Sehnflucht; Sehnsucht
du fällst hanfnah oder jungfern in uns zurück, forstest auf oder wühlst
dennoch: wenn unsre Wege in Sisyphoshügel einschneiden und im losen Sand wegsacken
singst du ein, mein Nacktes dein Blindes auf Zweibahnrändern, auf Herzbreite gefressen
und fortgehfähig, von Böschungen geweht, das Warten über Farbabräume geschultert.
Aber dein Erinnern säbelt in den Träumen meine ausgestreckten Arme durch, durchstillend:
Über Bummelspucken wollte ich dich heben und vor dem Nebelgang aufhalten. Am Handlauf
stößt dein Atem immer noch unsre. Die zu kurzen, sind immer schon zerwesen.