Hallo Cora,
ich verstehe hier den Titel nicht so ganz, da du ja doch viele Reime verwendest und auch der Titel in sich schon gereimt ist. In der ersten Strophe dachte ich, du würdest durchgehend unreine Reime verwenden wollen (das hätte ich cool gefunden) und damit das einerseits eigenständige, andererseits aber das angeleimte symbolisieren, aber die restlichen Reime sind alle rein. Kannst du mich da nochmal aufklären?

ich bin mir auch nicht so ganz sicher, ob du dir bei deinem Metrum was gedacht hast, oder ob das einfach so "passiert ist".
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x=unbetonte Silbe, X=betonte Silbe
In den Längen des Metrums zu variieren ist schon in Ordnung, aber du hast zwischendurch sehr große Sprünge in den Betonungen eingebaut, die das Lesen unnötig erschweren.
In S3 werfen sich mir auch inhaltliche Fragen auf:
Zeile eins ist leider dem Reim zuliebe stark verdreht. Das ist ein gutes Stilmittel, aber in diesem Fall kann ich keinen Sinn entdecken, ausser das arme "berühren" in den Reim zu drängen, richtiger wäre hier sowas wie "Wenn keine Menschen dich so berühren", zB, aber ich bin mir schon darüber bewusst, dass das den Inhalt sehr verändert. Eine gute Lösung für deine Version habe ich leider grade auch nicht auf Lager.
In Z4 meinst du Schlund, oder?
Ich glaube, die Grundidee des Gedichtes war gut: Das lyr. Ich wird von der Welt gebeutelt, kann sich aber am Ende doch einfach an seinem Versereimen erfreuen. Schöne Idee, aber sicherlich nochmal überarbeitungswürdig
Viele Grüße,
Littleshine