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Alexa

Blickdicht(erin)

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1

Wednesday, June 23rd 2010, 9:55am

lichter schon am Morgen

Und als er sich ein letztes Mal,
ein letztes Mal verneigte,
beugte sich auch - unbemerkt
hinter meinem Blick,
ein müder, alter Eichenbaum
vornüber, Stück für Stück
und leise, so, als könnte er
den Himmel nicht mehr tragen,
zerfiel sein Blattwerk, tropfenschwer,
doch lichter schon am Morgen
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Strohpuppe

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2

Wednesday, June 23rd 2010, 4:31pm

hallöchen, Alexa

ich hab noch keine ganz geschliffene und konstruktiv begründete Meinung von deinem Text, aber meine ersten Eindrücke möchte ich dir gern mitteilen.
mal wieder was anderes auf jeden Fall. =) wirkt sehr frei runtergeschrieben auf den ersten Leser und trägt daher eine gewisse emotionale Kraft in sich.
was mir allerdings gar nicht schmeckt, ist die letzte Zeile. thematisch würde sie ja passen, und ich glaube, ich habe auch verstanden, was du damit sagen willst - nämlich, dass die Intensität des Fallens gen Morgen abnimmt (liege ich richtig?). jedoch werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Zeile nicht "von dir" stammt. Variation und Neues ist ja eine Sache, aber ich würde einfach nie, wenn mir jemand diese Zeile out of Kontext vorlegte, vermuten, dass sie von Alexa stammt. hingegen erinnert sie mich viel mehr an den Stil eines anderen Forenmitglieds, dem ich diese Zeile zweifelsfrei zugeordnet hätte. 8| versteh mich bitte nicht falsch - dir Plagiate zu unterstellen, liegt mir fern. mir will nur einfach dieser "Fremdkörper" im ansonsten recht runden Werk nicht schmecken.
um das zu lösen (wenn du meinen Eindruck nicht ohnehin als subjektiven Blödsinn abhakst), würde ich entweder vorschlagen, die Zeile ersatzlos zu streichen oder aber wie folgt zu verändern:

doch leichter schon gen Morgen

wenn du bei deiner Variante bleibst, würde ich das doch streichen. so käme das eher schnell dahingesprochene lichter besser heraus und trüge den Leser mehr. durch leichter ist das eher gegeben, das "verweht" nicht so schnell.

ich hoffe, mein Gebabbel erscheint nachvollziehbar.

Gruß
Maria
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Alexa

Blickdicht(erin)

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3

Wednesday, June 23rd 2010, 5:20pm

Huhu Strohpuppe :)

Quoted

mal wieder was anderes auf jeden Fall

Ja.

Quoted

wirkt sehr frei runtergeschrieben

wenn du damit den Rhythmus meinst, ist das o.k., ansonsten, nein, alles andere als frei. Tausend Mal überlegt und es krampfte mir mittlerweile schon in den Hirnzellen.

Quoted

und trägt daher eine gewisse emotionale Kraft in sich.

Schön, dass es anscheinend in diese Richtung dann doch noch funktioniert

Quoted

jedoch werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Zeile nicht "von dir" stammt.

?(

Quoted

Variation und Neues ist ja eine Sache, aber ich würde einfach nie, wenn mir jemand diese Zeile out of Kontext vorlegte, vermuten, dass sie von Alexa stammt.

Na nu, hast du eine Alexa Analyse gemacht? :D

Quoted

hingegen erinnert sie mich viel mehr an den Stil eines anderen Forenmitglieds, dem ich diese Zeile zweifelsfrei zugeordnet hätte.

Jetzt interessiert es mich aber doch, wem du meine letzte Zeile zugeordnet hättest, denn sie ist tatsächlich nicht irgendwo abgelesen, sondern rein aus dem Grund des Verstehens so geschrieben. Mit "lichter“ soll hier nicht leichter gemeint sein , sondern lichter in Form von gelichtet- endlich den Himmel wieder sehen können, endlich das schwere Zeugs abwerfen und den Blick nach oben richten.
Es bot sich daher regelrecht an, da es, bis auf die Kleinschreibung, den Lichtern nahe kommt.

Quoted

versteh mich bitte nicht falsch - dir Plagiate zu unterstellen, liegt mir fern. mir will nur einfach dieser "Fremdkörper" im ansonsten recht runden Werk nicht schmecken.

I wo, ich verstehe das nicht falsch, bin mir aber jetzt nicht sicher, ob du den Fremdkörper nicht nur aus diesem Grund als solchen ansiehst.
Ich denke nämlich, dass du dich, in der Annahme ich hätte da jemanden kopiert, hast irritieren lassen. Dadurch nimmst du den Text womöglich anders auf, als es vll. sein sollte?

