Friday, May 25th 2012, 4:25am UTC+3
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Und doch ist für mich dieses flüstern zu Gleisen, die keiner befährt meine Lieblingsstelle im Text.
), wäre auch eine Änderung desselben denkbar. Vll. solltest du deine Absicht da oben klarer beschreiben?Date of registration: Dec 15th 2006
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, denn ich mag dieses 'dicht auf die Pelle rücken' auch nicht und frage mich immer, warum sich die Leute nicht auf irgendeinen anderen Platz setzen, vor allem, wenn noch ganz viele andere Plätze frei sind. Ich mag es auch nicht, wenn sich an einer Kasse Menschen so nah an mich stellen, dass ich ihren Geruch wahrnehmen kann

. Das finde ich spannend, dass du den Text jetzt gebunden und ohne Strophen geschrieben hast. Da muss ich echt drüber nachdenken, gefällt mir, obgleich dann andere Kritiker wieder sagen könnten, du willst doch eigentlich gerade den Abstand der einzelnen Perspektiven deutlich machen. Wahrscheinlich ist es aber wirklich zu schwer nachvollziehbar, die Stimme in der ersten Strophe mit dem einen inneren, individuellen Willen des Platzanspruchs zu lesen. Ich hatte es als inneren Dialog gedacht, quasi, man denkt sich, was der andere denkt. Und dann kommt "eine Stimme die will". Das hat ja etwas Kindliches, auch Egoistisches, denn in keinem Zug oder Bus stehen ja die Namen der kurzweiligen Platzbesetzer markiert. Eigentlich sind so gesehen Busse und Züge öffentliche Räume. Das wollte ich irgendwie mit dem indivduellen Platzanspruch kontrastieren. Ich hatte gehofft, dass das auch mit der zweiten Strophe deutlich wird, in so 'ner Art Synapse die Verbindung zum Zug geschlagen wird, der ja während der Fahrt nur eine Richtung kennt.
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Quoted
Dieses begründende "denn" bei deinem Vorschlag gefällt mir nicht so ganz, weil ich damit befürchte, dass der Rhythmus der Zugfahrt und auch des Textes darunter leidet. Es stockt für mich irgendwie, auch wenn das zur Endstation passt. Es würde für mich die Wirkung des Wortes flüstern vernebeln. Das "bleibt dann nur" in deiner Version ergänzt ja dann dieses "denn".