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Raul

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1

Sunday, June 26th 2011, 9:35am

Nur mal so für den Hunger zwischendurch als Anregung

Müsli-Riegel...

Eben in Kürze mal so als Anregung für die Chefkritiker hier. Ich finde es unglücklich, wenn seichte Kritiken ohne weitere Begründung geäußert werden wie:
1. "Der Text ist mir zu wenig verdichtet."
2. "Das ist zu eintönig repetitiv."
3. "Der Text läuft nicht stringent auf ein Ende hinaus."
4. "Die Sprache ist mir zu abgehoben für das lyrische Ich."

etc.

Ich finde, man muss als Kritik keine neuen Romane schreiben, aber ein wenig intensiver darf die Beschäftigung mit Texten schon in der Regel sein, ganz gleich ob positiv oder negativ. Mein Wort zum Sonntag..., nicht nur wegen meines Muschelsuchers sondern auch wegen diverser anderer Textkritiken hier zu anderen Autoren... :) :)

franz

einfach nur franz

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2

Sunday, June 26th 2011, 10:22am

Tagchen Raul,

na deine Abstinenz hat ja nicht lange angehalten, gell!?
Das Thema welches du hier in den Raum stellst, ist nun (leider) kein neues Thema. Das Leider steht hier in Klammern, da es mich eigtl nicht juckt.
Kritiken solcher Art sehe ich nicht mehr so häufig wie vor anno schießmichtot und wenn ich mal das Glück haben sollte, an solch Fähigkeiten zu geraten, dann frage ich einfach nach und gut ist. Außerdem fällt mir auf, dass solcherlei oft von Newbies verfasst wird, die es vielleicht noch nicht besser wissen.
Vonnem schlechten Tag den wir alle mal haben reden wir erst nicht.

Wenig Rede, weniger Sinn: weiter Müsli essen und den Kram hier Kram sein lassen!

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


Marot

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3

Sunday, June 26th 2011, 10:23am

Quoted

Mir ist es auch zu lang und zu wenig verdichtet. Einige Stellen sind gut gelungen, gerade der Anfangssatz, aber das Thema wird sehr schnell klar und dann dreht sich der Text ein wenig im Kreis.


na wenn du schon zitierst, dann aber doch bitte den ganzen Zusammenhang. Auch bei Erics Kritik proglamierst du einen Satz, obwohl da noch ne längere Erläuterung folgt.
Gleichzeitig höre ich kein Wort von dir über die eindimmensionalen Lobhudeleien, die sonst noch so in deinem Faden stehen.
Klar, manchmal kritisiert man etwas knapp, aber jetzt mal die andere Seite der Medallie:
Ich lese zum fünzigsten mal einen Text von jemandem mit dem selben Problem und dann ist es auch noch ein Problem, das nichts mit Talent sondern mit mangeldem Fleiß zu tun hat.
Da schreibe ich doch keine seitenlangen Analysen zu, sondern zeige einfach mit dem Stock zielgenau auf die Schwäche.
Generell habe ich mir angewöhnt mehr zu Gedichten zu schreiben, die mir gefallen, als zu welchen, die mir nicht gefallen. Ich opfere noch nicht meine Zeit für irgendeinen halbgar dahingeschmierten Mist, wenn ich sie für das Loben eines wirklich sorgfälltig gearbeiteten Textes aufwenden kann.
Das einzige Argument für längere Kritiken wäre, dass ich dem anderen noch etwas beibringen will, aber so arrogant bin ich dann doch nicht. Ich kann niemandem etwas beibringen, ich kann nur sagen wo ich finde, dass ein Text krankt. Wenn das eben mal die mangelnde Verdichtung ist, sage ich das. Dies dann ewig auszuformulieren bringt dem Schreiber dann auch nicht mehr. Mangelnde Verdichtung ist mangenlde Verdichtung. Ich denke darauf lässt es sich verdichten :)
Gruß marot
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Erik R. Andara

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4

Sunday, June 26th 2011, 10:28am

Quoted

schwer eintönig repetativ; die einzelnen bilder zerfleddern mir auch zu sehr, als dass sie wirkung entfalten könnten;
toter wind - bespannte gelenke - heisse sonne - muschelsuche - mit der vergangenheit abschliessen; und das nur in drei versen, ohne zu synchronisieren; und dann die aussenseiterrolle und die glücklichen nachbarn - nö, zuwenig authentisch, so empfindet man nicht, nur wenn man seine gefühlswelt irgendwie elaboriert mitteilen und kleiden möchte; möglichst verschlüsselt noch dazu und aber leicht entschlüsselbar gleichzeitig;
nö, kein text für mich;

