du hast recht, ich habe gerade versucht, den anfang laut zu lesen und mich ungefähr ein dutzend mal verheddert!
nun, der rest ist natürlich teilweise auch aus unserem letzten gespräch entstanden; ich habe mir überlegt, was wohl passiert, wenn man die art des erzählens nicht in der anazhl der worte und der bilder reduziert, sondern auf eine bestimmte ebene (welche das auch immer sein mag); es würde dafür sorgen (so zumindest meine theorie), dass man klarer wird und einem trotzdem noch eine große anzahl an werkzeugen zur verfügung stehen würde; soweit so gut; beim schreiben selber bin ich dann bald drauf gekommen (ich habe hier als mittel meiner reduktion eine farblich-visuelle aufnahme angestrebt, wie dir evtl. aufgefallen ist), dass das mit der reduktion in diesen belangen einfacher gesagt als getan ist; wenn ich tatsählich nur weiß und damit assoziierbare begriffe verwende, dann passiert folgendes: ich reibe dem leser von anfang an mitten in meine absichten wie der clown den zuseher in die torte und ich verleihe dem ganzen einen so stark repetitiven charakter, dass die ganze geschichtsfärbung (no pun intended) verhindert, dass der autor sich wirklich frei durch die erzählstruktur bewegen kann; also habe ich begonnen zu variieren, die reduktion um eine spur zurückgeschraubt, versucht das spekrum etwas zu erweitern und dass weiß-nüchterne erzählen (habe ich auch in der satzstruktur versucht mit den aufzählungen und der reduzierten länge) um ein paar farbkleckse zu bereichern, um eben nicht zu sehr auf eine seite abzusacken aber trotzdem noch mit meiner theorie zu hantieren; und ich glaube, dass durch ebendiese verwässerung bei dir dieses angekramte gefühl entstanden sein könnte, es war nicht weiß, aber auch nicht braun, es war einfach nur eine unzahl an nüchternen betrachtungen deren roter faden einfach immer wieder durch andere sachen unterbrochen wurde und dich deswegen nicht mitnahm; natürlich gebe ich diesen versuch nicht so leicht auf und denke es ist vielleicht nur eine sache des tunings; ich spiele da jetzt noch ein bißchen ´mit rum;
also danke erstmal fürs lesen und rückmelden und unterstehe dich, zu meinen gschichten zu schnarchen (und es mir dann auch noch unter die nase zu reiben

) und fahr das nächste mal gefälligst UM die pappaufsteller RUM, sonst fällste nämlich durch die geisterbahn-prüfung und darfst nicht mehr rein
was wollte ich mit der geschichte sagen? das gleiche wie der protagonist am schluß: "Buh" (nämlich)
ne, schmäh ohne:danke fürs lesen und kommentiern!
lg
erik