Ich denke aber auch, dass es immer wieder mal vorkommen wird, dass man etwas kopiert, ob nun bewusst oder unbewusst. Finde das aber eigentlich auch nicht schlimm, denn Worte stehen leider nur begrenzt zur Verfügung. Natürlich sollten keine kompletten Sätze übernommen werden.
Also sollte ich das hier tatsächlich getan haben, dann sei doch bitte so lieb und teile mir kurz mit, in welchem Text sich das finden lässt. Dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich‘s so stehen lassen kann/will. Denn nichts liegt mir ferner als jemandem die Worte zu mopsen.

Quoted

würde ich das doch streichen

nun, es muss ja irgendwie der Wechsel von dem zunächst schwierigen Loslassen können zur der lichter werdenden Krone deutlich werden. Ich werd erst mal warten mit dem streichen.

Quoted

ich hoffe, mein Gebabbel erscheint nachvollziehbar.

Ja doch, irgendwie schon 8)

Vielen Dank und L.G. Alexa
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Strohpuppe

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4

Wednesday, June 23rd 2010, 5:50pm

ich kann dir keinen spezifischen Text nennen, genau deshalb habe ich das nicht als kopiert oder Plagiat bezeichnet. es war ein reines Gefühl von mir, aber so prägnant, dass ich es für fast untrüglich gehalten habe. sorry.

Quoted

I wo, ich verstehe das nicht falsch, bin mir aber jetzt nicht sicher, ob du den Fremdkörper nicht nur aus diesem Grund als solchen ansiehst.
Ich denke nämlich, dass du dich, in der Annahme ich hätte da jemanden kopiert, hast irritieren lassen. Dadurch nimmst du den Text womöglich anders auf, als es vll. sein sollte?


das mag sein. entschuldige, dass ich dir wegen so eines spontanen, äh, Geistesblitzes sowas unqualifiziertes hierhin gepinselt habe.
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Alexa

Blickdicht(erin)

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5

Wednesday, June 23rd 2010, 6:35pm

Quoted

entschuldige, dass ich dir wegen so eines spontanen, äh, Geistesblitzes sowas unqualifiziertes hierhin gepinselt habe.

Nein, da gibt es nix zu entschuldigen. Da war auch nichts unqualifiziert. Nur immer her mit deinen Geister -äh Geistesblitzen :D
Wenn solche Verknüpfungen bei dir im Kopf hängen, hängen sie ja vll. auch in anderen Köpfen

Nochmal Danke
L.G.
Alexa
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franz

einfach nur franz

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6

Thursday, June 24th 2010, 7:11am

ja grüß dich Gott, Alexa

habe ich gestern schon vor Augen gehabt, das Gedicht hier und empfand es als echt nicht schlecht.- gegenwärtig ist es wohl nicht anders!
Schön finde ich die Melodie die sich hinter den Zeilen verbirgt, denn wie meine Vorposterin schon anmerkte, kommt diese recht 'sinnfrei' des Weges.
Als unschön empfinde ich dann aber z.B. den vermeintlichen Wortwitz hinter der Wiederholung in Vers eins und zwei. Würde ich mich für solcherlei entscheiden, hätte ich sicher zur Intention, dass ich etwas mehr hervorheben möchte und das, weil es wohl für einen etwaigen Verlauf von großer Wichtigkeit ist. Das ist hier aber nicht der Fall, bzw. kann ich hier keine großen Parralelen schließen.
Auch das unbemerkt in Vers drei kommt lediglich halbfertig, denn die Sprech-/Atempause die du hier via Kommata vorgibst, mundet nur halbherzig. Die Idee ist schön, wäre aber noch schöner, wenn die Sprecht-/Atempause mehr zur Geltung kommen würde. Letztlich würde ich dann auch anfangen am letzten Vers zu mäkeln, denn dieser wirkt echt so, als würde nachträglich zugeschustert worden sein. Einen Doppelsinn, den du hier wohl iwie zur Intention hattest, kann man nur erahnen, da dein Satzbau hier nen gehörigen Dämpfer in Richtung dessen abgibt.

Joa, das mal eben in Kürze...

mit liebem Gruß, vom franz

zephyr - beeblebroxed

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Alexa

Blickdicht(erin)

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7

Thursday, June 24th 2010, 10:24am

Hallo Franz,

schön, dass du mal hier vorbeischaust. :)
Deine Kritikpunkte lassen mich allerdings etwas ratlos zurück. Aber ich fang mal an:
Was meinst du z.B. hier mit:

Quoted

Schön finde ich die Melodie die sich hinter den Zeilen verbirgt, denn wie meine Vorposterin schon anmerkte, kommt diese recht 'sinnfrei' des Weges.