;)

Quoted

also ich finde den text nicht sonderlich gelungen; er hat zwar ein paar lichte momente, wie lyrikel richtig festgestellt hat, aber im großen und ganzen sind die bilder und -konstellationen eher abgedroschen und es mag keine rechte stimmung aufkommen; ein bisschen zu sehr zusammengebogen und passend gemacht;
durchschnittlich; maximal;

sagte ich übrigens zu meinem eigenen text und meinte es auch so;
nur um zu zeigen, dass es um texte geht und um sonst nix, ausser vielleicht um subjektive wahrnehmung; das darf man alles nicht so persönlich nehmen;
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Raul

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5

Sunday, June 26th 2011, 11:23am

Hallo Franz und ihr anderen Antwortenden,

Abstinenz bezog sich vor allem auf eigene Texte, die ich in der Regel durch meinen Geist schaffe - daher gesitieg Abstinenz. Nett, dass du an meinem Leben so teilnimmst. :) Sei aber getrost, bin morgen wieder längere Zeit auf Achse und langweile deine Augen mit vier Buchstaben nicht länger.

Was ich sagen wollte, ist, dass einem geschriebenen, künstlerischen Text hier vordergründig mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als der eigenen geschriebenen Kritik an diesem Text. Dabei sind es doch beides Texte. Ich nehme hier gar nichts persönlich, aber ich finde, dass auch Kritiker etwas Acht auf die Qualität ihrer Kritik geben sollten, wenn sie Texte kritisieren.

Marot

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6

Sunday, June 26th 2011, 11:28am

Und ich finde das die Menschheit weniger Co2 ausstoßen sollte und aufhören sollte radioaktiven Müll in unsere Muttererde zu kippen.
Wenn ich jetzt allerdings sage: Raul, du speziell fährst zu viel Auto und benutzt zu viel Atomstrom, dann sollte ich das denke ich begründen können und dann auf deine reaktion eingehen können
Wer eine Diskussion beginnt sollte sie auch führen.
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Raul

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7

Sunday, June 26th 2011, 12:16pm

Gut Marot,

dann verdichte ich einmal meine Anregung. Gedichte haben natürlich etwas mit Verdichten zu tun, wenn man aber meinen Muschelsucher betrachtet, so hat der doch einen klaren Ort und eine klare Situation. Und er handelt zum Schluss klar, weil er sich eingräbt und als Muschel eben die Beachtung finden möchte, die er als Aussortierter lange nicht mehr genießt. Was ist daran bitte schön nicht verdichtet? Mir kommt auch zu kurz, dass ich eine andere Textart als andere gewählt habe. So ein eher epischer Text lässt sich trotz größerere Textspielräume nie so gestalten wie ein lyrischer Kurzweil-Text. Im Wettbewerb war es aber absolut erlaubt, unterschiedliche Textgattungen zu wählen. Trotzdem kam auch die Kritik auf: Der Text ist mir zu lang. Das finde ich dämlich und zeugt ja erst einmal nicht von einer qualitativ intensiven Beschäftigung mit dem Text. Textlänge ist und kann kein Kriterium sein, wenn der Wettbewerb offen ist. Dass der Text für den einen oder anderen langatmig wirkt, kann ich als Kritik annehmen, obgleich ich auch hier das Gefühl habe, ein bisschen das Opfer der eher kurzen Wettbewerbstexte zu sein. Was das anbelangt, habe ich jetzt also die Kritik in deinem Sinne geführt. Aber ich gehe noch weiter, schließlich war ich bis gestern außer Haus war und konnte so auch keine Kritik an den Texten äußern geschweige denn an der Wertung teilnehmen. Aber dann nehme ich mir mal den Gewinnertext kritisch vor:

Mal vorab: Ich finde ihn nicht gut:

