Friday, May 25th 2012, 2:44am UTC+3

You are not logged in.

  • Login
  • Register

Bernd

Trainee

Date of registration: Aug 14th 2005

Posts: 44 wcf.user.activityPoints: 350

1

Friday, September 24th 2010, 11:08pm

Las Palmas

Morgen-grauen
an der Hotelbar.
Nach dem dritten Bier
erwacht der Mut.

„Heute Abend
schlepp ich eine ab –
Ihr werdet die Augen
aufreißen“,
sagt er.

Mittags,
nach dem fünften Bier,
fallen die Augen zu.
In der Sonne,
im Schatten.
nur eine Frage
der Farbwahl.

Abends
wird geschleppt,
von seinen Freunden,
ihn,
auf sein Zimmer.

Mühsam kriegen sie ihn hoch.
Er kriegt nichts mehr,
weder hoch
noch runter,
höchstens raus.

Cora408

Intermediate

Date of registration: May 29th 2007

Posts: 85 wcf.user.activityPoints: 480

Location: Aus der Steiermark "zuagroaste" Wahlwienerin

Occupation: Kindergarten- und Familienpädagogin, Angestellte i.e.Imkereibetrieb

2

Monday, October 25th 2010, 11:18am

Hallo, Berndt!

Ich habe auch "Schwarz" gelesen und bei beiden Gedichten fällt mir spontan ein: Warum stellst du diese Art zu schreiben (ohne groß etwas zu ändern, in meinen Augen ist es sehr ansprechend, Metaphern etc.) nicht in Reimform?
Meiner Meinung nach würde das dem Ganzen den gewissen "Pfiff" verleihen.

LieGrü,
Cora408
Wem`s konveniert ;), findet hier von mir:

Samhain, Halloween.... ("Komm, Moornacht...")
(Checkpot) - Was ist hier bitte mit experimenteller Lyrik gemeint?
Sein oder nicht sein



fang die eine momentigkeit
im copalen glas der zeit
wirf dich in die zelten der himmel, koste die wechsel des windes
liebe die welt ohne sinnen, wahr dir die augen eines kindes

wcf.user.socialbookmarks.titel