Sinnfrei?
Steht das für dich analog zu sinnlos oder ohne Mitteilungswert? Das fänd ich schade, denn gerade der Klang sollte den Leser hier in eine ganz bestimmte Richtung weisen. Da du aber die Melodie doch noch als schön empfindest, hat es wohl doch ein wenig gewirkt, denn es sollte, bis auf den letzten Vers, der absichtlich etwas abdriftet, auf keinen Fall Disharmonie entstehen.

Quoted

Als unschön empfinde ich dann aber z.B. den vermeintlichen Wortwitz hinter der Wiederholung in Vers eins und zwei.
Würde ich mich für solcherlei entscheiden, hätte ich sicher zur Intention, dass ich etwas mehr hervorheben möchte und das, weil es wohl für einen etwaigen Verlauf von großer Wichtigkeit ist.

?(
der gesamte Text baut auf die Aussage dieser Wiederholung auf! Warum du das jetzt hier nicht als eine Hervorhebung annimmst, kann ich nicht nachvollziehen.

Quoted

Das ist hier aber nicht der Fall, bzw. kann ich hier keine großen Parralelen schließen.

Ich weiß nicht warum, und das ist jetzt auch keine gekränkte Eitelkeit oder sonstwas (ich denke du kennst mich mittlerweile), aber ich hab hier echt den Eindruck du traust mir den Umgang mit Stilmitteln nicht wirklich zu und nimmst es dementsprechend nicht ernst :(

Quoted

Auch das unbemerkt in Vers drei kommt lediglich halbfertig, denn die Sprech-/Atempause die du hier via Kommata vorgibst, mundet nur halbherzig.

Warum mundet sie nur halbherzig?

Quoted

Die Idee ist schön, wäre aber noch schöner, wenn die Sprecht-/Atempause mehr zur Geltung kommen würde

sind Kommas dafür nicht geeignet? Liegt es dann nicht auch ein wenig daran, wie man selbst mit Kommas abgetrennte Satzteile liest?
Ich werde das Wort aber jetzt mal einklammern. Vll. ist es dann besser. Ich hatte das zuerst auch so vorgehabt, fand dann aber dort die Beziehung von Schriftbild und Aussage gestört

Quoted

Letztlich würde ich dann auch anfangen am letzten Vers zu mäkeln, denn dieser wirkt echt so, als würde nachträglich zugeschustert worden sein


Der Schlussvers ist für mich mit 'lichter schon am Morgen' eigentlich optimal besetzt, auch da wundere ich mich etwas, warum er nicht funktioniert und unbewusst sogar abgelehnt wird. Aber o.k. auch da werd ich mir an die eigene Nase fassen und suchen, was da so verdammt schief läuft.

Vielen Dank für deine Rückmeldung, die mich aber doch mit einigen Fragen zurücklässt.
L.G. Alexa
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Babac

Master

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8

Thursday, June 24th 2010, 8:15pm

hallo alexa,

was meine bescheidene meinung angeht: so lese ich und empfinde in dem geicht, einen eigenen besonderen rythmus, der für mich nicht wirklich zu fassen ist. liest man das gedicht auch öfters als ein mal; bleibt die melodie für den verstand weiter hinter den kleidern der worte verborgen. ich kann's fühlen aber nicht verstehen, so geht's mir. worüber man nachdneken könnte, wäre, ob der titel, der identisch dem letzten vers vorangeht, nicht diesem die flügel bricht? denn, der letzte hoffnungstragende vers hebt die vorherigen finsterstimmigen verse auf. der aufstieg der hoffnung, von bisher der nach unten fahrenden stimmung, könnte durch den titel gefährdet sein.

lg, babac

Alexa

Blickdicht(erin)

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9

Thursday, June 24th 2010, 8:41pm

Hallo babac

du hast Recht! Hättest du einen Vorschlag für einen anderen Titel?

L.G. Alexa
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Perry

Lyrisches Licht

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10

Monday, June 28th 2010, 8:41pm

Hallo Alexa,

es ist bereits sehr viel rumgemäkelt worden an deinem Text, sodass ich mich da nicht wiederholen will. Stattdessen möchte ich dir eine Version anbieten, die einige der angesprochenen Stellen variiert und Überflüssiges wie "unbemerkt hinter meinem Blick -> wie kann es dann beschrieben werden?". "alter -> sagt nichts wirklich Neues aus", "zerfiel -> passt bildlich nicht, denn dann wäre es Staub etc." :

lichter schon am Morgen

Und als er sich ein letztes Mal, ein allerletztes Mal
verneigte, beugte sich auch ein müder Eichenbaum,
Stück für Stück und so leise vornüber, als könnte er
den Himmel nicht mehr tragen, fiel sein Blattwerk,
tropfenschwer, dem aufhellenden Tag entgegen.