Der Titel "Zeitgeist" scheint stimmig mit einem leeren Zirkusszenario zu sein, aber was sollen die Gondeln und das Licht am Ausgang in einer Nacht? Licht am Ausgang macht ja nur Sinn, wenn Leute gerade die Veranstaltung verlasssen, aber es gibt ja keine Nachtveranstaltungen von Zirkussen, weil das Zielpublikum eher Kinder sind. Die schlafen nachts. Kein Zirkus im Freien lässt dabei den Ausgang beleuchtet. So weit so gut. Dann kann man mit gnädiger Einstellung zum Text immerhin sagen, etwas Surreales wird hier geboten. Aber Zeitgeist ist nie surreal. Die Sprachebene passt hier überhaupt nicht zur Inhaltsebene, und wenn ich dann noch an die Begriffe Behutsamkeit und Park denke, sehe ich überhaupt keine Klammer. Der Hammer ist für mich der Begriff - das filligrane Gesicht eines Clowns. Der Beobachter kann mitten in der Nacht im Lichtkegel des Ausgangs noch das filigrane Gesicht des Clowns erkennen. Herzlichen Glückwunsch zu solchen Augen. Wenn ich etwas Filigranes in einem Gesicht beobachten will, dann meine ich damit alle Ebenen des Gesichtes und alle Gesichtszüge. Dafür brauche ich optimale Lichtverhältnisse, aber doch bitte schön nicht die Nacht. Aber das ist ja alles Geschmackssache. Mich verwundert eben, dass ein Text mit solch krytischem Zwang hier so viele Stimmen bekommt.

Sollte ein Clown gemeint sein, der nicht zum Zirkus gehört, sondern zum Park, frage ich mich, warum Alexa den Text dann so auf das Standbild einer festen Örtlichkeit zugetextet hat. Für mich ist das alles nicht stimmig. Trotzdem natürlich Glückwunsch, Alexa.

Erik R. Andara

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8

Sunday, June 26th 2011, 12:56pm

also gehts jetzt doch um konkrete kritik an konkreten texten, oder was?
warum sind denn dann rechtfertigung und erneute kritik nicht dort, wo sie hingehören? nämlich unter den entsprechenden texten - sondern hier, in einem gesprächefaden, der sich ja eigentlich der kritiklosigkeit der kritiker hier (der chefkritiker wohlgemerkt - nachdem ein auszug einer meiner kritiken gebracht wurde, finde ich das ganz aufregend - ich war noch nie chef von irgendwas) verschrieben hat?

also - nicht etwas als allgmeines gespräch tarnen,das sich beim nachhaken dann als ganz konkretes anliegen am eigenen text und dessen bewertung aufhängt; und dem unverständnis, das ein anderer text gewonnen hat; DAS ist verwaschene und irreführende kritik an etwas, das gar nicht benannt wird; das drumherumreden um den berühmten bei!
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Raul

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9

Sunday, June 26th 2011, 2:17pm

Nein Erik,

das hast du leider nicht verstanden. Das, was ich hier an Kritik geübt habe, ist an die Kritiker gerichtet, die mal mehr oder mal weniger Kritik an Texten üben und dabei schnell vergessen, sich einmal Gedanken über den Gegenstand und die Qualität ihrer eigenen Kritik zu machen. Ich habe das einmal an den Wettbewerbstexten festgemacht und meinen Text und den Gewinnertext damit exemplarisch miteingenommen. Ich hätte auch den deinen nehmen können, wenn man genauer erfahren würde, wer genau welchen Text geschrieben hat. Marot hat mich aufgefordert, die Kritik nicht nur anzuzetteln, sondern sie auch durchzuführen. Das kann man nur an Beispielen, und da ich wie andere am Wettbewerb teilgenommen habe, darf ich das [b]an dieser Stelle [auch äußern. Ich finde die Kritiken zu Alexas Text erstaunlich oberflächlich. Beinahe alle haben irgendetwas hinein gedichtet, was der Text einfach nicht hergibt. Bei mir wiederum war der Text von Beginn an zu klar. Diesen Schluss gibt auch mein Text nicht her. Das ist alles sehr seltsam.

Das ist auch in Ordnung, Erik, dass du deinen eigenen Text so kritisierst. Trotzdem verstehe ich deine Kritik selten. Und eigentlich können wir doch alle nur lernen, wenn wir die Kritiken der anderen auch verstehen. Ich habe hier also an konkreten Beispielen deutlich gemacht, was ich an der Kritik von Kritikern nicht verstehe. Ich kann falsch liegen, aber ich muss doch in einem eigenen Gesprächsfaden sagen dürfen, dass ich etwas an bestimmten Kritiken nicht verstehe. Mein Favorit wäre besonders nach der hier geäußerten konstruktiven Kritik im übrigen Ein Abend gewesen. Ich könnte das jetzt genauer begründen, mache das aber wenn Zeit ist, unter dem Text. Ich bin ja lernfähig.

