Erwachen
Die sonnenlichte zeit liegt frei gebunden
Und wurzelhälse füllen ihre bahnen
Die schlief und träumte grünt uns nun die stunden
Und weich erwacht die welt und alle ahnen
Sie tönt bald immer früher in die lüfte
Und küsst im leichten flug ihr silbertau
Sie trägt an jeden ort ihr bunt voll düfte
Und wandelt kühlen hauch in süßes blau
Die leeren hände weiten ihre flächen
Und münder öffnen durstig ihren stein
Die welt umspinnt ein netz aus wasserbächen
Und treibt die frucht tief in den raum hinein
die~liebe~ist~der~schluessel
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