Vielleicht ist ja wa sfür dich dabei, den Titel würde ich unbedingt lassen, der ist das Stärkste am ganzen Text.

LG
Perry

Alexa

Blickdicht(erin)

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11

Monday, June 28th 2010, 9:08pm

Hallo Perry,

danke, dass du dich bemühst und mir Änderungsvorschläge unterbreitest. Bei deiner Version fehlt mir jetzt aber echt der Rhythmus und nicht nur das, der Text wirkt jetzt, zumindest für mich, überhaupt nicht mehr. ;(
Bei dem "unbemerkt" hast du natürlich Recht, allerdings dachte ich hier eher an ein Geschehen hinter der eigenen Wahrnehmung, das trotzdem ein Geschehen bleibt. Hm, blöd zu beschreiben: etwas, das man nicht vordergründig wahrnimmt, aber trotzdem da ist? Mal sehn, ich denke ich kann aus dem -unbemerkt- ein -fast unbemerkt- machen- vll. ist das besser, wobei dann allerdings die Sprechpause anders ausfällt ... :S

Quoted


alter -> sagt nichts wirklich Neues aus

:D
stimmt, ist ja auch alt. Ne, Spaß beiseite
ich suchte da etwas passenderes, fand aber nichts. Knorrig oder borkig- waren mir zu negativ besetzt

Quoted

"zerfiel -> passt bildlich nicht, denn dann wäre es Staub etc." :

ja zu Staub ist schon o.K.

Quoted

den Titel würde ich unbedingt lassen, der ist das Stärkste am ganzen Text.

Na danke auch und der Rest ist Käsekuchen oder wie :P :D

Danke und L.G. Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
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Perry

Lyrisches Licht

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12

Monday, June 28th 2010, 9:21pm

Hallo Alexa,

für mich steht bei einem Text immer die Aussage und Wirkung im Vordergrund, dann kommt lange nichts und wenn dann noch ein Lesefluss zustandekommt solls mir recht sein. ;)
LG
Perry
PS: Ich mag Käsekuchen übrigens sehr gern!

J.Locke

Professional

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13

Tuesday, June 29th 2010, 4:27pm

@lexa

guten Tag,

Um ehrlich zu sein, liebe Alexa, kann ich die bisher geäusserten Kritiken kaum nachvollziehen
. Ich finde zwar auch, dass deinem Gedicht etwas fehlt, aber nicht das oben bennante Gekritel,
sondern nur eine Sache, nähmlich die Bedeutung.(m.M.n.)

Begründung:

Es wird lediglich ein Baum in seiner lezten Stunden, gar Sekunden beschrieben, welcher eben zerfällt.
Warum überhaupt das starke Interesse des LI für den alten Baum?
(Klar, wenn ein Baum neben einem fâllt, hört man einiges,
aber ist das der Grund für das fantasievolle Aufmerksam werden des Lis?)

Natürlich beschreibst du diesen Zustand überwiegend im symbolischen Sinn.
Der Baum steht für einen Geist, der eine Krone mit vielen Ästen und noch mehr Verbindungen
(Parallele zum Menschen) also Gedanken(Wissen) trägt.
Durch Zeitmangel schafft der Baumbart seine Seele nicht mehr halten.
(Ein simpler Schwenker  zur Alltagspsyche) deswegen kritisiere ich genau hier, in der Kernaussage.
Du hättest für die Lastschwäche nicht das Alter wählen sollen, sondern was anderes
(zBsp. zuviele Blätter = zuviel Neugierde etc.) . Es macht keinen Sinn wenn du ALS Grund für
das Ende sein Altern nennst und gleich im Beiwerk (Eine Personifikation des Baumes mit Hilfe eines
Vergleichs versuchst) Hier kurz gesagt verliert sich die Pointe und mir fehlt eine wirkliche
Bedeutung für das Gedicht. Auch die Rubrik passt nicht. Sehnsucht nach Verfall? Wirklich? 

Aber das oben Benannte ist nur meine Sicht, ob ich dir damit weitergeholfen habe, weiss ich nicht, ich
hoffe es.

Positiv:

Die Beschreibung ist gut. Die Melodie(Lesefluss) fliesst, obwohl ich oberflächlich gesehen,
keine Metrik ausmachen konnte. 

Fazit:

Ein Gedicht bestehend aus einer guten Hülle. Ich weiss du schaffst es,
wenn du es beabsichtigst, dein Werk auszufùllen(Das Gedicht scheint dir doch
ne Menge zu bedeuten(wenn man deine Kritikkonter gegen Franz liest
(Die Kritik, die ich kaum verstanden hab(zu hoch für mich(zynischfrei ;)))


Bin gespannt auf deine weitere Arbeit damit. 