Und Franz, mein altes Hofgebräu! Mit einem Muesliriegel kann ich gern Kram Kram oder Rapsfelder Rapsfelder sein lassen. Ich finde es sowieso gut, wie du dich hier einbringst, zumal du meines Wissens gar keinen Text in den Wettbewerb eingebracht hast. Ätzen kann hier jeder mal :) , aber ich denke, wenn man noch nicht einmal erfährt, wer genau welchen Text hier im Wettbewerb geschrieben hat, kann man das hier auch demnächst sein lassen.

Erik R. Andara

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10

Sunday, June 26th 2011, 3:11pm

Quoted

Das ist auch in Ordnung, Erik, dass du deinen eigenen Text so kritisierst.

Das will ich ja wohl hoffen!
„Ein vornehmer Mensch tadelt sich selbst, ein gewöhnlicher die anderen.“
(Konfuzius)

Quoted

Trotzdem verstehe ich deine Kritik selten.

Was du nicht sagst...

Also, nur um nochmal deine Grundaussagen zusammenzufassen: du verstehst eigentlich nicht, das alexas Gedicht gewonnen hat, weil alle, die ihn gelesen und für ihn gevotet haben, eigentlich nur was reingedichtet haben, was gar nicht da ist. Und sowieso haben Kritiker hier (zumindest einige) keinen blassen Dunst, weil dein Text eigentlich viel mehr hergibt, als die Meisten darin sehen (zumindest die, die sich dazu geäussert haben). Dazu kommt noch erschwerend, dass die, welche deinen text kritisert haben sowieso nicht inder Lage dazu sind, qualitativ hochwertige Kritiken zu schreiben, was die Kommentare unter deinem Text relativiert und du sie daher nicht anerkennen kannst. Wozu macht das dich in dieser Argumentationskette, die von sich gibt, das niemand einen guten text erkennen OdER fachgerecht kommentieren kann?
Unf bevor du dich hier sträubst: ich habe nix aus deinen Aussagen verdreht oder aus dem Kontext gerissen, sondern nur zusammengefasst!

Quoted

Und eigentlich können wir doch alle nur lernen, wenn wir die Kritiken der anderen auch verstehen.

Jo, dazu muss man auch versuchen, sie zu verstehen. gegebenenfalls anchfragen, wenn manwas nicht verstanden hat.

Quoted

wenn man noch nicht einmal erfährt, wer genau welchen Text hier im Wettbewerb geschrieben hat, kann man das hier auch demnächst sein lassen

warum jetzt?

mfg
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Raul

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11

Sunday, June 26th 2011, 3:40pm

Genau, Erik. Ich habe mit meiner Kritik oben gesagt, dass ich einige Kritiken nicht verstanden habe. Und ich habe mich auf Texte bezogen, die positiv und negativ kritisiert wurden, aber bei denen keiner versucht hat, mal vom Ansatz her den Gesamtext zu fassen. Es waren immer nur erste Sinneseindrücke. Zum Teil gleiche Kritiker, die ja sowieso meines Erachtens nicht kritisieren können, gar nicht dazu fähig sind, haben unter Marots Gedicht tolle, textgebundene Kritiken geschrieben, sich wirklich in den Text eingelesen. Trotzdem kommt der Text relativ schlecht weg. So viel zu meiner persönlichen Arroganz, die du mir ständig andichten willst. Macht aber nichts, kann ich mit leben. Ich will hier keinen abwerten, nur möchte ich verstehen, wie man einem Text, den man so unterschiedlich lesen kann wie Zeitgeist nicht den Vorwurf machen darf, dass eine Verdichtung fehlt. Natürlich kann ein Text im Rahmen vielfältig interpretierbar sein. Das muss erst einmal nicht gegen den Text sprechen. Für mich aber spricht nichts für einen Text, wenn der mit jedem Wort neue Rätsel schafft. Da stören mich schon die Gondeln, die ich eher einem Skilift als einem Park zuordne. Aber gut, dann eben Park. Was für ein Park? Euro-Disneyland oder Freizeitpark Brühl. Okay. Nachts mit einem Clown am Ausgang? Und dann noch ein Beobachter, der das filigrane Gesicht eines Clowns erkennen will? Verratet mir doch dann, was Zeitgeist, Behutsamkeit und Park damit zu tun haben? Und welches Bild der Text genau transportieren soll? Ich raffe das nicht, und das mag an mir liegen. Und jetzt ist für mich Rapsfeld - Ende Gelände. :)

