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Schnuffel

Intermediate

Date of registration: Aug 9th 2008

Posts: 107 wcf.user.activityPoints: 645

Occupation: Schülerin

1

Saturday, March 13th 2010, 5:35pm

Der Vater an den Sohn

Dieses Gedicht ist hier schonmal kommentiert worden, allerdings nicht auf eine besonders nette und konstruktive Art und Weise. Wie ich damals schon gesagt habe ist es ziemlich lat und als ich es geschrieben habe, hatte ich nciht so viel Ahnung von Lyrik. Mittlerweiler hat sich das geändert, aber da ich dieses Gedicht immer schon gemocht habe, mäöchte ich es nicht so stehen lassen.Ich finde die Thematik allerdings ziemlich gut und würde es gerne umändern, damit es besser klingt und der Inhalt gut rüber kommt. Dazu brauch ich eure Hilfe, weil ich es alleine nicht so hingekriegt habe. Ich würde die Reime dennoch beibehalten.

Wie die Rosen ihre Blütezeit erreichen,
So auch du vom Leben erfährst,
Wenn ihre Pollen entweichen,
So du schon in Mutters Armen liegst.

Wenn die Rosenblüten fallen,
So auch du im Leben stehst,
Wenn die Blüten auf den Boden knallen,
So du mitten ins Leben gehst.

Wenn die Blätter braun werden,
So du schon Kinder hast,
Wenn eine neue wächst auf Erden,
So du, das Ende hast erfasst.
Wer anderen hilft
sich selbst du finden,
hat sich schon gefunden.


http://lub-lyrik.spacequadrat.de/news.php

Strohpuppe

Moderator

Date of registration: Aug 22nd 2008

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Location: Gießen

Occupation: Student

2

Sunday, March 14th 2010, 1:44am

hallo, Schnuffel

ich finde die Thematik in deinem Text schön und nicht so altbacken, dass es sich nicht lohnen würde, dazu noch was zu schreiben.
aber ich denke, an diesem Text lässt sich, wenn du die Reime so, wie sie da jetzt stehen, beibehalten willst, nicht mehr viel zur Glättung machen. dazu müsste man die Syntax (vielleicht stößt sie dir aber auch viel weniger sauer auf als mir ?( ) völlig umbauen, was eine ganz neue Situation geben würde. was aber nicht heißen muss, dass eine umgearbeitete Variante nicht auch gereimt sein könnte.
vielleicht wäre es lohnender, ein neues Gedicht mit ähnlicher Anlage zu schreiben als aus diesem hier "auf seine alten Tage" noch am End mit Gewalt was rauszuwerkeln.
eine Strophe bau ich eben mal nach meinem Gusto um, weil der Gedanke dazu von selbst kam...
auch finde ich es ziemlich komisch, dass der Mensch, während die Blume schon halb am Verwesen ist, erst in der Blüte seiner Jahre stehen darf. ?( Wird die Jugend da nicht etwas überbewertet, gelinde gesagt? ^^

Quoted

Wenn die Rosenblüten fallen,
So auch du im Leben stehst,
Wenn die Blüten auf den Boden knallen,
So du mitten ins Leben gehst.


Wenn die Rosenblätter welken,
bist du mittendrin im Leben.
Wenn die Blüten dann zerfallen,
musst du wie der Herbst vergehen.

gut, jetzt ist es ein schmutziger Reim. und deinen Inhalt hab ich auch abgewandelt. 8| vielleicht gefällt dir die Idee ja trotzdem irgendwie. mittendrin ist natürlich ein umgangssprachlicher Ausdruck - aber anders habe ich es nicht hinbekommen. ;( achje.

Gruß
Strohpuppe
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Marot

Administrator

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Location: bei dir zuhause, wenn du willst, weiblich bist und Sommersprossen hast

Occupation: Bademütze

3

Sunday, March 14th 2010, 3:23am

Also dies Phrase: " so auch du" am Kopf des Satzes ist dein großes Problem. Es ist grammatikalisch falsch und klingt dementsprechend auch nicht besodners hübsch.
das solltest du ändern. Ehrlichgesagt sind die Reime, die von einer Änderung bedroffen sind, nicht wirklich der Hammer und daher würde ich mir da keine Gedanken machen.
Die erste und Dritte zeile kannst du ja jeweils behalten.

Schauen wir mal wie das klingen könnte:

Quoted

Wie die Rosen ihre Blütezeit erreichen,
So auch du vom Leben erfährst,
Wenn ihre Pollen entweichen,
So du schon in Mutters Armen liegst.


Wie rote Rosen ihre Blütezeit erreichen,
so treibst auch du dem Leben zu
Wenn ihre Pollen still entweichen,
kommst du an Mutters Herz zur Ruh

Quoted

Wenn die Rosenblüten fallen,
So auch du im Leben stehst,
Wenn die Blüten auf den Boden knallen,
So du mitten ins Leben gehst.


Sobald die Rosenblüten fallen
stehst du auf deinen Beinen schon
und wenn die Blüten auf den Boden knallen
Erfährst du Liebe, Lust und Lohn.


Quoted

Wenn die Blätter braun werden,
So du schon Kinder hast,
Wenn eine neue wächst auf Erden,
So du, das Ende hast erfasst.


Wenn dann das letzte braune Blatt verweht
Wirst du schon alt, doch Kinder wachsen nach
So wie der Setzling in dem Blumenbeet
Und du schläft ein, ganz ohne Ungemach


Ups, jetzt hab ich einiges verändert, aber so oder ähnlich könnte man das umarbeiten. Wichtig sind niemals die einzelnen Worte. Trau dich ruhig auch mal was zu verändern. Klebe nicht zu sehr an einzelben Reimen und wenn sie dir noch so gut gefallen. Wenn einzelne Zeilen das Gesamtbild zerstören müssen sie raus und ersetzt werden. Glaube mir, es gibt immer eine noch bessere Lösung.
Liebe Grüße
marot

Edit: ich habe mir jetzt mal den alten Faden dieses Gedichtes durchgelesen und möchte dir sagen, dass du dich um jenen unsinnd en die herren da zum "gemächtvergleich" aufgeführt haben, nicht weietr zu sorgen brauchst. Dschadi is einfach nur ein Dummkopf die ihr Ego mit dem heruterputzen von Schwächeren aufzumöbeln trachtet und die anderen haben ein wenig vergessen, dass ein Gedichtefaden keine Plattform zur Grundsatzdiskussion ist.
ich bin froh dass dich dieser Mist damals nicht abgeschreckt hat.

generell solltest du aber keine Gedichte zweimal posten, denn das ist auf dieser Seite unzulässig. Ich nehme daher den alten faden und verschieb diese unsägliche Diskussion dahin wo sie hingehört: in den Müll. Dein neuer Faden mag blühen und gedeihen ohne dschadi, die uns ja zum glück abhanden gekommen ist :D
Geld ist teuer!

Heilige Johanna der Schlachthöfe / Bertholt Brecht

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