;)

Grüsst

JL


 

Alexa

Blickdicht(erin)

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14

Tuesday, June 29th 2010, 11:21pm

Hallo J.Locke

Natürlich hilft mir Kritik weiter, dadurch sehe ich z.B., dass deine Interpretation in eine andere Richtung geht als meine Intention.
Nur kurz zum besseren Verständnis:
Der Eichenbaum steht hier als Symbol für eine (nicht unbedingt gewollte) Stärke des L.I. Die ersten beiden Zeilen beschreiben aber eine andere Person.

Und als er sich ein letztes Mal,
ein letztes Mal verneigte,
beugte sich auch, unbemerkt,
hinter meinem Blick,

Deswegen war mir das Wörtchen – auch- so wichtig, das ich gestern zu Gunsten des –fast- rausnahm, weil Perry das – unbemerkt- kritisierte, womit er beim genauen betrachten natürlich Recht hat. Aber trotzdem werde ich die gestrige Änderung wieder rückgängig machen, denn sonst wird’s noch unverständlicher, befürchte ich.

Quoted

(Klar, wenn ein Baum neben einem fâllt, hört man einiges,
aber ist das der Grund für das fantasievolle Aufmerksam werden des Lis?)


der Baum fällt für mich hier nicht und schon gar nicht neben dem L.I. :)
hinter meinem Blick steht hier für eine nicht beeinflussbare innere Haltung des L.I.
und er verliert nur sein Blattwerk, ein Konstrukt, das hier als Symbol für Schutz stehen soll. Er stirbt hier also auch nicht :)

Quoted

(Das Gedicht scheint dir doch
ne Menge zu bedeuten(wenn man deine Kritikkonter gegen Franz liest


Mir bedeuten alle meine Texte etwas. Meine Antwort an Franz sollte kein kontern sein, mir kam es nur so vor als wäre er beim kommentieren nicht wirklich bei der Sache gewesen. :huh:

Quoted

Bin gespannt auf deine weitere Arbeit damit.

Ich werde mit diesem Text nicht mehr arbeiten, denn er ist m.E. völlig misslungen. Aber auch daraus kann ich nur lernen und es beim Nächsten hoffentlich besser machen.

Vielen Dank, J.Locke für deine sehr ausführliche Antwort. Du hast es zwar anders interpretiert, aber das ist ja in Ordnung. Schade nur, dass meine Intention dabei leider nicht richtig greifbar wurde.

L.G. Alexa
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georg999

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15

Wednesday, June 30th 2010, 3:24pm

Ich schau ja nur alle (un)heiligen Zeiten mal hier vorbei ... fast immer begnüge ich mich mit einem milden Lächeln und setze meine Pilgerfahrt ins Nichts in aller Stille fort ... aber diesmal rempelt mich ein kleines Teufelchen an, mein Schweigen zu brechen ...
1,Anmerkung: Gedanken, mögen sie meinetwegen "Kritik" genannt werden, die man in einem forum zu einem Text äußert, aber auch durch den ursprünglichen Text inspirierte neue Texte zu demselben Thema sind noch lange KEINE ÄNDERUNGSVORSCHLÄGE. Es ist eine Art Autorenhysterie, dergleichen zu argwöhnen. Der Autor hat was geschaffen, es ist sein Kind, das er liebt, das er hätschelt und atzt, es ist ein Stück von ihm. Kommt nun ein "Alternativtext" so bangt man um sein Kind. Welch Schwachsinn! Dem Baby geschieht überhaupt nichts. Autoren müssten von ihrer egozentrischen Besessenheit abstrahieren und sich in die Leserschaft hineinversetzen. Für sie ist der Text, aber auch die Kritik samt Alternativen zum Textgedanken jedenfalls eine Bereicherung. Der Unsinn mit den Änderungsvorschlägen, die manche Autoren als persönliche Attacke auffassen, obwohl das ganze nur ein Missverständnis ist, geht bei ein paar Irren sogar so weit, dass sie den Spieß umdrehen, und vom Autor erwarten, dass er seinen text pflichtschuldigst im Sinne des Kommentators ändert.
2.Anmerkung: Perrys an den ursprünglichen angelehnter Text gefällt mir um einen Faktor, der durch eine reelle Zahl gar nicht wiederzugegen ist, besser als der ursprüngliche. Echt beachtlich, Perry, dass du aus dem Holterdipolterunterholz so etwas Hübsches fabriziert hast!

Alexa

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16

Wednesday, June 30th 2010, 7:10pm

Quoted

Ich schau ja nur alle (un)heiligen Zeiten mal hier vorbei ...

