-Show: Ein Sender will Leuten tatsächlich verkaufen, dass sie aus sich mehr herausholen könnten, dass alle Menschen, die das nicht haben, eben "nur normal" sind. Und dann erlaubt der Fernsehsender dann sogar Tricks. Das ist ja unter aller Sau, für mich fast schon menschenverachtend, wie wenn man dir ins Gesicht schreit: "Du kannst gar nichts!" In diesem Sinne danke für die zwei Zeilen
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.