Die Reinheit, gebührt nur den Einen
Sie begleitet mich wie eine Himmelsfee,
und ich empfinde unbefangen
alles was ich seh.
Wie innen, so außen, beides,
Welt und Seele unbefleckt,
wie das weiße, reine, neu geschöpfte Blatt Papier,
das noch kein Schreiber hat entdeckt.
So fand ich es vor mir,
das reine Blatt Papier,
rein, rein, rein, rein,
wie ein unberührter Edelstein.
Ich schrieb von der Liebe
und von der Zärtlichkeit,
von keimender Kraft
und Drang nach Tätigkeit,
von Niederlagen und Siegen,
der Habgier und dem Neid,
die wir über uns kommen ließen,
bis unsere Wege in einer pechschwarzen Wolke endeten.
Nacht für Nacht,
schliefen ein scheinbar bedacht,
als trügen wir noch die reine Tracht,
Ich schrak hoch und tiefe Angst empfand,
nackter Boden unter mir,
als ich dann aufstand
und fand
dass ein Wind in der Nacht wohl kam,
und mir den Reinheitswahn
von der Seele nahm.
Los bin ich von meinem Wahn,
jetzt kann die Himmelsfee mir wieder nahen.[/size]
In jedem lebt ein Berg und doch nur wenige erreichen seinen Gipfel.