Ja, das habe ich bemerkt. Hallo Georg,
es ist schön, dass nun anscheinend eine solch (un)heilige Zeit angebrochen ist und du mal wieder vorbeischaust.

Quoted

fast immer begnüge ich mich mit einem milden Lächeln und setze meine Pilgerfahrt ins Nichts in aller Stille fort ...

wie genügsam du doch bist

Quoted

aber diesmal rempelt mich ein kleines Teufelchen an, mein Schweigen zu brechen ...

Dafür bedarf es keines Teufelchens, nur immer raus damit, georg.

Quoted

1,Anmerkung: Gedanken, mögen sie meinetwegen "Kritik" genannt werden,
die man in einem forum zu einem Text äußert, aber auch durch den ursprünglichen Text inspirierte neue Texte zu demselben Thema sind noch lange KEINE ÄNDERUNGSVORSCHLÄGE.

Nein, es sei denn jemand schreibt dazu, dass es ein Änderungsvorschlag sei.

Quoted

Es ist eine Art Autorenhysterie, dergleichen zu argwöhnen.

Wer argwöhnt denn hier dergleichen?

Quoted

Der Autor hat was geschaffen, es ist sein Kind, das er liebt, das er hätschelt und atzt, es ist ein Stück von ihm.

Ja, aber sobald er (der Text) hinaus geht, ist er kein Kind mehr, sondern ausgereift und sollte zumindest mal alleine stehen können.

Quoted

Kommt nun ein "Alternativtext" so bangt man um sein Kind. Welch Schwachsinn!

Das stimmt so nicht. Man bangt nicht um den Text, zumindest ich nicht. Wenn durch die Änderungen die eigentliche Absicht noch zu erkennen ist, dann ist das in Ordnung. Wenn aber die Aussage nicht mehr die ist, die es sein sollte, dann weigere ich mich mitunter auch, etwas zu ändern.

Quoted


Autoren müssten von ihrer egozentrischen Besessenheit abstrahieren und sich in die Leserschaft hineinversetzen.

Nun, sich als Autor in den Leser des eigenen Textes hineinversetzen, ist wahrscheinlich erst möglich, wenn der Text aus den eigenen Gedanken verschwunden ist. Weil das aber in den meisten Fällen noch nicht der Fall ist, stellt man den Text hier ein und schaut dann, was die Leser darin lesen oder eben auch nicht. Durch diese Rückmeldungen lernt man seine eigene Schreiberei besser einzuschätzen und kann dementsprechend daran arbeiten.

Quoted

Für sie ist der Text, aber auch die Kritik samt Alternativen zum Textgedanken jedenfalls eine Bereicherung.

Wenn dem so ist, dann ist das eine schöne Sache. Das Kritisieren fremder Texte birgt auch einen positiven Lerneffekt für die eigene Schreibe. Ich denke aber auch, Kritik an fremden Texten erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Einfühlungsvermögen. Wenn ich keine Zeit und oder Lust habe, kritisiere ich nicht, denn jeder Text hat es verdient, von allen Ecken beleuchtet zu werden. Ich mache das mit mir fremden Texten und erwarte eigentlich auch, dass auch meine Texte aufmerksam gelesen und kritisiert werden. Oberflächliche Kommentare oder Kommentare, die mit dem Text selbst nicht wirklich viel zu tun haben, haben auch keinen Anspruch auf eine ernsthafte Auseinandersetzung von Seiten des Autors. Gleiches gilt natürlich auch für Änderungsvorschläge. Wenn ein Änderungsvorschlag nur oberflächlich daherkommt, dann muss der jeweilige Verfasser auch damit rechnen, dass er komplett abgelehnt wird.

Quoted

Der Unsinn mit den Änderungsvorschlägen, die manche Autoren als persönliche Attacke auffassen, obwohl das ganze nur ein Missverständnis ist, geht bei ein paar Irren sogar so weit, dass sie den Spieß umdrehen, und vom Autor erwarten, dass er seinen text pflichtschuldigst im Sinne des Kommentators ändert.

Obwohl dein Kommentar unter meinem Text steht, kann ich diese deine Aussage nicht auf mich beziehen. 1. Ich habe eine Kritik oder einen Vorschlag meinen Text zu ändern, noch nie als eine persönliche Attacke verstanden (was genau meinst du da jetzt mit Missverständnis?)
2. Ich habe noch nie von einem Autor erwartet, dass er seinen Text in meinem Sinne ändert.

Quoted


Echt beachtlich, Perry, dass du aus dem Holterdipolterunterholz so etwas Hübsches fabriziert hast!

Ja, Perry hat aus dem 'Holterdipolterunterholz'
seinen eigenen Text gemacht, der durchaus für sich stehen kann, der aber leider auch an meiner Intention vorbeizieht. Deshalb habe ich davon auch nicht wirklich etwas abzweigen können.