Babac

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12

Sunday, June 26th 2011, 9:28pm

alexas gedicht ist fast wie eine knetmasse, ein jeder, der damit spielt, kann sich selbst was daraus formen, was ihm gefällt. der vordergründige gedanke ist ja, wie schaffe ich es, eine breite masse von lesern, die ja alle unterschiedlich ein gedicht intepretieren, an meinem gedicht, interesse zu wecken? und alexa präsentiert uns ein gedicht, das eben diesen gedanken erfüllt. sie lässt uns raum, weiß gott was unter dem clown zu denken, was wiederum heißt, dieses gedicht lebt von unserer fantasie.
im gegensatz zu den anderen gedicht - wie morgengrauen z.b. - das ja, von oben herunter nach einem schnürchen geschrieben ist, und mit einem schluss endet, das auf die leser zielt, die die gleiche erfahrung wie das li. gemacht haben, um zu punkten.

grüße,
babac

Alexa

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13

Sunday, June 26th 2011, 11:20pm

Danke, Babac. :)

Quoted

weiß gott was unter dem clown zu denken

Der Clown (und auch noch anderes) sollte hier tatsächlich die Fantasie des Lesers anregen. Im schlimmsten Fall, dachte ich, wird er nur einfach gesehen, wie du, Raul , ihn sieht, und jeder müsste sich dann eben sein eigenes Bild von diesem "Park" machen. Im besseren Fall sollte er u.a. für die Zerbrechlichkeit und dadurch lächerliche Kürze der Zeit stehen.


Zu dem ursprünglichen Thema dieses Threads häng ich mich mal an Marots und Franz Kommentar. Das trifft so ungefähr auch meine Meinung dazu.

L.G. Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Raul

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14

Monday, June 27th 2011, 9:00am

Gut, gut. Dann muss ich mit der Knetmasse von Texten leben, die so dehnbar sind, dass für jeden immer etwas dabei ist. Bevor ich fahre und wieder auf Achse bin, gebe ich euch dann hier noch eine Denkaufgabe per Text. Wer sich an die Interpretation dieses Textes wagt und diesen Text im Verständnis auflöst, bekommt von mir wirklich eine Belohnung, versprochen! Begriffe waren Behutsamkeit und dazwischen. Bis dann und viel Spaß!

hohlräume

zahnstocher kreisen
fingergewölbt
mal in linien
gleich autobahnen
ein gesicht
flieht

Marot

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15

Monday, June 27th 2011, 9:51am

Weist du Raul, über den Wert einzelner Dichtung zu streiten ( oder auch über die Korrektheit von Kritiken, um das Thema noch mal alibiweise zu bemühen) ist völlig sinnfrei.

Es gibt große deutsche Dichter, die ich nicht lesen kann, ohne Ausschlag zu bekommen, wie etwa Gottfried Benn oder dieser unsägliche Rilke, und dann widerum gibt es Leute die allen ernstens Erich Kästner nicht für den besten aller Dichter halten. Verückt ist das.

Klar in einer gesunden Welt voller echter Lyrikkenner hätte ich diesen Wettbewerb 12:0 gewonnen :D aber die Welt ist voll mit komischen Leuten die sich erdreisten ganz andere Ansichten zu Dingen zu haben als ich. ( Ich meine es gibt heute noch idioten die tatsächlich glauben, Atomstrom sei unverzichtbar)
Ich will damit sagen, dass man über Dichtung nicht sinnvoll streiten kann.
Alexas Text ist auch nicht gerade meine Idealvorstellung von Dichtung. Zu interpreationsschwanger, zu selbstverliebt, aber die Leute stehn auf sowas und schlecht gemacht ist das Ding nicht.

Es ist also in diesem Fall geboten, den eigenen Geschmack ein wenig hinten anzustellen und etwas Größe zu zeigen, anstatt hier wie ein beleidigtes Kind herumzumeckern.
Nächstes mal gewinne bestimmt ich, dann ist die Welt wieder im Lot :D

Friedensgrüße marot
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Raul

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16

Saturday, July 2nd 2011, 10:05am

Es gab glücklicherweise nie einen Krieg, Marot, wobei Kriege naturgemäß immer mit Worten anfangen. Ich wollte ja nur etwas über Kritik und Kritiker sagen, denn über den Wert einzelner Dichtungen zu streiten, ist nicht sinnfrei sondern sinnvoll. Sonst würden wir ja hier nur Selbstverherrlichungsboxen haben, und da hätten wir übrigen User gegen Alexa und dich ohnehin keine Chance. :D Ich bin sicher, dass es auch diesem Umstand geschuldet ist, dass Alexa etwas später Zugluft hereingelassen hat.

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