Der Realität Sommertraum!
Träume der Realität gescheitertes Lob
(ungerechter Lohn) im Dunkel der Nacht,
kalt, nur der Katzen Jammer noch verrissener. Von Widerhaken durchsetztes Leben,
doch kann ich entrinnen? Keine Angst, keine Unterwürfigkeit, keine Partizipation,
ihr verliert, der Macht grausames Haupt verwandelt sich in den Schlangenkopf,
den ich nicht schaue. Im Spiegel meines Schildes Dunkelheit, doch egal, an
meiner Stelle ein dreckiger Mopp, aufbegehrend, schon verurteilt, weil euch er
wahrgenommen hat. Verpestende schwarze Schergen, ich auch kenne euch und euer Schicksal.
Immunität, karg schon genetisch entwickelt, der Natur ein purer Zufall
unterlaufen, warum nur, kann ich denn nicht auch freiwillig dahinwelken, lieber
vergehen langsam, mich in das nichts weiter voran schleppen zu den anderen, zu
den betäubt und verstümmelt aufs widerlichste Operierten, damit nicht sehend,
nichts hörend, nichts fühlend, nichts denkend, ein Fleischball der Aktionäre,
jede Menschlichkeit ausgeschabt, bereits zwischen euren Hände schmilzt, wie Schwermetall im Klärschaum, nur noch der widerliche Ranzrest, sei es doch auch mir
besiegelt, dann würde ich nicht des Äthers verpestete Höhen durchschreiten,
tausendfach gelähmt und doch wissend um der Wahrheit (gerechter Lohn), als der
letzte, der Wahnsinnige, der Einzige, der nicht fortgerissen von der berstenden
Wucht der schmetternden Woge der Verzweiflung über den tanzenden Gräbern der Illusion,
antimytotisch von Zerrkräften auf ewig geplagt. Warum der Membran Schutz nicht
durchlässt alles Seelenunheil, das sofort gleichschaltet, entindividualisiert?
Ich sehne mich nach euch. Warum nicht auch ich tot, gescheitert. Nein, hier bin
ich verblieben, nur noch abplatzende psychologische Schatten erinnern an euer
Verweilen hier. Habt ihr mich vergessen, wollt ihr mich denn nicht, weil ich
hier noch hänge? Glaubt ihr ich würde die ew´ge Pein der unendlichen Narretei
nicht ertragen können? Vielleicht, aber mögt ihr auch am Ende der Zeit
verrecken, am Ende der Unsterblichkeit, wenn nichts mehr von neuem beginnt und
auch nichts mehr endet, wenn alles schon gewesen ist stagniert, wenn alles
Vorstellbare und Unergründliche bereits milliardenfach verpönt, dann werde ich
euch immer noch lachen, seid euch gewiss. Ich bereue nicht, Gott, der du nicht existent,
Satan, der du nur in Menschen wohnst, Kosmos, der du nur die Ausgebrut eines
jeden selbst zerstörst. All das und möge das unendliche Verenden auch kein
Paradoxon sein, so werde ich niemals mehr utilitaristische Dualismen
überwinden, darf auch niemand gewinnen und ich sowieso verlieren. Lebt wohl,
tut eurer schändlichen Taten Lohn in euren Träumen mir entnehmen, niemals, mag
es die größte Folter und Verkrüppelung sein, werde ich stoppen, Einhalt
gebieten, (euch) wahrhaft eingedenk (sein).
Wenn der letzte mächtigste Brief gesendet,
auch ihr werdet bemerken, dass diese Farce der Meister ist, der nur alle
anderen und auch euch beherrscht.
Jean-Prierre de Nouveau