Nun, georg , mit dem Wort Holterdipolterunterholz gehst du das erste und einzige Mal in diesem Kommentar auf meinen Text ein und dazu erhoffst du dir offensichtlich auch noch Unterstützung, indem du Perry ansprichst.
Solche Kommentare, georg, die nur deine Gedanken zum Thema Kritik enthalten, werde ich in Zukunft unter meinen Texten nicht mehr beantworten. Die darfst du aber sicher gerne im Gesprächsfaden unterbringen und dort kann man sich dann ausgiebig damit befassen.

Gruß von Alexa
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J.Locke

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17

Saturday, July 3rd 2010, 1:01pm

hi Liebe Alexa,

Deine Intention kam nur teilweise bei mir an. Siehe Zitat:

Quoted

Natürlich beschreibst du diesen Zustand überwiegend im symbolischen Sinn.
Der Baum steht für einen Geist, der eine Krone mit vielen Ästen und noch mehr Verbindungen
(Parallele zum Menschen) also Gedanken(Wissen) trägt.


Ich wusste um die symbolische Kraft deiner Bilder, aber ich hab sie nur falsch gedeutet, was mein Fehler war,
nicht deine Schreibkunst.Mit deiner Erklärung macht es natürlich mehr Sinn, du klärst für mich,
wie die Bedeutung des Baumes im Zusammenhang mit dem LI steht. Meine Interpretation,
dass der Baum Wissen und eine Seele transportiert, konnte nicht mit dem Li im einklang
geraten. Sry wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.

Ich mag dein Werk mittlerweile.

Liebe Grüsse

PS: @goerg deine Kritik widerspricht sich mit deinen gestellten Anforderungen. Wo sind den "Bitte" deine Begründungen, die solche
Aussagen fundieren? Ich empfinde deine Ausdrucksweise als sehr unhöfflich und nicht konstruktiv.

JL

Alexa

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18

Tuesday, July 6th 2010, 2:08pm

Huhu J. Locke :)

Quoted

Deine Intention kam nur teilweise bei mir an.

Quoted

ich hab sie nur falsch gedeutet, was mein Fehler war,
nicht deine Schreibkunst.

Falsche Interpretationen gibt es nicht, J.Locke. Wenn du etwas anderes raus liest, ist es eindeutig mein Text, der deine Deutung zulässt. Das ist auch soweit in Ordnung, solange du ein stimmiges Gesamtbild erhältst, wobei dann auch meine Intention nicht zwangsläufig die deine sein muss. Das mit dem "Stimmigen Gesamtbild" muss ich dann aber mal noch üben :whistling:
Dafür bin ich hier und freue mich über User, die, wie du, sehr hilfreiche Kritiken schreiben. :)

Schön, dass dir der Text jetzt aber doch besser gefällt.
Vielen Dank für deine erneute Rückmeldung und
L.G. Alexa
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franz

einfach nur franz

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19

Monday, July 19th 2010, 2:33pm

Hallo Alexa,

ich bin dir ja noch eine Antwort schuldig, die hier - besser spät als nie - zum Besten gegeben werden soll.

Quoted

vor Dir:
Sinnfrei? Steht das für dich analog zu sinnlos oder ohne Mitteilungswert?


nein, um Himmels Willen, so ist das nicht gemeint. Ich hatte schon als ich den Beitrag und die betreffende Zeile geschrieben habe gedacht, dass die Formulierung etwas ungeschickt des Weges kommt, habe sie dann aber nicht mehr verbessert, da ich dachte du steigst schon hinter meinen Ungelenk. Ich sehe es hier wie Strohpuppe wenn sie sagt

Quoted


wirkt sehr frei runtergeschrieben auf den ersten Leser


...

Wie du schon so treffend festgestellt hast, war ich wohl nicht ganz bei der Sache, als ich den Post geschrieben habe. Ein Wenig aus der Materie raus bin ich dann wohl auch, denn den rechten Zugang zum Text finde ich nicht:

lichter schon am morgen

Und als er sich ein letztes Mal,
ein letztes Mal verneigte,
beugte sich auch, unbemerkt,
hinter meinem Blick,
ein müder, alter Eichenbaum
vornüber, Stück für Stück
und leise, so, als könnte er
den Himmel nicht mehr tragen,
zerfiel sein Blattwerk, tropfenschwer,
doch lichter schon am Morgen


Den Titel finde ich wunderschön, da ich Spiele um >>lichter<< herum sehr mag. Dein >>lichter schon am morgen<< würde ich als positives Geschehen deuten welches unverhofft früher eintritt als vielleicht erwartet? Etwas lichtet sich schon. Und das schon am Morgen. Also geschieht dies m.E.n. früher als vielleicht gedacht.

