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Daniel H.

Trainee

Date of registration: Jan 27th 2011

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1

Thursday, September 15th 2011, 9:52am

Zerrissene Flügel


inspiriert durch: bedtime-aviation by Rob Gonsalves

Zerrissene Flügel

Kälte tropft an mir herab
ich schwimme durch die Luft
Wenn Kinderseelen davon träumen
wach zu sein

Ich tauche in mein Leben ein
Staub zerfällt in Honigduft
Ohne Fragen
will ich mich gestalten

Und doch begegne ich noch immer
in meines Daseins Zimmer
Ecken, die den Raum
in Vereinsamung
halten
»Das Leben ist kein Argument; unter den Bedingungen des Lebens könnte der Irrtum sein.«
― Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft

Jule

Master

Date of registration: Jun 1st 2008

Posts: 533 wcf.user.activityPoints: 3,305

Location: Marburg

Occupation: Student

2

Thursday, September 15th 2011, 11:01am

Mir gefällt das Gedicht an sich sehr gut - das Reimschema gefällt mir besonders.

Die letzten zwei Verse passen rhythmisch aber leider überhaupt nicht und fallen aus dem Rahmen. Das Gedicht ist durchgehend betont-unbetont abwechselnd gehalten und erzeugt so einen tollen Lesefluss. Am Schluss bricht das total in sich zusammen und das klingt zugegebenermaßen ziemlich blöd. Das würde ich unbedingt noch ändern.

lg

Tamea

Professional

Date of registration: Apr 29th 2011

Posts: 191 wcf.user.activityPoints: 1,115

3

Thursday, September 15th 2011, 11:04am

hallo daniel,

dein gedicht ist vom wortklang sehr schön gehalten. auch deine bilder ziehen vor meinem inneren auge. gern gelesen.

das bild welches dich hat inspiriert, ist allein betrachet zum täumen. dein gedicht darunter macht nichts kaputt es fügt sich dem zu.
doch hätte ich gern deine zeilen neutral gelesen.

gruß

tamea

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