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Date of registration: Nov 25th 2006

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Occupation: singender tanzender abschaum der welt

1

Monday, April 12th 2010, 7:30pm

das flache Land

das flache Land
lässt meine Blicke fliehen
perlen unwillkürlich wie Wasser
auf Teer mein Auge grüßt sehnlich
die tiefen Hügel
und schwarzen Wälder
verfangen verhangen
hohe Tannen vor meinem
grauen Himmel
und weit und breit kein
geschachteltes Haus
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

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2

Tuesday, April 13th 2010, 10:01am

Hallo nightmaredoll,

ein erstaunlich beschaulicher Text :o)))

Highlight sind für mich die abschließenden 4 Verse; "kein/geschachteltes Haus ..." gefällt mir sehr, dieses Negativ vom Bild.

Insgesamt gelingt es dir, auf jede 'Sentimentalität' zu verzichten, ohne dem Text die Tiefe der Empfindung zu nehmen, die mit dem Bild einhergehen.

Mehr davon, bitte.
lG

versbrecher

bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonnerronntuonnthuuntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthurnuk

Date of registration: Nov 25th 2006

Posts: 585 wcf.user.activityPoints: 3,595

Occupation: singender tanzender abschaum der welt

3

Tuesday, April 13th 2010, 10:08pm

haijai ^^
vielen lieben dank für deinen kommi hat mich unfassbar gefreut mal wieder feedback zu krieng ^^

Quoted

ein erstaunlich beschaulicher Text :o)))

warum auch immer erstaunlich xD

Quoted

auf jede 'Sentimentalität' zu verzichten, ohne dem Text die Tiefe der Empfindung zu nehmen

strike
biba
nighty^^
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

demon17

Professional

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Location: Bielefeld

Occupation: Traumtänzer und Tastentipper

4

Wednesday, April 14th 2010, 10:54am

Das Gedicht ist wirklich sehr schön. Es vermittelt ein Gefühl, die Verdichtung ist gkeichmäßig und gelungen. Außerdem ist die Feststellung, dass weit und breit kein geschachteltes Haus in Sicht ist wirklich originell. Es kommt auch darauf an, was man nicht sieht. Daran denken die wenigsten. In der ersten Passage hast Du allerdings eine Unstimmigkeit.

Quoted

perlen unwillkürlich wie wasser
auf teer
Passt nicht wirklich zu deinem fliehenden Blick. Darüber bin ich zweimal gestolpert.

Liebe Grüße

demon17

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Occupation: singender tanzender abschaum der welt

5

Wednesday, April 14th 2010, 5:40pm

hallo demon17=))

Quoted

Das Gedicht ist wirklich sehr schön.

uhh *freu* ^_^

Quoted

In der ersten Passage hast Du allerdings eine Unstimmigkeit.
"perlen unwillkürlich wie wasser
auf teer "
Passt nicht wirklich zu deinem fliehenden Blick. Darüber bin ich zweimal gestolpert.

mhhh...also...die landschaft lässt ja den "blick fliehen"...es gibt nichts woran er sich festhalten kann, dass man verinnerlichen kann...das wolle ich mit dem bild von wasser das nicht im boden versickern kann nochma unter andrem verdeutlichen...(naja das wasser könnt a in schlaglöchern hänga bleiben aber gehnma mal davon aus die straße sei intakt xD)...aber vll is das bild immer doch zu strange. ich denk über ne alternative nach ^^
merci ultra beaucoup für den rev
nighty
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

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