Warum du dich über meinen Komment zu der Wiederholung in Vers eins und zwei so "aufregst" ( dramatisiert!) verstehe ich bis dato noch nicht, denn ich sehe und finde in dieser keinen wirklich dienlichen Zweck. Ich finde hier bestenfalls eine Idee aus dem Mal aus einer zeitlichen Folge heraus und dem Mal an sich. Dieser Idee kann ich aber echt nichts abgewinnen, da das Mal in diesem Fall (in Vers zwei) echt kaum treibend beiträgt. Eine Wiederholung aus dem einfach >>letzten Mal<< finde ich dann noch unschöner, denn so hatte ich es nach dem ersten Lesen und in meinem ersten Komment auch bemerkt. Wie auch immer...
Schön kommt Vers drei und vier, denn alles im Ganzen (" beugte sich auch, unbemerkt, / hinter meinem Blick,") habe ich hier ein Bild von >>von dir beinahe ungesehen oder unbemerkt<< auf den Synapsen.
Den Eichenbaum im nächsten Vers trägt etwas endliches bei, nach welchem ich an dieser Stelle schon in die Richtung von J. Locke tendieren würde, wenn es um eine Tendenz der Interpretation gehen sollte.
Die nächsten Verse haben beinahe etwas resignierendes an sich, denn dein Baum beugt sich hier ganz leise vornüber, als wäre ihm etwas zu viel. Du führst hier den Himmel an, was ich recht gut gelungen finde, da die Interpretationsvielfalt gut des Weges kommt. Unter dieser Last ergeht sich sich dein Text in einem wunderschönen Bild:

>>zerfiel sein Blattwerk, tropfenschwer,

... echt stark was hier gesagt und gemalt wird! Blätter die leicht zu Boden fallen (denn von starkem Wind sagst du nichts) und etwas weiches und vielleicht zerbrechliches an sich haben und zugleich wieder doch so schwer wie tropfen wirken (können). Echt nicht von schlechten Eltern!
Den letzten Vers empfinde ich jedoch auch jetzt noch als beinahe starken 'Bruch im Bild', was du wohl so wolltest, wenn ich dich recht verstanden habe. Im Ganzen gesehen hat der Vers etwas positives inne, wie auch schon zum Titel beigesteuert. Dieses Poitive steuert seinen Teil dann auch dem Vorhergegangenen zu und lässt das eben noch negativ behaftete Blattwerk des Eichenbaumes plötzlich positiv erstrahlen. Der Regen um den Eichenbaum herum scheint sich zu lichten.
Ja, so in etwa würde ich deinen Text sehen. Alles bekomme ich nicht zu fassen, wie schon geschrieben.
Der Form halber würde ich alles so stehen lassen wie es ist. Ich denke die Kommata könnte man sich fast sparen und aus diesem Zusammenhang heraus die Punkte sicherlich auch.
Schade finde ich es allerdings immer noch, dass dein Text kein kleines Päuschen intus hat. Die von dir eingebauten kommen mir immernoch. Gerade das unbemerkt im dritten Vers käme eher 'pausiert' sicher nicht schlecht.
Nicht zu fassen bekomme ich z.B. die Verse 3 & 4, denn wie auch schon Perry anmerkte

Quoted

wie kann es dann beschrieben werden?


Aber diesen Part hast du ja versucht aufzuklären.

Nicht ganz nachvollziehen kann ich den Herrn Locke, denn ich frage mich wo du explizit das Alter des Baumes mit ins Match gebracht hast. Sicher kann man auch in diese Richtung argumentieren, aber der Vorteil geht keinesfalls auf dieses Feld!

Quoted

P.s.:
Die Kritik, die ich kaum verstanden hab


ich dachte immer wir reden beide deutsche!
___________________________________________

ein echt schöner Text und ich hoffe ich habe meinen ersten Patzer, der dich mit einem Haufen Fragezeichen zurückgelassen hat, wieder wettgemacht. Alles bekomme ich sicher nicht in die Rübe, aber ich denke, das ist hier auch nicht notwendig :)

Mit liebem Gruß & so, ein franz

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


Alexa

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20

Monday, July 19th 2010, 5:58pm

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Wie du schon so treffend festgestellt hast, war ich wohl nicht ganz bei der Sache, als ich den Post geschrieben habe


welcome back, Franz :D
Solche Kritiken wie diese hier war ich von dir gewohnt. Sie sind gut nachzuvollziehen und helfen mir echt weiter. Damit kann ich ne Menge anfangen. Ich werde mich dransetzen und jeden deiner Kritikpunkte durchgehen. Dauert einen Moment 8)

Danke
L.G. Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

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