4.
Herrscher: Ich weiß, dass ihr uns hasst und ich gebe gerne zu dass ihr allen Grund dafür habt.
Meine Vorgänger sind nicht gerade zimperlich mit euch umgesprungen und viel Unrecht ist euch widerfahren. Ich bedaure den Kindsmord, der angeordnet wurde und die Hinrichtung so vieler Unschuldiger. Ich übernehme dieses Amt mit dem Versprechen, dass ich gerecht zu euch sein werde. Nicht milde, versteht mich nicht falsch. Aufruhr und Unruhe werde ich genau so wenig dulden, wie jene Männer vor mir. Ungehorsam wird den Tod zur Folge haben und ich werde mit aller Entschlossenheit gegen Jeden vorgehen, der mich, mein Amt und die Herrschaft des Kaisers in Frage stellt. Aber ich werde niemanden Grundlos bestrafen. Unterwerft euch der Macht des Imperiums, fügt euch in euer Schicksal und ich werde dafür sorgen, dass es ein Gutes sein wird.
5.
Täufer: Senke dein Haupt mein Kind, tauche es in die Fluten, um dich rein zu waschen von deinen Sünden, auf das du rein bist vor Gott. Wasche den Staub der Unterdücker den sie auf dich gehäuft haben hinfort.
Anhängerin: ja Herr, wie ihr sagt.
Täufer: Hört ihr alle? Taucht eure Häupter in das Wasser unseres Landes. Es wäscht den Schmutz des Feindes ab. Wir werden uns nicht länger unterdrücken lassen wir stehen auf und kämpfen.
Anhänger: Aber wir haben haben keinen Führer. Die Stämme sind geteilt die Königsliene unterbrochen wie sollen wir uns einen gegen die Feinde ?
Täufer: Die Linie ist nicht unterbrochen ein Kind ist übrig ein letzter Spross der Könige und er wird kommen und mit ihm Gott. Senke dein Haupt in die Fluten, wasche den Unglauben fort. Er wird kommen der König wird kommen und unser Volk einen.
6.
Inspektor: Wie kann... ich euch dienen Herr?
Herrscher: Bist du nervös?
Inspektor: Um ehrlich zu sein... ja...
Herrscher: Habe keine Angst. Ich tue dir nichts
Inspektor: Ich habe keine Angst vor euch, ich..
Herrscher: Du hast Angst vor deinem Volk, nicht war? Du fürchtest dass sie dich ächten, wenn du für mich arbeitest.
Insperktor: Nein Herr, ich...
Herrscher: Lüge mich nicht an. Ich verstehe euch sehr gut, ihr hasst mich, aber das ist dumm. Ich will helfen. Seit ich hier bin, will ich das, aber ihr lasst mich nicht. Ihr boykottiert meinen Gutwillen, ihr kämpft gegen mich an wo ihr nur könnt, weil ihr euch so entsetzlich nach eurer dummen Freiheit sehnt, die ihr nicht bekommen könnt. Ihr gehört dem Imperium, aber das versteht ihr einfach nicht. Du hast Angst, was sie tun werden, wenn du mich berätst. Habe lieber Angst, was ich tun werde, wenn du mich nicht berätst. Ich war geduldig mit den deinen, aber meine Geduld hat sich erschöpft. Sieh es so, du bist ihre letzte Chance. Du erklärst mir wie sie denken, was sie wollen und wie ich diese lächerlichen Aufstand beenden kann oder ich räuchere das ganze verdammte Volk einfach aus.
Inspektor: …
Herrscher: Hast du verstanden?
Inspektor: …
Herrscher: Hast du verstanden, verdammt?
Insperktor Ja Herr, ich...
Herrscher: Gut dann sage mir, wer dieser Verrückte ist, der in der Wüste die Leute aufhetzt?
Inspektor: Er ist Täufer und ein Prophet. Die Leute glaube ihm, weil er er in der Wüste Visionen von Gott gesehen hat. Er sagt der wahre König kommt, um das Land zu befreien.
Herrscher: Was für ein König? Wir haben doch die ganze Linie ausgelöscht.
Inspektor: Es heißt ein Kind hat überlebt. Es heißt der Kindsmord von damals war nicht erfolgreich. Das Königskind wurde rechtzeitig außer Landes geschafft. Es ist natürlich Unsinn Herr, die ganze Geschichte mit dem Königskind wahr schon damals Unsinn, aber die Leute glauben es.
Herrscher: Natürlich glauben sie es. Es gibt Grund zur Hoffnung. Was rätst du mir also. Soll ich diesen Täufer köpfen lassen oder verschone ich ihn?
Inspektor: Ich... Herr, ich kann euch dazu nichts raten.
Herrscher: Heißt wohl das ich ihn töten sollte, nicht wahr? Wenn du mir guten Gewissens sagen könntest, dass ich ihn verschonen soll, hättest du es sofort getan.
Inspektor: Nein Herr, so ist es nicht, kommt nicht zum falschen Schluss. Ich will mich nur nicht einmischen. Ich will nicht zwischen irgendwelche Fronten...
Herrscher: Du bist längst dazwischen. Nun rate mir oder dein Kopf rollt gleich mit!
Inspektor: Es spielt keine Rolle.
Herrscher: Was?
Inspektor: Es ist egal ob ihr ihn tötet. Lebt er, hetzt er weiter, stirbt er wird er zum Märtyrer und seine Worte bleiben. Vielleicht werden sie sogar mächtiger. Wichtig ist nicht der Täufer, sondern der König. Wenn es ihn gibt, aber das ist Unsinn, müsst ihr ihn finden und töten. Wenn es ihn nicht gibt platzt der Traum vom Aufstand wie eine Luftblase. Die Stämme einen sich nicht ohne einen legitimen Führer und ungeeint sind sie vollkommen ungefährlich.
Herrscher: Du bist ein Fuchs.
Inspektor: Was meint ihr, Herr?
Herrscher. Du hetzt mich auf einen Geist, damit ich die akuten Feinde verschone. Aber das ändert nichts daran, dass du recht hast. Ich warte. Hoffen wir für uns beide, dass es diesen König nicht gibt.